Rovinj ist aufgrund seiner bewegten Geschichte und der kulturhistorischen Plätze eine der interessantesten und schönsten Städte des Mittelmeerraumes. In den mit Stein gepflasterten Strassen und verwinkelten Gassen finden sich alte Paläste mit Laubengängen und Terassen, Mauerfragmente aus der Renaissance, wunderschöne Kirchen, offene Galerien und unzählige Restaurants, die den frischen Fisch anbieten, dessen Geruch durch alle Gassen zieht.![]() |
Mein Leben im Sommer 2011 in Europa
Mein Leben als Rentner verbringe ich wenn möglich dort, wo es warm ist. Im Sommer in Europa und im Herbst/Winter im Fernen Osten. Das nachfolgende Tagebuch beschreibt meine Zeit in Europa, bevor ich Mitte Oktober 2011 dem nebligen Herbst und kalten Winter nach Thailand entfliehen werde.
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Achtung: Meine Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken über meinen dies- und letztjährigen Thailand-Aufenthalt dokumentiere ich auf einer eigenen Tagebuch-Seite. |
| 14. Okt. 2011: Abflug nach Bangkok | Basel: 8 - 22°C |
Bin heute Freitag, 14. Okt. um 13:30 Uhr in Richtung Bangkok abgereist. Alle zukünftigen Erlebnisse und Berichte schreibe ich in meinem Thailand Tagebuch und schliesse damit mein Sommer-Tagebuch 2011.
| 11.-12. Okt. 2011: Hochwasser-Alarm in Bangkok Mein Flug ist in Gefahr oder wird zum Abenteuer Wahlen ind er Schweiz | Basel: 8 - 22°C |
Ich habe soeben am Dienstag, 11. Okt. um 13:20 Uhr folgendes Mail an die Thay Airways sowie an mein Reisebüro geschickt. Ich werde über die Antworten informieren.
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Sehr geehrte Damen und Herren Am kommenden Freitag, 14. Okt sollte ich mit Thai Airways TG0971 nach Bangkok fliegen, um den diesjährigen Winter in Thailand / Hua-Hin zu verbringen. Den 3-tägigen Aufenthalt in Bangkok habe ich bereits gestrichen und werde mit einem Taxi/Limo direkt nach Hua-Hin weiterfahren. Nun habe ich aber eben direkt aus Bangkok vernommen, dass die Flutwelle am Mittwoch früh (Thailand Zeit) Bangkok erreichen und grosse Teile der Stadt und Umgebung überschwemmen wird (Bericht Thai-Fernsehen). Wissen Sie, ob man überhaupt aus dem Flugplatz Suvarnabhumi herauskommt, da am kommenden Wochenende viele der Strassen rundherum nach Bangkok, Patthaya oder in den Süden Richtung Samut Sakhon und Hua-Hin unter Wasser stehen werden? Wie soll ich mich verhalten? Ist der Flug überhaupt durchführbar? Was machen sie mit etwaig gestrandeten Thai-Airways-Passagieren? Muss ich einen Schlafsack mitnehmen, um im Flughafen-Gebäude einige Tage zu verbringen? Was empfiehlt Thay Airways? Eine realistische Antwort würde ich begrüssen Mit besten Grüssen Max Lehmann |
Das bisherige Echo (Stand 12. Okt.) lautet, dass der Flughafen und die Umgebung weiterhin frei von Wasser sei. Man rechne erst am Sonntag mit dem Eintreffen der Fluwelle. Vielleicht habe ich noch Glück und komme vorher durch?
Schweiz:Stände- und Nationalratswahlen:
Am Wochenende vom 23. Oktober finden in der Schweiz die Stände- und Nationalratswahlen statt, vergleichbar den Budestagswahlen in Deutschland. Der Wahlkampf ist seit Wochen voll entbrannt und wie es sich in einer direkten Demokratie gehört, werden täglich Diskussionen und meinungsbildende Sendungen am Fernsehen ausgestrahlt und in der Presse beschrieben.
Ich habe mir meine Meinung bereits gebildet und meine ausgefüllten Wahlzettel via Briefwahl an meine Gemeinde geschickt. Um es vorweg zu nehmen: Die populistische SVP (Schweizerische Volkspartei) habe ich nicht gewählt. Sie hat zwar gute Ideen, die ich oft auch teilen kann, aber schlussendlich bietet sie keine Lösungen an. Sie verfügt über einen gegen 30%igen Wähleranteil, ist aber nicht konkordanzfähig, obwohl sie das immer behauptet. Konkordanz bedeutet nämlich in der Schweiz, dass man zu Kompromissen fähig sein muss. Und dies ist die SVP nicht. In dieser Parteio gilt nur ihre Meinung und alle anderen sind dumm, unüberlegt und verraten die Schweiz.
Ihren Wählerschaft finden sie zu einem grossen Teil bei der einfachen Bevölkerung, die durch aufreisserische Parolen zu gewinnen sind: wie "Raus mit den kriminellen Ausländern!" oder "wir wollen keine Minarette", obwohl dies gar kein wichtiges Thema ist. Der neueste Furz "Rettet unser Schweizer Gold" will die SDVP die Gold-Verkäufe der Nationalbank stoppen.
Bücherpreise in der Schweiz, ein Skandal:
Vor wenigen Tagen habe ich im Internet von Amazon Deutschland das Buch "Adobe Photoshop Uebungsbuch mit allen CS5-Neuheiten (ISBN 978-3-8266-5894-5)" bestellt und dafür insgesamt €31.96 (inkl. Versandkosten etc) bezahlt. Nun hat es mich aber interessiert, was dasselbe Buch im Internet-Shop von Thalia-Schweiz kosten würde: SFr. 67.50 plus Versandkosten von SFr. 3.50. Mit dem Aktuellen Kurs habe ich ziemlich genau SFr. 30.-- gewonnen. Ein Skandal!
| 8. - 10. Okt. 2011: Hochwasser in Bangkok Kellerbesichtigung | Basel: 8 - 13°C |
Reiseänderung in Thailand:
Ich wäre so gerne ein paar Tage in Bangkok geblieben. Aber es sollte nicht sein. Heute habe ich einen Teil meiner Pläne für meinen Reisetag vom Samstag, 15. Oktober nach Thailand wegen der in den nächsten Tagen zu erwartenden massiven Ueberschwemmungen im Raume Bangkok angepasst und werde direkt nach meiner Ankunft in Bangkok nach Hua-Hin weiterreisen. Wie ich von Pat erfahren haben, wurde die Bevölkerung in der Presse und im Fernsehen vor der am Donnerstag vom Norden her eintreffenden Flutwelle gewarnt. Es wird mit grossflächigen Ueberschwemmungen des Stadtgebietes Bangkoks gerechnet.... und Pats Haus steht im gefährdeten Raum.
| Aktuelle Ueberschwemmungen in Thailand (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Hochwasser in Ayutthaya - der Tempel "Wat Chai Wattanaram" steht unter Wasser |
Es wurde tatsächlich kühl und der Spät-Sommer oder Früh-Herbst entschwand, wie er gekommen ist. In der Nacht auf den Sonntag, 9. Okt. sanken die Temperaturen auf 9-10°C, aber tagsüber blieb der Himmel blau bei 14°C
| Weinbaugenossenschaft Schliengen (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Weinprobe in einem der Kessel-Räume voll mit Wein |
Kellerbesichtigung und Herbstessen mit den Bugginger-Winzern:
Vor 3 Wochen habe ich beim "Herbsten" (Weinlese) bei den Buggingern mitgearbeitet. Meine Wurzeln liegen in Buggingen, denn mein Vater wurde dort geboren. Am Freitag, 7. Oktober traf ich mich mit den anderen Helferinnen des Herbstens zum traditionellen Herbst-Essen mit einer Keller-Besichtigung in der "Wintergenossenschaft Schliengen", wo auch die von uns geernteten Trauben zu hochwertigen Weinen verarbeitet werden.
Ich war ja schon einmal bei der Ablieferung der geernteten Trauben in der WG Schliengen und habe mitverfolgt, wie die 400 kg schweren Container in die Sammelbehälter abgefüllt und deren Qualität geprüft wurden. Heute wurde nichts mehr abgeliefert. Alle Trauben in der Umgebung sind geerntet. Nur ein paar Spezialitäen blieben an den Stöcken hängen und werden gesondert aufbereitet.
Dafür plubberts jetzt in den Tanks. Die angelieferten Trauben wurden nämlich direkt nach Ablieferung in einem ersten Schritt von ihrem Stielgerüst abgetrennt, dann durch feine Messer aufgeschnitten, damit der süsse Traubensaft auslaufen konnte. Diese Mischung nennt man Maische.
Nach ein paar Stunden gelangte die Maische einen Stock tiefer in die Weinpresse, wo auf schonende Weise die Traubenrückstände (=Trester) vom süssen Traubensaft getrennt wurden. Der Saft wurde dann in grossen Tanks aus Edelstahl gelagert, mit spezieller Zuchthefe vesetzt und damit die Gärung angestossen. Es ist verrückt, diese Maschinen inkl. der Weinpressen, die 1-2 Stockwerke belegen, werden nur 3-4 Wochen im Jahr benutzt, nämlich in der Erntezeit.
Und hier begann unsere Besichtigung mit dem Kellermeister. Er erzählte von seiner interessanten Arbeit und dem Weg zur Weinherstellung: Die Hauptgärung dauert zwischen 1 und 3 Wochen. In dieser Zeit wird der im Most enthaltene (Trauben-)Zucker zu Alkohol und CO2 umgesetzt. Da während der Gärung Wärme entsteht, werden alle Tanks elektronisch überwacht und auf um die 25°C gekühlt. So wird sichergestellt, dass die Gärung langsam abläuft und die besten Aromastoffe im Wein bleiben und sich nicht in die Umgebung verflüchtigen.
Nach einiger Zeit, wenn der Zuckergehalt das gewünschte Mimimum erreicht hat, wird abgestochen. Das heisst, der Wein wird in andere Tanks umgelagert und von der verbrauchten Hefe getrennt. Der Jungwein ruht nun in den nächsten 3-5 Monaten in Stahltanks, bis er zur Endverarbeitung d.h. Filtrierung und Abfüllung bereit ist. Ganz speziell habe ich mir gemerkt, dass der Wein Zeit braucht, um zur Ruhe zu kommen und sein volles Volumen zu entwickeln. Man sollte nie einen jungen Wein 2-3 Monate nach Ernte kaufen.
Spezialitäten werden dann noch in 200 Liter grossen Barriquefässer gelagert. Die Lager-Dauer von 6-15 Monaten hängt ab vom Alter des Fasses, denn diese werden (nur) 3 mal verwendet. (1 solches Fass kostet 700 Euro)
Untermalt wurde die hoch interessante Führung des Kellermeisters der Weinbaugenossenschaft Schliengen durch Degustation vieler Wein-Beispiele und -Spezialitäten (und dies alles auf den leeren Magen). Beim anschliessenden Herbst-Essen bei den Webers im Weinhof Weber hielt ich mich mit eisernem Willen etwas zurück, obwohl sie wunderbare und edle Tropfen auffahren liessen, denn ich musste doch noch nach Hause fahren. Jetzt weiss ich auch, warum die grossen Weinbauern in schönen heimeligen Schlössern wohnen.
Auf der Speisezettel standen leckere Sachen wie: Salat, Gemüse-Pastete, Ochsenschwanzsuppe, Forellen-Filet nach Müllerin-Art, gefüllte Kalbsbrust, Spätzle, Bohnen, Kartoffeln, Mousse aux Chocolat.... Es hat wunderbar geschmeckt.
| 6. - 7. Okt. 2011: Austausch meiner Festplatte DropBox, Internet-Cloud-Speicher Israel, ein Aergernis | Basel: 8 - 13°C |
![]() Mein Thailand Visum für 2 x3 Monate |
Kalte Winde waren für heute Donnerstag-Abend 6. Oktober angesagt. Damit endete gemäss Meteo-Fachleuten der wunderbare Herbst mit Temperaturen um 22-24°C. Das T-Shirt-Wetter wurde durch Pullover und Wärmejacken abgelöst. Um 12-13°C fiel die Tages-Temperatur. Die richtige Zeit, um nach Thailand abzureisen.
Damit war auch meine europäischeTrainingsphase mit dem Rennrad zu Ende. 4'300 km bin ich dieses Jahr bereits gefahren. Ich fühle mich körprlich fit und gerüstet für die Tour de Thailand im November 2011.
Es passte zusammen. So habe ich noch bei wunderbarem Wetter heute Do, 6. Oktober mein Thailand Visum auf dem Konsulat beim Aeschenplatz (Basel) abgeholt. Ich musste neben einer Kopie des Flug-Tickets und der Rentenbescheinigung, die ich mit meinem Antrag bereits abgegeben hatte, noch den Mietvertrag meines Hauses und den Kontoauszug der Bank in Thailand nachliefern. Die Vorschriften für die 2x3-Monats-Visas seien eben von den Thai-Behörden verschärft worden, begründete die Vize-Konsulin Frau Burckhardt die zusätzlichen Anforderungen. Fr. 160.-- hat mich das ganze gekostet.
Austausch der Festplatte meines Toshiba-Notebooks:
Der Ausfall einer Festplatte ist das Dümmste, was einem passieren kann. Es gehen dabei oft viele Daten verloren. Aus diesem Grund nutze ich die "HDDLife-Software", die meine Festplatte laufend überwacht und bei Verschlechterung der Hardware nötigenfalls alarmiert.
Es war zwar noch nicht dramatisch, was mir meine "HDDLife-Software" kürzlich anzeigte, aber die Zustandsanzeige "OK" mit fehlerhaften Positionierungsversuchen des Lesekopfes veranlasste mich dennoch, die Festplatte in meinem Notebook auszutauschen. Ich werde ja 5 Monate im fernen Osten sein. Beim Lieferanten ARP (http://www.arp.com) fand ich für Fr. 75.-- eine leistungsfähige Festplatte von "Seagate", die sogar 500 GB Speicherplatz bei 7'200 U/Min aufwies.
Migrations-Vorgehen: Die neue Festplatte habe ich, so wie ich sie erhielt, via externe USB-Dockingstation von PEARL an den Notebook angeschlossen. Dann habe ich mit dem "Paragon Festplatten Manager 2011", den ich vor einiger Zeit gratis aus einem Computer-Heftli kopieren konnte, die System-Partition C: von der "alten" Original-Platte auf die neue geklont, d.h. abgebildet, was problemlos gelang. Dann habe ich die neue Festplatte in das Notebook eingebaut, was äusserst einfach war, weil ich einen handlichen Kreuzschlüssel mit kräftigem Griff zur Hand hatte, und den Notebook ganz normal gestartet. Und ganz zum Schluss habe ich noch die Daten der D-Partition kopiert.
DropBox, ein praktischer Online-Cloud-Speicher:
Ich verfüge zu Hause über 2 PCs, einen mobilen Notebook und einen Desktop (Kiste unter dem Schreibpult). Eines der Probleme dabei ist, dass es aufwendig ist, gewisse Daten auf den beiden PCs aktuell resp. identisch zu halten, z.B. Meine Passwort-Datenbank für die Internet-Zugriffe, meine Bank-Buchungsdaten, Meine Homepage-Texte und vorallem meine persönlichen Daten fürs Ausland wie Kopien der Kreditkarten und Policen, wichtige Kontaktadressen etc
Ich habe mich lange Zeit geziert und die Daten periodisch händisch von einem PC auf den anderen kopiert. Dies war aber mühsam. Oft wusste ich nicht mehr, welche Daten aktueller sind. Zusätzlich habe ich immer noch eine Kopie ins Internet gesetzt. Nun habe ich mich beim Cloud-Service "http://www.dropbox.com" angemeldet, um 2GB Online-Speicherplatz nutzen zu können. Das Ganze hat mich nichts gekostet und funktioniert blendend.
Nun habe ich 2 GB Speicher im Internet und kann gewisse von mir definierte Files auf beiden PC aktuell halten, d.h. wenn ich auf einem PC ein Passwort ändere oder zufüge, dann ist es ein paar Sekunden später auf dem Internet-Speicher Dropbox und auf dem anderen PC aktualisiert. Im Katastrophenfall, wenn z.B. im Ausland meine Festplatte kaputt gehen sollte, dann kann ich von jedem beliebigen PC diese Daten lesen oder auch auf ein Speichermedium wie USB-Stick herunterladen.
Immer wieder die Israelis:
Seit Jahren zieren die Israelis die negativen Schlagzeilen der Medien mit ihren martialischen Aktionen in- und ausserhalb ihres Territoriums. Es ist für sie selbstverständlich, ein Schiff auf internationalen Gewässern anzugreifen und Besatzungsmitglieder und Passagiere darauf zu töten. Ihr Geheimdienst ist berüchtigt und tötet auch im Ausland. Sie unterdrücken die Palästinenser oder halten sie im Gaza-Streifen gefangen. Gleichzeitig erwarten sie von den ehemaligen Gegnern aus dem letzten Weltkrieg, dass man sie wegen des Holocaust in den Konzentrationslagern jetzt und auf ewig bedauert.
Die nachfolgende kleine Notiz fand ich z.B. in der Zeitung: "Die Zerstörung palästinensischer Häuser durch Israel im Westjordanland hat nach UNO-Erkenntnissen im laufenden Jahr stark zugenommen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien mehr Menschen vertrieben worden, als im ganzen Jahr 2010, gaben drei unabhängige Uno-Experten bekannt."
Vor 70 Jahren nannte man es Konzentrationslager, was die Israelis mit den 9'00 Palästinenser in ihren Militär-Gefängnisses machen. Warum nutzt man nicht die normale Zivilgefängnisse, wo israelisches Recht und Ordnung gilt? So sind in diesen Tagen 9'000 palästinensische Häftlinge in diesen Militätgefängnissen aus Protest gegen die Isolationshaft in den Hungerstreik getreten. Es seien einige der Häftlinge bereits seit 10 Jahren in Einzelhaft. Zudem zwingen die Wärter oft die Häftlinge, sich für Kontrollen nackt auszuziehen.
Ich bin weiss Gott kein Judenhasser, aber wenn man etwas in ihrer Geschichte blättert, dann fällt auf, dass sie sich nirgendwo und zu keiner Zeit anpassten und immer von ihren Gastgebern verlangten, dass ihre eigenen Gesetze und Regeln akzeptiert werden mussten. Wie ist es in Deutschland? Traut sich da irgendjemand aus den politischen Gremien die Israelis zu kritisieren? Zu kritisieren, dass sie seit Jahren die Friedensverhandlungen mit den Palästinenser immer wieder mit dem Bau neuer Siedlungen auf besetzten Gebieten torpedieren? Und wer hilft ihnen bei diesen Machenschaften? Die Amerikaner, die kein bischen besser und von derselben Geisteshaltung sind!
Diese Zeilen habe ich geschrieben, weil die Palästinenser vor wenigen Tagen vor der UNO den Antrag stellten, als eigenständiger Staat in die UNO aufgenommen zu werden. ..... Und die Israelis? Wie gehabt reagierten sie wiederum mit dem Bau neuer Siedlungen auf palästinensischem Gebiet ... und die Amerikaner drohten mit ihrem VETO. Beide Länder werden nie meine Freunde werden, denn zu oft läuft es mir kalt den Rücken hinunter, was bei mir auf Gefahr hindeutet.
| 21. Sept. - 5. Okt.: Wunderbares Herbstwetter Meine Sponsoren Neue "Thailand"-Homepage | Basel: 13 - 24°C |
Wunderbares Herbstwetter mit blauem wolkenlosem Himmel ist genug Grund, hier erwähnt zu werden. Alle 2-3 Tage war ich mit dem Rennrad unterwegs. Ich war in einem Hoch und leistete mir sogar ein "Cofidis-Renndress", weil dieser Profi-Rennstall auf meiner LOOK-Radmarke Rennen fährt.
| Meine Sponsoren (Klicke aufs Bild für Grossformat) | |
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| Die Brauerei Sonnenbräu meines Schwagers, die mich mit Bier versorgt |
Im Cofidis-Dress |
Die wenige Zeit, die mir da noch blieb, nutzte ich aus, um die angekündigten Anpassungen an meiner Homepage zu programmieren. Als Resultat gibt es seit kurzem neben meiner Hauptseite "http://www.maxlehmann.ch" eine Thailand-Seite "http://www.maxlehmann.ch/thailand". Bis zum kommenden Frühjahr werden eine Istrien- und Basel-Seite folgen. Aber alle Seiten können aus meiner Hauptseite aufgerufen werden.
| 17.-20. Sept. 2011: Weinlese in Buggingen Ein Lob an meine Putzfrau Kälteeinbruch | Basel: 11 - 24°C |
Neugestaltung meiner Homepage: Im Moment arbeite ich am neuen Aufbau meiner Homepage. Das Menue auf der linken Seite soll übersichtlicher gestaltet werden. Ich will besser unterscheiden zwischen den Tagebüchern und den Reise-Berichten, vorallem optisch. Grösseres Gewicht will ich auf sehenswerte Foto-Berichte legen.
Kälteeinbruch:
In der Nacht auf den Sonntag, 18. Sept. kam es zu dem angekündigten Kälteeinbruch. Von Temperaturen um die 26°C sank in Basel das Thermometer innert einer Nacht auf 11-13°C. Der Sonntag war ungemütlich. Es regnete in Strömen. Der Herbst machte sich bemerkbar. Aber bereits am Dienstag, 20. Sept. gings wieder aufwärts, die Sonne und blauer Himmel liessen keine Wünsche übrig.
| Weinlese in Buggingen | |
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| Blauburgunder-Rebe (=Pinot Noir) | In jeder Reihe 2 Helfer und 2 Eimer |
Weinlese - "Herbsten":
Seit Jahren habe ich meinen Verwandten in Buggingen versprochen, ihnen irgendwann bei der Traubenernte zu helfen. Ich habe soviel von der fröhlichen Herbsterei mit Speis, Trank und Gesang gehört und wollte einmal mittun. Ich wurde aber eines besseren belehrt. Die Traubenernte im Herbst ist, zusammen mit dem Schnitt der Reben im Frühjahr, die arbeitsintensivste und aufwendigste Zeit im Rebbaujahr. In der Tat begann der Rücken wegen der gebückten Körperhaltung, die Trauben hängen etwas tief, nach wenigen Stunden zu rebellieren und zu "knirschen".
Buggingen ist der Geburtsort meines Vaters und Teil des Markgräflerlandes, des Gebietes zwischen Basel und Freiburg. Zu den Buggingern und vorallem zu Manfred und seinem Sohn Rainer Weber habe ich recht intensiven Kontakt, umsomehr ich und meine Schwester duch Erbschaft Besitzer eines Grundstückes in Buggingen wurden. Sehenswert ist deren Homepage "http://www.weinhof-weber.de/" des Weinhofes Weber .
Am Samstag, 17. Sept. war es soweit. Um 8 Uhr sollte das Lesen bei den Weber's beginnen, d.h. Tagwache um 6 Uhr, und dann die 35 km Hinfahrt auf der Autobahn. Leider regnete es früh morgens, sodass der Arbeitsbeginn um 1 Stunde verschoben werden musste. Bis 9 Uhr kam eine Helferin nach der anderen. Freiwillige Männer gab es keine! Alle Frauen kamen aus dem Bekanntenkreis und der Nachbarschaft, mit Gummistiefeln bestückt und guten Mutes. Man kennt sich eben. Hier im Reb-Dorf Buggingen lebt man das "Herbsten" während 2-3 Wochen aus. Schlussendlich waren wir etwa 20 Personen, wovon 6 rumänische Erntearbeiter.
Nachdem auch ich Stiefel der Grösse 41 gefasst hatte, gings exakt um 9 Uhr los. Die Beeren hatten in der Zwischenzeit etwas abgetrocknet, denn man wollte die "Selektion" (="Auslese") ernten, rote Blauburgunder-Trauben höchster Qualität. Ich durfte mit Rainer auf dem grossen Traktor etwa 2 Meter über der Strasse zum Rebberg hochfahren. Dann erhielt jeder eine scharfe Rebzange und zwei Eimer, einen roten für die Trauben erster Qualität und einen grünen für die zweiter Wahl. Manfred zeigte mir, wie es geht, worauf ich zu schauen hatte, wie ich faule Beeren von eingetrockneten erkennen konnte... abschneiden von unten nach oben. Anfänglich gings bei mir sehr langsam. Konzentration und Entscheidungsfähigkeit waren gefragt. Bald entdeckte ich, dass es Rebstöcke mit schönen, vollen Beeren gab, daneben aber solche mit Fäule und/oder Wespenlöchern ... und die vielen "Ohrengrübler". Ich war mitten in der Natur.
Ueberrascht war ich über die Organisation des Erntens. Man merkte, da waren Profis am Werk, die keinen kopflosen "Hühner-"Haufen duldeten. Immer zwei zusammen arbeiteten in einer Reihe, der eine links, der andere rechts, 7 Pärchen wurden aufgestellt. Jedes Paar erhielt eine Nummer. Ich war der "4" zugeteilt, also bei jedem Neubeginn die 4. Reihe. So war sichergestellt, dass jede Reihe vom Anfang bis am Ende durchgehend abgeerntet wurde. Der Rest, vorallem die Rumänen, tauschten die vollen Eimer aus und füllten sie in die grossen Trauben-Container, in denen etwa 400 kg Trauben Platz hatten.
| Weinlese in Buggingen | |
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| Weinlese | Viele Trauben müssen gesäubert werden |
Das Wetter hat schön mitgespielt. Sonnenschein und Wolken wechselten sich ab. Regen gab es erst wieder gegen Abend. Der erste grössere Meilenstein war um 13:30 Uhr das Mittagessen. Zurück gings nach Buggingen zur Zwiebelwähe und neuem Wein (sprich Sauser). Die Mittagspause dauerte aber nicht lange, denn es waren noch einige Reihen abzuernten. Ich spürte meinen Rücken immer mehr, aber meine Ernte-Geschwindigkeit wurde zusehends besser. Schon bald sah ich dem Rebstock an, wie seine Reb-Qualität sein wird. Dann gegen 16 IUhr begann es wieder zu regnen, aber es wurde weitergearbeitet. Noch 3 Reihen, gab Rainer das Ernte-Ziel weiter. Alle arbeiteten mit voller Konzentration. Es wurde wenig gesprochen. Auch die Rumänen halfen beim Schneiden.
Um 17:30 Uhr war für heute Feierabend. Es war ein stolzer Anblick auf die beiden grossen Anhänger mit 12 vollen Containern jeder mit 400 kg geernteter Trauben, die etwa 3'800 Flaschen 7.5 dl Wein geben werden. Mit seinem Traktor brachte Rainer die vollen Container zur Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim, wo sie fachgerecht zu hochwertigem Wein verarbeitet werden. Hohe 94-95° Oechsle hatte unsere heutige Ernte ergeben. Ein schöner Zuckergehalt der zu Wein mit einem Alkoholgehalt von etwa 11.5 bis 12 Vol-% führen wird.
Wie ich am 7. Oktober von Manfred vernahm, stieg die Qualität der Blauburgunder-Trauben von Tag zu Tag und gipfelte bei 111°Oechsle, was zu einem Alkoholgehalt von ungefähr 15 Vol-% führen kann.
Ich selber fuhr nach Hause, nahm mir ein wohlverdientes Schaum-Bad und legte mich auf die Liege, um mich ein wenig zu erholen und vor mich hin zu dösen.
Während der ganzen Weinlese habe ich meine Erlebnisse mit meinem handlichen Foto-Apparat dokumentiert. Anfänglich waren meine Hände sauber, aber schon bald wurden sie und damit auch der Foto-Apparat vom Traubensaft immer klebriger. Er hat es überlebt und ich habe wunderbare Erinnerungen an einen ereignisvollen Tag.
| Weinlese in Buggingen | |
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| Rainer ist sichtlich zufrieden mit der gelesenen Qualität | Kartoffelsalat und Braten, unser Mittagessen |
Zweiter Tag bei der Weinlese:
Am Dienstag, 20. September nahm ich nochmals den Weg nach Buggingen unter die Räder. Ich wollte kein "Weich-Ei" sein. Ich nahm an und dies bestätigte sich auch, dass es beim zweiten Mal bereits etwas besser gehen wird. In der Tat, mein Rücken hatte sich bereits angepasst und begann erst im Laufe des Nachmittags zu schmerzen. Zudem war es ein wunderbarer Herbsttag. Angenehm warm und den ganzen Tag Sonne auf blauem Himmel! So habe ich mir das Herbsten vorgestellt und das Mittagessen nahmen wir inmitten der Reben ein.
Als dann gegen Abend das erlösende Wort "Feierabend! Wir brechen ab" von Rainer kam, war ich glücklich und zufrieden. 16 Container hochwertiger Blauburgunder haben wir geschafft und dies mit der halben Personalstärke. Die Trauben waren von exzellenter Qualität. Bei wenigen musste man Teile der Trauben herausschneiden. Letztes Mal war ich noch Anfänger, dieses Mal wurde ich bereits als Fortgeschrittener akzeptiert.
Als Abschluss meiner ersten Winzer-Erfahrungen führte mich Manfred nach kurzer Erhohlungs-Pause an die Abgabestelle in der Winzergenossenschaft Schliengen-Mülheim, wo nicht nur Rainer sondern auch die meisten Winzer der Umgebung ihre Ernte ablieferten. Schlangen von Traktoren mit ihren Anhängern voller Trauben-Container warteten, bis sie daran kamen. Jeweilen 3 Container wurden in eine der 13 gewaltigen Vorratsgefässe abgefüllt, dabei jeweilen die Oechslegrade gemessen und der Empfang dem Winzer schriftlich bestätigt. Die Dimensionen waren gewaltig. Ich schätze, dass alleine an diesem Abend gegen 200'000 kg Trauben verschiedenster Sorten angeliefert wurden. Die ersten Schritte zum 2011er-Wein waren zurückgelegt. In den kommenden Monaten folgt nun die Feinarbeit des Kellermeisters.
| Weinlese in Buggingen | |
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| Nun besitze ich sogar einen eigenen Container | Ein Teil unserer heutigen Ernte |
Ein Lob an meine Putzfrau:
Ich bin so froh, dass ich eine zuverlässige Putzfrau habe. Klar, kann auch ich putzen. Oft bleibt mir ja auch nichts anderes übrig, wenn ich z.B. aus meinen monatelangen Ausland-Aufenthalten zurückkomme. Aber bei mir bleiben Staubresten auf den Bilderrahmen und den Büchergestellen zurück. Auch in den Ecken und unter der Polstergruppe finden weibliche Wesen immer wieder Staub.
Ich bin in der privilegierten Situation, meiner Frau Schürer jederzeit anrufen zu können und sie kommt bei mir vorbei. Sie verfügt auch über einen Schlüssel zu meiner Wohnung. So kann sie ein paar Tage nach meiner Abreise neine Wohnung wieder auf Vordermann bringen.
Und wenn sie sich nach 2 Stunden wieder verabschiedet, dann riecht meine Wohnung frisch nach Putzmitteln, das Abwaschbecken und die Glaskochplatte glänzen wie neu. Die Badewanne ist wieder lebensgefährlich rutschig und in den Lavabos kann ich mich spiegeln. In meinem Schlafzimmer leuchtet mein blauer Teppich clean und wie neu, sodass nur noch eine schöne gelbe oder grüne oder bläuliche Bettwäsche gewechselt werden muss. Dann wird mir immer bewusst: Ich habe eine Wunder-Wohnung.
| 8. Sept. 2011: Aerztliches Bulletin: Ich bin gesund und fit | Basel: 18 - 22°C |
Ich komme eben vom ärztlichen Check zurück:
Alle Resultate waren bestens: EKG, Cholesterin, Zucker, Blutdruck, Blutwerte, Urin, PSA-Wert. Vorallem der PSA-Wert von 0.012 hatte mich am meisten interessiert. Ich kann nun mit grösster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass keine Metastasen meines Prostata-Krebs in meinem Körper geblieben sind oder sich neu gebildet haben. "Ich sei zu 100% gesund und fit, und bestens gerüstet für die Rad-Fernfahrt in Thailand", meinte Dr. D. Frei, mein Sport- und Hausarzt.
| 3. - 7. Sept. 2011: SAAB vor der Pleite Meine erste Foto-Session Neu: Beobachtung | Basel: 15 - 22°C |
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SAAB vor der Pleite:
SAAB war ein Kultauto. Man musste dazu verrückt sein. Auch ich war es. Mein letztes Auto war ein SAAB. Während 10 Jahren und 213'000 km hat er mich nur einmal im Stich gelassen, als die Batterie nach 2 Jahren in einem Parkhaus streikte. Ich war ein zufriedener Besitzer, aber eher eine Ausnahme. Die meisten SAAB-Besitzer, die ich kennenlernen durfte, hatten Pech und grosse technische Probleme.
Der Niedergang von SAAB zeichnete sich schon lange ab. Im 2. Quartal dieses Jahres wurden nur 2'000 Fahrzeuge produziert. Heute am 7. Sept. hat SAAB Konkurs angemeldet. Ob die marode Firma als Schnäppchen zu haben sein wird?
Beobachtungen: Zwei unterschiedliche Welten
Ich fuhr am Dienstag, 6. Sept. zu meiner Fotosession mit dem 8er-Tram vom Barfüsserplatz in Richtung Kleinhüningen. Es war mit etwa 20°C angenehm warm. Am Marktplatz stieg eine junge Türkin mit Kinderwagen und ihrer Mutter ein. Das Kind war ein Knabe mit typisch grossem Kopf. Ich beobachtete die beiden. Beide mit Kopftuch, beide bekleidet mit einem dunkeln Regenmantel, beide mit unförmigen ausgelatschten Schuhen. Mit langem schludrigem Rock verdeckte die junge Türkin ihren Körper. Ich entdeckte nur ihr Gesicht mit Hakennase und ihre beiden Hände. Ungepflegt sagt man dem bei uns. Die junge Türkin war absolut keine Schönheit.
Ich denke wieder typisch in meiner westlichen Gedankenwelt. Die türkischen Männer denken anders. Ihre Kultur ist anders. Eine Frau soll in ihren Augen gar nicht hübsch, sondern nur gebärfreudig sein und ihm Nachkommen zeugen. Wie eine Kuh.
Da liegen natürlich die nächsten Fragen nahe: Wie gross ist die Welt dieser Türkinnen? Ich habe noch nie eine dieser Türken-Familien im Theater / Oper gesehen. Wo lassen denn die Männer ihre Frauen, wenn sie abends ausgehen? Ich habe noch nie abends in einer Bar oder einem Strassen-Kaffee eine Türkin mit Kopftuch gesehen.
Da lob ich mir unsere Lebensweise und unser freisinniges Gedankengut. Wir mögen Frauen, die intelligent sind, die ihren "Mann" stellen und einen eigenen Willen haben; die es auch lieben, in der Oefffentlichkeit zu stehen. Bei uns darf eine Frau ihre Schönheit zeigen. Wir sind stolz darauf, eine hübsche Frau an unserer Seite zu haben. Wie schön ist es doch für uns, wenn wir Sex und Erotik bis ins hohe Alter geniessen können. Wir leben in einer anderen Welt.
| HDR-Foto am Basler Rheinhafen (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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Erste Foto-Session mit meiner neuen Digital-Kamera:
Nach vielen Uebungen anhand des Handbuches im Wohnzimmer und auf der Terrasse begab ich mich am Dienstag, 6. Sept. bei wunderbarem Wetter an den Basler Rheinhafen. Hier sollte die Kamera beweisen, was in ihr steckt und was ich bereits beherrsche. Die Ergebnisse und mein Eindruck waren Spitze
Der verstellbare Display erlaubt für mich neue Perspektiven aus Bodenhöhe und auch über Kopf.
Serienbilder für HDR-Fotos mit unterschiedlicher Belichtungszeit lassen sich äusserst einfach durch einen Druckknopf am Kamera-Gehäuse aktivieren.
Ebenfalls via einen Druckknopf am Gehäuse lässt sich vom JPEG- ins RAW-Format und zurück umstellen.
Einmalig und äusserst einfach ist das Einstellen der gewünschten Tiefenschärfe durch drehen des entsprechenden Knopfes.
Das Verstellen der Blende, der Verschlusszeit oder sogar beides ist sehr einfach möglich, wobei am Display die optimale Einstellung dargestellt wird.
Die Geschwindigkeit des Autofokus ist beeindruckend. Er soll und ist 0.16 sek schnell.
Das Einstellen der Objektiv-Brennweite ins Weitwinkel oder Tele war etwas gewöhnungsbedürftig, denn bisher ging dies elektrisch. Bei der Fuji geht es viel schneller und leichter, denn man macht es händisch durch Drehen des Objektives, was viel schneller geht.
Vieles erinnert bei der Bedienung an die früheren Analog-Kameras, bei denen alles von Hand eingestellt werden musste/konnte. Es geht einfach viel besser, wenn ich von Hand die Brennweite einstelle, anstatt mit einem kleinen Hebel hin- und herfahren, bis der Ausschnitt endlich befriedigt. Wie oft habe ich doch auf die falsche Seite gedrückt.steht.
| 25. - 30. August 2011: La Grande Bouffe de Truffe Meine gesamte Homepage ist wieder Online | Basel: 15 - 22°C |
"La Grande Bouffe de Truffe":
Wer kennt nicht den grossartigen Spielfilm "La Grande Bouffe" alias "Das große Fressen" mit den Schauspielern Marcello Mastroianni, Ugo Tognazzi, Michel Piccoli und vielen mehr. Inspiriert durch diesen Film habe ich am Donnerstag, 25. August meine Tennis-Freunde Renato B. und C. sowie Rolf G. eingeladen zu einem istrianischen "La Grande Bouffe de Truffe", d.h. Trüffel-Essen. Nachdem bereits die Hauptprobe 1 Woche vorher bestens geklappt hatte, habe ich diesmal meine Freunde nach Strich und Faden verwöhnt:
Es war eine feucht-fröhliche Runde, die sich da bei angenehmer Sommer-Temperatur auf meiner Terrasse zusammengefunden hatte. Das Essen schmeckte wunderbar. Es war Spitze, das darf ich als Koch bescheiden sagen. Getrunken haben wir eine grosse 1,5-Liter-Flasche "Prosecco" vom Feinsten sowie 3 Flaschen "Brecce Rosse von LaCura" aus dem Raume Massa Marittima, wo ich im Mai immer 1 Woche mit Freunden radfahre. Für den einen oder anderen war diese Menge etwas zu viel: der eine z.B. wollte seine Schuhe binden und lag auf einmal auf dem Rücken wie ein Mai-Käfer und streckte alle Viere von sich. Wie er mir am Tag darauf berichtete, musste er die geplante Rad-Ausfahrt absagen.
Belastungstests mit meinem Skoda Superb:
Am Montag, 29. August habe ich meinen Skoda Superb in meine Garage in Rothrist gebracht. Unter Leitung des Skoda-Importeurs AMAG wird mein Auto mit Zuladung von Gewichten auf meine Belastungsprobleme untersucht und mit anderen gleichen Modellen verglichen. Wie ihr euch vielleicht noch erinnert, ist mein Skoda anlässlich der Fahrt nach Solaris mit ungefähr 250-300 kg Beladung (max. sind ueber 600 kg erlaubt) auf meinem Parkplatz auf einem 10 cm hohen Absatz aufgestanden und hat meinen Unterboden abgerissen.
Als Ersatzwagen erhielt ich einen Skoda Superb 4x4 TDI mit Handschaltung, wobei mir beim Starten ein kleiner Hüpfer passierte, denn ich vergass die Kupplung zu drücken. Ha-Ha-Ha! Es war jedoch für mich erstaunlich, wie sportlich dieses 2-Liter-Diesel zu fahren war.
Ergebnis: Die Ausrüstung (Federung, Fahrgestell etc) meines Skoda entspricht scheinbar dem Skoda-Standard, d.h. es gibt aus Sicht von Skoda keinen Grund, an der Federung irgendetwas zu ändern. Ich habe dieses Resultat akzeptiert, umso mehr als dieses Problem bei mir nur 1-2 mal je Saison bei der Hin- resp. Rückfahrt von und nach Solaris auftritt. Ich werde zukünftig das Auto vor meinem Parkplatz laden und etwaige Kanten in Parkhäusern meiden. Es ist für mich wichtiger, den grandiosen Fahrkomfort weiter zu geniessen. Ich frage mich jedoch, ob dieses Auto als Werkstattwagen für einen Handwerker geeignet ist?
Meine Homepage ist wieder produktiv:
Seit 1. Sept. sind meine Homepage und vorallem meine Reiseberichte wieder OnLine. Ich habe alle Daten bei meinen Haus-Provider "VTX Datacomm" neu geladen, nachdem ich von der Firma "WHOSTING.CH" schmählich im Stich gelassen wurde.
| 16. - 24. August 2011: Kindle eBook Reader von Amazon Neue Foto-Kamera | Basel: 25 - 33°C |
| Kindle E-Book-Reader von Amazon (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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E.Books (Elektronische Bücher):
8-9 Monate im Jahr halte ich mich im Ausland auf. Lesestoff in Deutscher Sprache kann ich dort nicht kaufen, also muss ich die Bücher und Zeitschriften dorthin transportieren, auf Flugreisen aus Gründen des eingeschränkten Gewichtes meist nur im Handgepäck.
Kürzlich habe ich bei einem australischen Ehepaar in Istrien die Lösung für mein Problem gesehen. Ein sog. E-Book-Reader mit dem elektronische Bücher (E-Bücher bzw. E-Books), elektronische Zeitschriften und elektronische Zeitungen (E-Papers) aus dem Internet heruntergeladen und gelesen werden können. Ein feiner Bildschirm, nur 8.8 mm dick in Grösse eines kleinen Taschenbuches.
In wenigen Tagen werde ich dieses Gerät von Amazon bekommen. Da Amazon Deutschland solche Geräte aus Speditions- und Zollgründen nicht in die Schweiz liefert, habe ich mir die Lieferung nach Weil am Rhein schicken lassen, wo sich eine Firma darauf spezialisiert hat, Schweizer Bürgern eine Adresse in Deutschland samt temporärem Lagerplatz anzubieten. Dieser Service kostet mich in meinem Fall €2. Mehr darüber siehe unter "http://www.las-burg.de".
Amazon bietet über 750'000 deutsch- und englisch-sprachige Bücher zum herrunter laden an. Gratis kann man sich mit dem Kindle-E-Book-Reader auf der ganzen Welt in das 3G-Amazon-Netzwerk anwählen, im Bücher-Shop herumstöbern und Bücher herunterladen. Die elektronischen Bücher sind im Normalfall etwa halb so teuer wie ein kartoniertes Taschenbuch. Die ersten paar Kapitel jeden Buches kann man probeweise herunterladen, bis man sich entscheidet, das ganze Buch zu lesen.
Neue Foto-Kamera:
Schon wieder, wird der eine oder andere Leser meinen. Meine mittlerweilen 4 Jahre alte, grössere Digital-Kamera, die "Panasonic LUMIX FZ18" macht mir Sorgen. Das Objektiv fährt nur noch langsam aus und man hört dabei ein leichtes Knirschen. Es scheint, dass das Getriebe durch einen Schlag einen Schaden abbekommen hat. Also begab ich mich erneut auf die Suche nach einer Nachfolgerin. Sollte es diesmal eine Spiegelreflex oder wiederum eine Super-Zoom-Kamera sein? Jede hat ihre Vor- und Nachteile:
So bin ich eben wieder bei einer Superzoom-Kamera gelandet. Am Dienstag, 23. August habe ich die "Fujifilm FinePix HS20EXR" für Fr. 400.-- bestellt. Eine Megazoom-Kamera mit Brennweite 24 - 720mm/F2.8 - F5.6, elektronischer Sucher und klappbarem Display, Dateiformate: JPEG und RAW-Format, opt. Bildstabilisator
| Fujifilm FinePix HS20EXR (Klicke aufs Bild für Grossformat) | ||
![]() Kamera-Ansicht |
![]() Klappbarer Display |
![]() Ausgefahrenes Megazoom-Objektiv |
| 16. - 24. August 2011: WHOSTING.CH auf betrügerischen Pfaden? Binninger Trüffel-Ravioli | Basel: 25 - 33°C |
IT-Kavaliersdelikt oder -Kriminalität:
Ich bin nun wieder in der Schweiz, genauer gesagt in meiner schönen Wohnung in Binningen, wenige Minuten vom Basler Hauptbahnhof entfernt, und machte mich als erstes an die Rettung meiner verlorenen Reise-Berichte in meiner Homepage. Wie ich bereits weiter unten berichtete, sind diese wegen eines Server-Ausfalls meines Dienstleisters "WHOSTING.CH" seit über 1 Monat nicht mehr zugreifbar.
![]() Mail-Verkehr mit WHOSTING.CH |
Auf meine Mails reagierte die im Kanton Zürich domizilierte Fa. "WHOSTING.CH" nicht und stellte sich taub. Ich wusste aber, dass sie mein eMail empfangen haben musste. So vesuchte ich es mit einem Trick, indem ich mich als Neukunde ausgab, der Speicherplatz mieten wollte. Und plötzlich antwortete die "WHOSTING.CH" und gaben ein Angebot ab. Als ich sie deswegen zur Rede stellte, bekam ich das Angebot, den Speicherplatz nochmals neu zu kaufen Welche Frechheit!
So viel verstehe auch ich vom Hosting-Geschäft. Nach einem Server-Ausfall resp. -Crash kann unverzüglich ein neuer Server in Betrieb genommen werden, sodass der Kunde recht bald seinen Account in vollen Umfang wieder benutzen kann. In meinen Fall geschah aber nichts.
Diese Geschäftspraxis ist einer professionellen Hosting-Firma unwürdig. Ihr Vorhaben hatte aber System, denn sie wollten sich von gewissen Kunden- resp. Vertragsverhältnissen trennen. Ich gehörte dazu, denn ich hatte den Speicherplatz vor etwa 10 Jahren gekauft und musste seither nichts mehr berappen. Ich war deshalb in ihren Augen unwirtschaftlich.
Als Konsequenz habe ich heute Freitag, 19. August bei meinem Haus-Provider "VTX-Datacomm" einen neuen Vertrag für Speicherplatz und Betrieb meiner Homepage unterzeichnet. VTX-Datacomm ist international tätig und geniesst mein Vertrauen für eine saubere Geschäftspraxis. Wir arbeiten bereits über 12 Jahre zusammen. Und nun bin ich daran, meine Reiseberichte für die neue Umgebung anzupassen. Ich hoffe, dass bis in etwa 1 Woche alle Berichte wieder verfügbar sein werden.
Wetterbericht in Basel:
Um es kurz zu fassen: Es ist unheimlich heiss. Ein Hitze-Rekord löst den anderen ab. 35,1°C im Schatten massen die Messtellen in Binningen. Nachts blieb es tropisch.
Binninger Trüffel-Raviolis und -Tortellinis:
Vor meiner Abreise aus Istrien kaufte ich in der Konoba "Malo Selo" 4 Trüffel-Knollen und 1 halbes Liter Trüffel-Oel. Ich wollte zu Hause meinen Freunden ein tolles Trüffel-Essen mit Ravioli und Tortellini zubereiten.
In der Zwischenzeit habe ich die erste Runde bekocht. Die Raviolis und Tortellinis kamen aus dem Feinkostladen, je Person deren 8. Die Bechamel-Sauce aus eigener Pfanne. Um den Trüffelgeschmack zu intensivieren, habe ich auf die feinen Trüffelspäne auf den Raviolis und Tortellinis je 2-3 Tropfen Trüffel-Olivenöl getropft. Meine Trüffel-Raviolis haben lecker geschmeckt und waren Spitze.
| 29. Juli - 15. August 2011: Neues von Solaris Aus "Valamar" wird "Riviera Porec" Rückreise | Istrien: 13 - 33°C |
Istrien, ein Kreisel-Paradies:
Immer mehr entwickelt sich Istrien zum Land der "Verkehrs-Kreisel". Begonnen hat es vor 1-2 Jahren, als die Umgehungsstrasse um Porec mit 3 Kreiseln, oder sind es 4, gebaut wurde. In diesem Jahr haben sie mit Hilfe unserer Kurtaxe wieder zugeschlagen. Und wie! Bei der ehemaligen Lichtsignal-Anlage beim "Konzum" mitten in Porec wurde Ende Juni ein neuer Kreisel eröffnet, der die dauernd überlastete Lichtsignalanlage ersetzte.
Seit 19. Juli entschärft ein weiterer Kreisel die gefährliche Kreuzung auf der Hauptstrasse nach Porec zwischen Tar und den Campingplätzen Lanterna/Solaris. Dieser ist ein echter Gewinn, denn die Links-Abzweigung von Solaris/Lanterna in Richtung Tar und Novigrad war immer gefährlich.
Und nun aber der Hammer: Am 23. Juli wurde der "Friedhofskreisel" eröffnet, ein gross-dimensionierter Kreisel zwischen dem Friedhof beim Kiwi und dem Sportplatz Tar. Er hat die einzige Aufgabe und nur einen Abzweiger, den Verkehr zum Friedhof in geordnete Bahnen zu lenken. Ich vermute, die Gemeinde Tar rechnet in nächster Zeit mit einem steilen Anstieg an Beerdigungen. Wann werden sie wohl die marode Strasse zu den Hotel- und Camping-Anlagen erneuern?
Hausfrauen Tip - Kaugummi am Auto-Lack:
Kürzlich blieb ein Kaugummi, den ich während der Fahrt aus meinem Auto warf, an der Aussentüre kleben, Pech, aber kein Unglück dachte ich mir. Aber nochmals Pech, denn es war ein weich bleibender Kaugummi und kein Bazooka. Reste des Kaugummis liessen sich nicht vom Lack entfernen. Wenn ich nur tiefkühlen könnte? Aber ich hatte eine Idee: Oliven-Oel als Lösungsmittel! ... und in der Tat, mit Olivenöl liessen sich die Gummi-Reste problemlos vom Lack entfernen.
Wetterbericht:
Der nächtliche Regen hat aufgehört. Die Wiesen grünten wieder auf. Die Nacht-Temperaturen blieben bis in die Nacht vom 7. auf den 8. August angenehm tief, als um 3 Uhr morgens die Klimaanlage einschalten musste, weil ich mich im Schweiss wälzte. Aber anschliessend setzte wieder ein angenehmer Nacht-Wind aus den Bergen ein, der angenehme Nacht-Temperaturen brachte.
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Pat wieder zu Hause:
Pat hat am Dienstag, 2. August das Spital verlassen, in dem sie mehr als 4 Monate verbrachte. Sie war, wie sie mir berichtete, mit der Behandlung der Aerzte nicht mehr einverstanden. In der Tat tönte ihre Stimme wieder lebendig und voller Tatendrang. So wie ich es gewohnt war. Ich glaube, ihr Entscheid war richtig, denn zum Schluss hat das Spital ihrer Psyche stark beschädigt. Sie will nach wenigen Tagen zu Hause, eine Woche als Nonne in einem Tempel verbringen und dort an buddhistischen Zeremonien teilnehmen. Dies machen viele Thais nach gesundheitlichen oder persönlichen Problemen.
Meine Blumen:
Was wäre mein Standplatz ohne Blumenpracht. Dieses Jahr war ich mit meinen Petunien nicht so glücklich. Die Violette brauchte viel Zeit, bis sie sich voll entfaltete und die Rot-Weisse litt schon früh unter einem Mehltau. Hingegen erfreute mich seit Ende Juni mein Oleander mit prächtigen roten Blüten.
Meine Abschiedsparties:
Ohne meine sportlichen Ausflüge mit dem Rad oder den Tennis Expeditionen wäre ich bald kugelrund. Nur ein paar Stichworte mögen das Geschriebene untermalen: Gitzi-Braten und Beefsteak-Tartar bei Edo, Marillen-Knödel und andere österreichische Köstlichkeiten sowie feiner Wein aus der Steiermark bei Martina und Klaus, Trüffel-Essen im Malo Selo ....
Apropos "Malo Selo": Am Donnerstag, 11. August genoss ich dort mit meinen Freunden Martina und Klaus, sowie Fredi und Inge mein Abschiedsessen bei hausgemachten Ravioli und schwarzem Trüffel, und zum Schluss kaufte ich mir 4 schone Knollen schwarzen Trüffels zu €39 und 250 ml hausgemachtem Trüffel-Olivenöl zu €15. Damit will ich zu Hause in Basel meine Freunde mit einer feinen Pasta mit Trüffel bekochen. Tips habe ich von der Besitzerin des Malo Selo erhalten. Ob ich diese umsetzen kann?
Glücklicherweise sind diese Festivitäten bald zu Ende. Wenn ich so weitergehen würde, dann würde mein Körperverhältnis "Grösse zu Breite" bald nicht mehr stimmen. Ich würde dann zu breit sein!
Rad-Training für die Tour de Thailand:
Ich wäre kugelrund, wie ich bereits weiter oben erwähnte, wenn meine österreichischen Freunde Martina und Klaus mich nicht mit sanftem Druck alle 2-3 Tage dazu motiviert hätten, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und gmeinsam mit dem Rennrad resp. dem Mountainbike eine Ausfahrt zu unternehmen. Wie oft wäre ich doch lieber im warmen Bett geblieben, aber um 06:30 war Tagwache. Meist fuhren wir mit dem Mountain-Bike, jedoch meine dicken Nocken-Reifen verlangten mehr Kraftaufwand, um auf Touren zu kommen, eine Art Kraft-Training. So kamen in der Istrien-Zeit mehr als 1'700 km zusammen, für mich eine grosse Distanz.
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Meine Fans und andere:
Ich habe mich riesig gefreut, weil sich dieses Jahr einige meiner Homepage-Leser als Fans geoutet haben. Noch mehr gefreut hat es mich, dass sich ausser ein paar Hundebesitzer keiner auf den Schlips getreten fühlte. Einzigartig blieb jedoch die niveaulosen Drohung des unverbesserlichen Deutschen Hundebesitzers H.D. aus S. vor 2 Jahren. Er schickte mir anonym ein eMail, aber über Google konnte ich ihn zweifelsfrei identifizieren. Nichts-desto-trotz soll weiterhin gelten, dass sich bitte jeder bei mir melden soll, wenn ich den fairen Ton nicht erwischt haben sollte.
Ein Slum auf Solaris?
Die guten Geister auf dem Campingplatz sind die Putzfrauen, die oft aus dem kroatischen Landesinneren oder aus Bosnien herkommen. Ihnen verdanken wir die Sauberkeit in den Toiletten und Duschen. Erschütternd jedoch ist die Art, wie diese unentbehrlichen Perlen zu zweit oder dritt in einer menschenunwürdigen Umgebung, nämlich im hintersten und dunkelsten Eck des Besucherparkplatzes in alten ausgemusterten Wohnwagen ohne wohnliche Infrastruktur untergebracht sind. Die Verwaltung des Campingplatzes ist sich dieses fragwürdigen Zutandes bewusst und beweist ihr schlechtes Gewissen, indem sie den Solaris-Slum hinter grünen Plastikplanen vor fremden Blicken verstecken.
Diebstähle und Sicherheit:
Gerüchteweise soll in den letzten paar Wochen auf Solaris einiges gestohlen worden sein. Auch bei uns oben, wo es immer noch keine Beleuchtung gibt, herrschte deswegen Unruhe. Seither haben sich die Sicherheitsmassnahmen etwas verbessert. So geht ein Sicherheitsmann periodisch zu Fuss oder er fährt ganz langsam mit seinem laut knatternden Moped über den Platz. Einmal habe ich es wirklich mit meinen eigenen Augen gesehen, er fuhr auch von der asphaltierten Hauptstrasse über einen Kiesweg zwischen die Zelte und Wohnwagen. Ich will jetzt nicht bösartig sein, aber er fährt derart langsam, wahrscheinlich auftragsgemäss, dass er seine ganze Konzentration auf sein Gleichgewicht aufwenden muss. Ich bin gespannt, ob diese Massnahmen auch nächste Saison andauern.
Aus "Valamar" wird "Riviera Porec":
Auf den 1. August hat sich in den Besitz-Verhältnissen im Valamar-Konzern etwas geändert, denn seither heisst der Hotel- und Camping-Konzern "Riviera Porec". Auf dieses Datum wurden auf den Zufahrtsstrassen unzählige neue Hinweis- und Wegweiser-Tafeln mit den neuen Bezeichnungen gesetzt.
Der Schweizer-Franken wird immer stärker ....
.... eine Katastrophe für die Schweizer Export-Wirtschaft. Innert weniger Monate verlor der Euro gegenüber dem SFr mehr als 25% an Wert. Bald gilt das Wechselkurs-Verhältnis 1:1. Für uns Schweizer Konsumenten, die in der Nähe der EU-Grenze wohnen, ist dies ein Segen, denn so günstig konnten wir seit Menschengedenken nicht mehr einkaufen. Noch vor 1 Jahr habe ich die Deutschen wegen ihres hohen Benzinpreises ausgelacht, und nun ist für uns Schweizer deren Benzinpreis so tief wie noch nie, nämlich etwa SFr . 1.45 je Liter 95 Oktan, während ich in der Schweiz Fr. 1.65 bezahlen muss.
Abbau auf Solaris und Rückfahrt:
Am Freitag 12. Aug. habe ich das Sonnensegel und die Sichtschutzwände abgebaut, sowie die grösseren Möbel zum Edo gebracht. Am Tag darauf, also am Samstag, stand dann das Vorzelt auf dem Programm und am Sonntag das Drehen und ankuppeln des Wohnwagens. Alles klappte bestens. Am Montag, 15. August (Feiertag Himmelfahrt) war dann meine Rückfahrt auf recht leeren Strassen. Nach 8.5 Stunden für 830 km langte ich zu Hause in meiner tollen Wohnung an.
| 18. - 28. Juli 2011: Neues von Solaris Wirtschaftskunde | Istrien: 14 - 28°C |
Mein Wetterbericht aus Istrien:
Wochen- ja Monatelang war es in Istrien schön und warm. Die Bauern klagten bitter ob der leidenden Pflanzen. Am Mittwoch 20. Juli hat es nun bis gegen Mittag erstmals mehrere Stunden geregnet, was ich bisher nur am Fernsehen aus Süddeutschland gesehen hatte. Es bildeten sich sogar kleine Seen und Bäche, die gegen das Meer flossen. Es waren aber keine grösseren Schäden und Verwüstungen feststellbar. Seither hat sich das Wetter verschlechtert. Regen und kühle, ja sehr kühle Nächte wechselten sich ab. Am Montag-früh, 25. Juli um 9 Uhr zeigte mein Thermometer arktische 17°C und am Dienstag 26. Juli um 7 Uhr ganze 14°C an....jedoch die braune Wiese grünt wieder auf.
Kindersegen und Platzbelegung:
Gwendolyne, Florentine, Pauline, Jonathan, Laurin, Henriette, Moni, Kyra, Mio sind nur einige der wunderbaren Vornamen der Kinder um mich herum. Noch letzte Berichtsperiode habe ich über den schlecht belegten Campingplatz mit den vielen freien Plätzen berichtet. In den letzten Tagen hat sich alles verändert. Nunmehr stehe ich inmitten von 10 Kindern mit 4 Elternpaaren, wobei 2 Paare sich mit 1 Kind begnügten. Die beiden übrigen passen gar nicht in das Thilo Sarrazins-Bild mit den kleinen deutschen Familien, die weniger als 1,5 Kinder zustande bringen. Denn ich entdeckte, das müsst ihr mir glauben, soweit mein Auge reichte, keine halben Kinder.
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Mit dem Rad die Schönheiten der istrianischen Landschaft entdecken:
Gemeinsam mit Martina und ihrem Mann Klaus habe ich seit Anbeginn auf Solaris alle 2-3 Tage eine kleine 45-60km-Ausfahrt mit dem Mountainbike resp. Rennrad unternommen und dabei die vielfältigen Schönheiten von Istrien erlebt. Seit dem Jugoslavien-Krieg haben die Einheimischen viel überwuchertes Land kultiviert und Oliven sowie Reben angepflanzt. Für mich ist Istrien eine sehenswerte Parklandschaft. Istrien ist eine Reise wert.
So führten uns die Touren nach Motovun, Groznjan, Buje oder via Kosonozici über den Martina-Corner bei Bacva nach Viznjan und Vizinada, wo ich dieses wunderbare Kürbis-Feld entdeckte.
Das Restaurant Zigante in Livade, der Trüffel-Tempel in Istrien:
Bisher kannte ich das Restaurant nur aus Erzählungen. Am Dienstag-Mittag, 19. Juli waren Reinhold, Edo und ich in diesem Gourmet-Lokal, um uns unsere eigene Meinung zu bilden. Von Aussen sah das Restaurant nicht besonders aus, aber bereits nach den ersten Schritten im Innern hat mich das spezielle Ambiente beeindruckt. Moderner rustikaler Stil, schöne Bilder, weisse Tischtücher und Stühle, angenehme Bedienung, die aber bestimmt überfordert ist, wenn das Lokal voller Gäste ist. Wir waren neben einem anderen Paar die einzigen Gäste. Die Speisekarte enthielt nur Trüffel-Speisen und Zutaten mit Trüffelgeschmack wie Olivenöl, Schnaps und Dessert. Leider gab es keine hausgemachten Nudeln, die den feinen Trüffelduft einmalig zur Geltung bringen.
Um es vorweg zu nehmen: Die Trüffel waren kein Gedicht, denn ihr wunderbarer Duft war nur minim zu erkennen. Es fehlte der intensive und typische Duft frischer Trüffel, wie ich ihn in verschiedenen anderen Restaurants geniessen und lieben durfte. Ich vermute, dass die Trüffel-Knollen aus dem Tiefkühler kamen, weil die Ernte-Saison des schwarzen Trüffels vorbei ist und die der weissen Trüffel erst im September beginnt.
Die Qualität der Speisen entsprach dem bisher gehörten. Sie war ordentlich. Aussergewöhnlich und 1.-class war deren Präsentation mit geschnittenen Oliven-Scheibchen und Kappern, sowie farbige Paprikas-Schnitten auf moderne, weissen, rechteckigen Porzellan-Tellern und Platten.
Weniger 1.-class war die mangelnde Flexibilität der Küche und Bedienung. Es begann bereits bei der Bestellung. Ich orderte "Osso-Buco", bekam aber von der Bedienung den Ratschlag, darauf zu verzichten, denn das Osso-Buco sei nicht mehr frisch! Haben die Gammelfleisch in der Küche? Es ging dann weiter: Um unseren Magen nicht mit der Vorspeise zu füllen, bestellten wir nur 2 Portionen Carpacio auf 3 Tellern. Aus der Küche kamen 2 Teller mit Carpacio sowie 1 leerer Teller, auf den nicht etwa die Küche oder die Bedienung, sondern wir Gäste das Carpacio aufteilen mussten. Dass nach dieser Uebung alle 3 Teller eher wie ein Schlachtfeld aussahen, ist nachvollziehbar.
Als Appetizer und Entrée wurde vom Hause eine feine Portion Trüffel-Schafskäse offeriert, der mit dem Trüffel-Olivenöl und den kleinen Brötchen wunderbar duftete. Als Vorspeise bestellten wir "Carpacio" und als Hauptspeise "Baby-Beef" von etwa 180g. Der schwarze Trüffel wurde vor unseren Augen am Tisch über die Speisen in feinsten Scheiben geraffelt.
Die Preise entsprachen ebenfalls dem bisher gehörten. Sie waren für istrianische Verhältnisse recht hoch. Das Ambiente und die Präsentation muss auch bezahlt werden. Für das feine Essen inkl. einer wunderbaren Flasche Dinkac-Wein aus Dalmatien bezahlten wir insgesamt 1'500 Kunar (entprechend €210). Das Baby Beef belastete unser Konto mit je 245 Kunar (entsprechend €33).
Fazit: Das Restaurant Zigante wird nicht meine 1. Wahl werden. Seine Preis-Leistung stimmt nicht. Es fehlen einzigartige Köstlichkeiten und Beilagen, die derartige Preise rechtfertigen. Die aussergewöhnliche Präsentation der Speisen genügt nicht. Die Bedienung war überfordert. Das Angebot richtet sich an die reichen Ausländer, die eine weite Anfahrt in Kauf nehmen.
| Konoba Malo Selo (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Ravioli con Tartuffi |
Ein feiner Abend im "Dvi Murve":
Am Donnerstag-Abend, 21. Juli verabschiedeten Martina und ich die Lena und den Christian im Restaurant Dvi Murve bei Porec. Das Dvi Murve brilliert nicht mit Trüffel-Speisen, aber mit dem 200 g schweren "Dvi Murve Beef" zu 145 Kunar (entsprechend 20€) an geschmackvollen Nudeln mit Steinpilz-Speck-Rahmsauce oder den wunderbaren Fischgerichten und schönen grossen Garnelen. Voll auf die Rippen zielt als Dessert der "Dvi Murve Palatschinken", ein Gedicht zum verlieben! Auf Qualität wird grosses Gewicht gelegt. Auch das Ambiente entspricht der Ess.Qualität. Neue gepolsterte Sessel und weiss gedeckte Tische laden ein zu einem gemütlichen Abend. Das Dvi Murve gehört zu einem meiner Lieblings-Restaurants.
Konoba Malo Selo in Fratrija:
Mein Favorit für Trüffelspeisen, das "Malo Selo" im Raume Buje. Trüffel-Speisen aller Art gehören zu den Highlights ihrer Speisekarte. Um den Trüffelgeschmack voll geniessen zu können, bestellte ich jeweilen hausgemachte Nudeln oder Ravioli mit Trüffel à 110 resp. 140 Kunar (= €15 resp 19). In dieser Kombination und in fein geraffelter Form kommt der einmalige Trüffelgeschmack am besten zur Geltung. Das Malo Selo ist eine typische Konoba mit einfachen Stühlen und Tischen in gemütlichen Gaststuben und einem romantischen Innenhof. Das hausgemachte Brot mit Trüffel oder Wildspargeln je nach Jahreszeit ist Spitze. Nicht so gelungen waren bei unserem letzten Besuch Spaghetti mit Hühnchen-Gulasch und Grill-Fleisch. Ein einmaliger Ausrutscher?
Steakhouse Galeria in Tar:
Wer kennt nicht das feine Salatbuffet à Discretion in der Galeria, das wegen seiner grossen Portionen von Rentnern und Campinggästen gerne besucht wird. Es will und kann sich nicht messen mit den grossen Restaurants, aber es bietet mit seiner istrianischen Küche währschafte Kost.
Schwarze und weisse Trüffel:
Was ist Trüffel? Ist es ein Gewürz oder Nahrung? Darin sind sich die Feinschmecker nicht einig. Einig sind sie sich jedoch darin, dass Trüffel zur Spitze der Gastronomie gehört. Diese unter der Erde versteckte Knolle ist ganz merkwürdig und geheimnisvoll. Sie kann nur mit Hilfe speziell dressierter Schweine oder Hunde gefunden werden.
Auf dem Gebiet Istriens gibt es zwei Arten von Böden. Der rote Boden im Gebiet der Küste und der graue Boden im mittleren Gebiet Istriens. Genau hier, im feuchten grauen Boden wächst der Trüffel. Das Flusstal der Mirna in Istrien und besonders die Umgebung des Ortes Livade ist der Heimatort des weltbekannten istrianischen Trüffels.
Es gibt etwa 240 verschiedene Trüffelarten mit unterschiedlichsten Geschmäckern und Konsistenz. Ein grosser Teil ist übelriechend (Geschmack nach Desinfektionsmittel) und sogar giftig wie die "Balsamia Vulgaris". In Istrien werden 4 Trüffelsorten gezielt vermarktet:
Der Münchner Alfred ist nicht mehr:
Vor wenigen Tagen ist der Alfred aus München zu Hause gestorben. Er campierte auf dem Querweg vis-à-vis den Burgenländern Eugen und Sissy. Aus Gesundheitsgründen haben er und seine Gerda auf dieses Jahr mit dem Camping aufgehört. Dass es nun so schnell und unerwartet zu Ende ging, hat mich und seine Nachbarn erschüttert.
Reservation Standplatz:
Eine derartige Hektik bei der Reservation von Standplätzen auf Solaris ist mir in den vergangenen Jahren noch nie aufgefallen. Jedermann hat Angst, nächste Saison keinen schönen Platz mehr zu erhalten. So sind z.B. viele Plätze unten am Meer bereits ausgebucht. Hier oben ist es nicht besser. So kann es vorkommen, dass einem der "eigene" Platz unter dem Hintern weg-reserviert wird, ohne dass man dies ahnt. Dann steht man ganz blöd da. Um dem vorzubeugen, habe ich meinen Platz fürs nächste Jahr bereits vorzeitig reserviert.
In der Zwischenzeit musste ich jedoch feststellen, dass eine Reservation kein Gewähr für den gewünschten Standplatz ist. Durch "überirdische Mächte" wie Korruption, Computer-Abstürze und -Fehler etc standen einige mir bekannte Camper ohne ihren Standplatz da.
Teilausfall meiner Homepage:
Anfang Juli musste ich feststellen, dass meine Ferienberichte von Thailand, Solaris, Spanien usw. in meiner Homepage fehlten. Und in der Tat, die Server (=Computer) mit meinen Berichten sind ausgefallen. Ich habe mich bei meinem Provider "WHOSTING.CH" zwar unverzüglich gemeldet, aber bisher keine Antwort erhalten. Ich werde wohl den Lieferanten wechseln müssen, sobald ich wieder in der Schweiz sein werde, denn dies ist keine Art.
(Bem: Durch Zufall habe ich einen Support-Mann von WHOSTING.CH via eMail erwischt, indem ich mich als Neu-Kunde ausgab. Immer mehr zeichnet sich ab, dass WHOSTING.CH durch einen realen oder fingierten Server-Ausfall unrentable Benutzer ihres Speicherplatzes ausschalten will. Sie verlangen nämlich von mir, dass ich für den Server-Ausfall bezahle. Eine neue Form von Computer-Kriminalität?
| 6. - 17. Juli 2011: Neues von Solaris Ueber die Irrtümer oder Lügen der Politiker | Istrien: 23 - 34°C |
Neues von Solaris:
8. Juli 2011: Ich lag unter meinem Olivenbaum und genoss meinen obligaten Mittagsschlaf nach einer schönen Ausfahrt mit dem Rennrad. Von weit her hörte ich, wie ich mit "Max" gerufen wurde. Es schien, als wenn ich träumte, denn Milena und Bogdan standen lachend vor mir. Dies war der Anfang von herrlichen gemeinsamen Stunden während ihres 1-wöchigen Aufenthaltes auf Solaris: Einem Tennisdoppel mit Inge bei über 30°C und einem feinen Essen im Rest. Dvi Murve. Es sei hier gebeichtet, dass meine Tenniskünste als Partner von Milena nicht ausreichten, um Bogdan/Inge zu schlagen. Wir brachten sie nur zum straucheln.
| Solaris (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Als der Rasen auf Solaris noch grün war |
Sonntag,17. Juli: Es ist nun bereits die dritte Hochsaison-Woche und sowohl Solaris wie auch Lanterna sind nur mittelmässig besucht. Täglich reisen Gäste ab, aber neue kommen wenige. So hat es rund um mich herum unzählige freie Plätze. Auf der grossen Wiese inkl. der Olivenbäume stehen 5 Wohnwagen, in den vergangenen Jahren waren es gegen 20.
Mit der Hochsaison kommen auch die Diebe als Gäste auf Solaris. Man könnte meinen, sie ständem im Dienste von Valamar, denn die beiden einzigen Sicherheitsbeamten gehen ihnen wohlweislich aus dem Wege und fahren mit ihren Mopeds nur 1-2x täglich über die grossen asphaltierten Hauptwege des Campingplatzes. Sie wurden noch nie nachts, zu Fuss oder auf den Wiesenwegen zwischen den Wohnwagen gesehen.
(Bem vom 24. Juli: Ob die Camping-Leitung diesen Eintrag wohl gelesen hat, denn seit kurzem fährt der Sicherheitsmann im Schritt-Tempo und auch über Kieswege hier oben bei den Tennisplätzen.)
Seit dem 9. Juli sind die Temperaturen regelmässig über 30°C angestiegen und ich musste den Wohnwagen mit meiner Klimaanlage kühlen. In der Nacht auf den Mittwoch, 13. Juli war es drückend heiss. Ich schlief schlecht und schwitzte die Bettwäsche nass. Seit dem Vollmond wurde es nachts wieder angenehmer und recht kühl. Am Sonntag, 17. Juli regnete es erstmals intenisv seit März, also nach 4 Monaten.
Der 88-jährige Hagener Willi ist am Samstag-Morgen, 16. Juli nach 2 Monaten auf Solaris mit seinem Wohnwagen abgereits. Ihm wurde es zu fad. Bereits Tage vorher begann er mit dem Abbau und Putzen des Vorzeltes. Einiges hat er verschenkt. Ob er nochmals kommen wird? Er ist sich nicht sicher. Wie ich Tage später erfahren habe, ist er mit 1 Uebernachtung in Bad Reichenhall direkt nach Hause gefahren, mit 110 km/h wie er stolz berichtete.
Vor wenigen Tagen ist Reinhold mit seinen australischen Freunden Anne und Norbert in Zbandaj eingetroffen. Jakobs-Muscheln, Austern, Spanferkel und andere Leckereien liessen es einfach nicht zu, dass ich meine "zarte Figur" halten konnte. So musste ich alle 2 Tage aufs Rad sitzen, um Fett zu verbrennen. Nächste Woche wollen wir das Trüffel-Restaurant "Zigante" bei Livade erobern.
Der EURO wird für den Schweizer Franken immer günstiger. In den letzten Tagen sank der Devisen-Kurs auf SFr. 1.15 für 1€. Damit ist er innert 2 Jahren um gegen 30% gesunken. Was hat dies mit Solaris zu tun? Ich werde hier trotz Preiserhöhungen meine günstigsten Ferien verbringen, denn abgerechnet wird in Euro. Bisher versuchte ich auf der Hin- und Rückfahrt mit voller Tankfüllung durch Italien zu fahren. Nun werde ich wohl in Italien tanken, denn erstmals ist der Benzin-Preis in Italien günstiger als in der Schweiz.
Macht der Rating-Agenturen:
Es ist für mich einfach erschütternd, wie Politiker mit grossem Namen sich auf ein populistisches Biertisch-Niveau begeben und damit zeigen, dass sie zwar überzeugend sprechen können, aber nichts von dem jeweiligen Thema verstehen. So z.B. der Deutsche Bundespräsident vor 1 Woche wie auch die Bundeskanzlerin, aber auch Spitzen der Grünen und der Linken, die sich über die Macht der Rating-Agenturen beklagen und diese sogar "zerschlagen" (Wortwahl Bundespräsident) wollen. Wie will man nur eine Firma in den USA zerschlagen? Dabei sind doch Rating-Agenturen vergleichbar einer Konsumenten-Zeitschrift oder eines Auto-Magazins, die sich über die Qualität gewisse Marken oder Produkte wie die Finanzkraft von Ländern, Firmen oder Fonds ihre Gedanken machen und ihre Test-Urteile zu Handen der Banken weitergeben. Es ist jedermann überlassen, diese fremde Meinung zu übernehmen oder sich eine eigene zu bilden.
Wollen diese Leute die Presse- und Meinungs-Freiheit abschaffen? Es ist lächerlich, wenn man den Boten umbringt, der die schlechte Nachricht überbringt. Nicht die Rating-Agenturen haben sich verschuldet, sondern die Länder wie Griechenland oder Spanien.
Weiteres Beispiel für Populismus: "Die Gewinne kassieren die Banken, die Verluste der Staat":
Wer kennt nicht obige Aussage vieler Politiker, die aber meist nicht an der Macht sind, jedoch die Bevölkerung mit derartigen Lügen eindecken und verunsichern. Es ist nämlich zur Zeit immer noch umgekehrt, solange keine Umschuldung stattfindet.
Richtig ist, dass der Staat jährlich und seit Jahren einen grossen Teil der Gewinne der Banken als Steuern abservierte und kassierte, ohne eine Leistung zu erbringen! Ausnahmsweise arbeitet nun der Staat ebenfalls als Bank, was zwar nicht seine primäre Aufgabe wäre, und verleiht resp.vermittelt angeschlagenen Banken oder Staaten Geld und erhält als Gegenleistung Geld d.h. Zinsen.
Bei der letzten Finanzkrise unterstützte der Staat ein paar kritische Banken, oft sogar noch eigene vom Staat kontrollierte Banken mit einem Darlehen, um einer Insolvenz vorzubeugen .... und kassierte dabei gutes Geld aus den zu zahlenden Zinsen ... und rettete damit die Ersparnisse der deutschen Bevölkerung in den Banken.
Aehnlich bei der aktuellen Griechenlandkrise: Die Staaten in Europa, im Vordergrund Deutschland, besorgten sich auf dem freien Kapitalmarkt unter eigenem Namen Geld auf tiefem Zins-Niveau und borgten dieses mit einem Zinsaufschlag von 2% an Griechenland weiter. So verdiente der Staat als "Super-Grossbank" an seiner aktiven Unterstützung. Dies aber nur, sofern es in Griechenland in den nächsten 10 oder 20 Jahre wieder aufwärts gehen wird. Andernfalls kann es durch Umschuldung zu Verlusten führen.
Jedoch welche Alternativen gibt es? Keine, denn ein Austritt der verschuldeten Länder aus dem Euro käme einem Bankrott von Deutschland und der übrigen Geldgeber gleich. Die Deutschen Produkte wären nicht mehr kostendeckend auf dem europäischen Markt zu verkaufen. Ein grosser Teil der deutschen Ersparnisse würden verloren gehen, weil der Wert des verbliebenen Euros ins bodenlose fallen würde. Eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wäre die Folge. ..... nicht wegen der Rating-Agenturen, aber auch nicht wegen der Banken, sondern wegen der korrupten Staaten wie Griechenland, Portugal, Spanien und neuerdings auch Italien.
| 2. - 5. Juli 2011: Sieg der Rothemden in Thailand Biker-Treff | Istrien: 18 - 32°C |
Thailand: 2./3. Juli Wahlsieg der Rothemden:
Fünf Jahre nach dem militärischen Sturz von Ministerpräsident Thaksin Shinawatra dürfte durch den heutigen Sieg seine Schwester Yingluck Shinawatra die Macht übernehmen. Mit grossem Interesse habe ich die Parlamentswahlen in Thailand verfolgt, denn von derem Ausgang wird mein nächster Winteraufenthalt abhängen. Ich hoffe, das jetzige Resultat mit dem klaren Sieg der oppositionellen Rothemden wird Ruhe ins Land bringen. Werden die herrschende Klasse und das Militär die Mehrheit von 265 von 500 Parlamentssitzen akzeptieren? oder werden sie sich mit korrupten Einwänden oder gar einem Putsch gegen den Machtverlust wehren, wie nach den letzten Wahlen? Ich denke beides ist möglich, obwohl die Welt-Oeffentlichkeit das Geschehen in Thailand mit wachen Augen verfolgen wird.
Nach den ersten Zwischenresultaten habe ich unverzüglich Pat im Spital angerufen und ihr zu diesem Sieg gratuliert, denn sie ist eine glühende Anhängerin der Rothemden. Ihre Stimme tönte recht motoviert und ihre Gedanken waren voller Pläne.
Wallfahrtsort Golan-Höhen:
Riesige Menschen-Massen wälzten sich dieser Tage zur Gedenkstätte auf den Golan-Höhen unweit meinem Standplatz, wo noch letztes Jahr Bärbel und Dieter residierten. Hier trafen sich die Anhänger von Bärbel, die dieses Jahr wegen ihres Rückenleidens zu Hause bleiben musste.
Ich fungiere seit einiges Zeit als "gutbezahlter" Fremdenführer und berichte aus dem Leben der beiden und vorallem aus Bärbels verrückter Zeit ... (mit mir) ... und tröste schlussendlich, dass die beiden nächstes Jahr wieder ihre Verehrer sprich Untertanen persönlich empfangen werden.
Diese Beschreibung der Situation ist zwar etwas übertrieben, aber in der Tat kamen immer wieder Bekannte von Bärbel und Dieter und fragten mich über die Gründe ihrer diesjährigen Abwesenheit. Ja, Bärbel gehört zum Inventar. Sie weiss am Besten, was links und recht und rundherum läuft.
Der Campingplatz Solaris entwickelt sich immer mehr zum Mittelpunkt der europäischen Disco- und Hard-Rock-Szene.
Nachdem an Himmelfahrt und Pfingsten bereits tausende von Jugendlichen auf dem nördlichen Campingplatz Lanterna bei harter Disco Musik feierten und ausflippten, erlebten wir in den 3 Nächten des vergangenen Wochenendes (1.-3. Juli) einen weiteren nicht überbietbaren Höhepunkt. Im südlichen Fischer-Hafen Santa Marina festeten Motorrad-Biker aus ganz Europa bei überlauter Hard-Rock-Music jeweilen bis 4 Uhr morgens. An ein Schlafen war nur schwer zu denken. Einige Camper verbrachten die Nacht ausserhalb des Campingplatzes in Pensionen, Campingcars und Autos.
Sanitäranlagen auf Solaris:
Vor einiger Zeit haben sie auf Solaris erotische Schilder mit sekundären G-Merkmalen an den Eingängen zu den Sanitäranlagen angeschlagen, um Weiblein und Männlein entsprechend zuzuordnen. Die Trennung der Geschlechter funktionierte jedoch nicht. Ich vermute, weil hier bei den Alten beide Menschengruppen Brüste in unterschiedlicher Körbchen-Grösse haben und nicht wissen, wo sie nun hinein müssen.
Helnut Kohl "Erinnerungen 1930-1982":
Wie bereits erwähnt, habe ich im Sommer auf dem Campingplatz die Zeit, um auch anspruchsvolle Literatur zu lesen. In diesen Tagen standen die "Erinnerungen 1930-1982 von Helmut Kohl", dem ehemaligen Deutschen Bundeskanzler, auf dem Programm. Er erzählte darin aus seiner Jugend, die mich stark an meine Eigene erinnerte und mir ein paar Anstösse zu meiner eigenen Biografie gab. Er berichtete aber auch von den andauernden Streitereien und Intrigen in der Politik; den Machtkämpfen der Machtbesessenen, die vor nichts Rücksicht nahmen; vom bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauss, der sich an keine Abmachungen halten wollte und immer für einen Rückenschuss bereit war. Da ich nun die Sicht der CDU kenne, sollte ich auch eine Biografie aus den SPD-Reihen lesen. Die von Helmut Schmidt würde mich interessieren.
| 21. Juni - 1. Juli 2011: Internet mit prepaid SIM-Card Motovun und Groznjan Der Hagener Willi | Istrien: 18 - 32°C |
| Groznjan (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Eine der vielen Galerien in Groznjan |
Wetterbericht:
Nach Tagen und Wochen wunderbaren Wetters mit unzähligen Sonnenstunden begann es heute am frühen Donnerstag-Morgen, 30. Juni für ein paar wenige Stunden zu regnen. Um 11 Uhr war der Spuk vorbei. Für den steinharten, rissigen Boden und das dürre Gras ein Quell des Lebens ... und für mich, Zeit, diesen Beitrag zu schreiben.
Motovun und Groznjan:
Noch vor wenigen Wochen war ich durch meine Unterschenkel-Zerrung handicapiert. Nicht nur Tennis auch das Radfahren war unmöglich. In den vergangenen Tagen bin ich 3 mal wieder aufs Rad gestiegen und zwar mit meinen österreichischen Nachbarn Martina und Klaus aus dem Raume Linz. Die beiden sind als ehemalige Marathon- und Bergläufer topfit. Sie ist ein Leichtgewicht, die die Steigungen hinaufsprintet, und er ein Kraftpaket, der hohe Tempi treten kann.
Zum Einfahren benutzten wir eine 43km Tour um Viznjan und Vizinada. Dann ging es vor ein paar Tagen über 67 km auf den Mountain-Bikes nach Motovun und via Parenzana, dem alten Eisenbahn-Trasse aus der K+K-Zeit, via Vizinada zurück auf unseren Campingplatz. In diesem Zusammenhang blieben die 17 km Schotterweg der Parenzana unvergesslich, weil er Kopf, Rücken, Arme und Hände arg durchschüttelte.
Gestern stand dann das Künstlerdorf Groznjan hoch über der Mirna auf dem Programm. Auf dem 4.5 km langen Kiesweg, der für mich nie enden wollte, ging es hoch nach Groznjan. Und einmal mehr hat uns das wunderbaren Städtchen mit Blumen geschmüchten Häusern beeindruckt. Ueber Buje und Novigrad ging die 63 km lange Ausfahrt zu Ende.
Es war nicht unser bester Tag. Ich habe auf der ganzen Strecke gelitten. Mir fehlten die Kräfte in den Beinen. In Buje kam uns ein Schweizer mit "Plattfuss" entgegen. Dank Klaus, unserem Materialwart, war er bald wieder fahrbereit. Und einige km später kurz vor Novigrad hatte es auch Martina erwischt, als ihr Hinterradschlauch explodierte und dabei die Felgen verbog. Mit einem veritablen "8" fuhren wir geschunden nach Hause.
Internet auf Solaris:
Ich habe mich an dieser Stelle schon mehrfach geärgert, weil die Eigentümer (Valamar) von Solaris kein vernünftiges Internet betreiben können. Ich wollte z.B. heute Donnerstag 30. Juli früh vorne an der Reception via WLAN meinen Norton-Antivirus updaten und diesen Beitrag in meine Homepage laden, aber es war unmöglich. Nach 20 Minuten und einem Download von 0.5 MB habe ich meinen Plan frustriert abgebrochen. Einen Tag später am Freitag, 1. Juli um 07:45 gelang dann wenigstens mein Norton-Update nach 3 Abbrüchen, als ich Internet nur mit einem Leidensgenossen teilen musste.
Für mich grenzt dieser Misstand an Betrug, denn man macht Werbung mit einem freien Internet-Anschluss, der jedoch nicht funktioniert. Diese Frust geht quer durch einen grossen Teil der Camper auf Solaris, die das technische Miss-Management nicht verstehen. (Bem: Ein typisches Beispiel dafür ist auch, dass einer der beiden Miet-Internet-PCs seit Wochen defekt ist.)
Ich bin zwischenzeitlich notgedrungen auf eine "Pepaid-SIM-Card von VIP" ausgewichen und kann nun das drahtlose Internet aus dem Wohnwagen über diesen USB-Stick nutzen. Bereits vor 2 Jahren habe ich diesen Service versucht, aber die Qualität war damals noch "lausig". In der Zwischenzeit hat sich einiges verbessert. Der Bildaufbau ist schnell. Die Leistung ist vergleichbar einer einfachen DSL-Verbindung.
1 GB Datentransfer von VIP kosteten 65 Kunar, das sind etwa 9 Euro. Mit diesem 1 GB konnte ich keine Bäume ausreissen. So musste ich das automatische Update des Betriebssystems und des Antiviren-Systems abstellen. Ich nutzte den Stick hauptsächlich für den Mail-Austausch, den Update meiner Homepage und vorallem die Telefonie via Skype nach Thailand. So konnte ich ungefähr 15 Minuten mit dem Mobile-Telefon von Pat in Thailand plaudern und bezahlte dafür nur etwa 2 Euro. Mit meinem Schweizer Mobile-Telephon inkl. Roaming Gebühren hätte mich dies über 16 Euro gekostet.
Warum ich dies an dieser Stelle derart ausführlich schreibe? Weil ich finde, dass man sich bei der Direktion des Campingplatzes und Valamar unter den Mail-Adressen "doni.simonovic@riviera.hr" und "marketing@riviera.hr" oder "camping@valamar.com" beschweren müsste.
Gäste auf Solaris:
In den letzten Tagen sind viele Camper nach Hause gezogen, denn am kommenden Wochenende beginnt die Hochsaison mit hohen Preisen und vielen Kindern. Sowohl auf Solaris als auch auf dem Nachbar-Campingplatz Lanterna hat es noch unzählige freie Plätze, wobei die besten Plätze vermutlich bereits reserviert sind.
Dem Hagener Willi, 88-jährig, geht es blendend. Er ist Mitte Mai mit eigenem Wohnwagen hierhin gefahren und fühlt sich wohl, denn er findet immer wieder Zuhörer für seine Geschichten. Die Herrlichste habe ich vor ein paar Tagen erstmals gehört, als er von seiner Tochter sprach: "Sie ist 63 Jahre alt"! Er ist ein Phänomen. Das Alter würde man ihm nie geben. Er braucht keine Medikamente und auch keine Brille. Manchmal hat er etwas Berührungsängste zur holden Weiblichkeit. Kürzlich sagte ich ihm deswegen: "Du musst ja nicht heiraten!"
Neues vom EHEC:
In der Schweiz ist EHEC kein Thema. Anders in Deutschland, das Angst hat auszusterben. Wie ich vernommen habe, hängt Thilo Sarrazin ein neues Kapitel an sein Buch "Nicht der Islam, sondern EHEC schafft Deutschland ab". Aber keine Angst, bald ist auch bei diesem Thema die Luft draussen.
| 15. - 20. Juni 2011: Kurztrip in die Schweiz NEU: Foto Galerie "Primeur" Thailand Telefonie-Kosten mit Skype | Basel: 17 - 26°C |
| Foto-Galerie "Primeur" (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Verkehr im Gotthard-Strassentunnel |
Foto Galerie "Primeur":
Meine "Foto-Galerie Primeur" mit einer Auswahl meiner besten Fotos habe ich diese Woche ins Netz gestellt. Ich muss gestehen, dass es auch für mich ein Erlebnis sein wird, alle 1-2 Wochen aus meinem Fundus ein Foto auszuwählen, es im Photoshop ganz speziell zu bearbeiten und dessen Entstehung zu beschreiben.
Kurze Rückreise in die Schweiz, denn es gab einiges zu erledigen:
In genau 10 Stunden "fräste" ich die 830 km via Venedig und Mailand zurück nach Binningen, kaufte in Koper noch Reiseproviant ein und verbrauchte dabei 7 Liter Benzin 95 Oktan je 100 km. Ein hervorragender Durchschnittsverbrauch. Mit dem Saab, der auch genügsam war, lag der Verbrauch bei vergleichbaren Verhälnissen bei 8.4 Liter. Der Skoda lief wie auf Schienen. Ein grossartiges Auto, auch wenn es da noch ein kleineres Problem mit der Zuladung gab (siehe weiter unten).
Briefpost:
In der Schweiz kann man die Brief- und Paketpost nur max. 2 Monate zurückhalten lassen kann. So war auch dies wie gewohnt einer der Gründe am Pfingst-Dienstag, 15 Juni nach Hause in die Schweiz zu fahren. Es war echt erfreulich, denn "schwere" Einzahlungsscheine gab es keine, dafür viel Freude mit meinen Tennisfreunden im Rest. Krone in Weil bei Kalbsgeschnetzeltem und Rösti.
Bodenfreiheit meines Skoda Superb:
Bereits am ersten Tag ging es in die Garage Lerch, um die Lösungsmöglichkeiten meines Problems mit der Bodenfreiheit bei halber resp. max. Zuladung meines neuen "Skoda Superb Combi" zu erörtern. Zur Erinnerung: Ich bin bei der Hinfahrt nach Solaris Ende April mit halber Zuladung (also max. 300 kg) beim Rückwärtsfahren von meinem Parkplatz auf die Strasse morgens um 5 Uhr aufgesessen und musste mich durch den Pannendienst befreien lassen. Das Chassis senkt sich durch die Zuladung um 6-8 cm bis auf etwa 6 cm Boden-Freiheit, und diese reichte nicht aus. Bis Mitte August soll ich von Skoda-Schweiz einen machbaren und hoffentlich zufriedenstellenden Vorschlag erhalten.
Vorbereitung meines Winteraufenthalts in Thailand:
Nun habe ich auch meinen Flug nach Thailand gebucht. Am 15. Oktober zur Mittagszeit ist "take-off" für den 11-stündigen Flug nach Bangkok. Ich fliege wiederum mit der Thai Airways zu Fr. 2042.-- für das 6-Monats-Ticket, obwohl ich mit der Swiss um Fr. 500.-- günstiger bedient worden wäre. Das Swiss-Angebot hat mich jedoch nicht befriedigt: Nur 20 kg Gepäck, sofortige Bezahlung des Flugpreises, Abflug gegen Mitternacht in Zürich und damit Ankunft in Bangkok am frühen Nachmittag.
Sodann hat mein persönlicher Reiseberater Reinhold Böschenstein ein Programm für den notwendigen Visa-Trip nach spätestens 3 Monaten Aufenthalt zusammengestellt: 6 Tage Aufenthalt in Hongkong und Macao, Hin- und Rückflug mit einem "Airbus 380" Grossraumflugzeug in der Business Klasse. Sein Angebot mit dem zentralen Hotel und den vielen Ausflügen hat mich stark beeindruckt, sodass ich unverzüglich buchte.
Der Euro sinkt und sinkt. So günstig war der Euro noch nie!
Der Wert des Euro gegenüber dem Schweizer Franken schmolz gestern 16. Juni erstmals auf unter SFr. 1.20 für 1 Euro. Hauptgrund für diesen Sturzflug sind die Schuldenprobleme in der Eurozone und die schechten Konjunkturdaten aus den USA. Während unser Export leidet, freut es uns Konsumenten, denn so günstig waren die Einkäufe im Ausland schon lange nicht mehr. Zuletzt war dies bei der altehrwürdigen DM. Vor zwei Jahren betrug der Wechselkurs noch Fr. 1.50 für 1 Euro.
Skype-Telefonie von Solaris ins Ausland:
Einmal mehr habe ich mich gewundert und gefreut, wie günstig ich mit Skype auf das Mobile-Telefon von Pat in Thailand telefonieren konnte. Ein 13 Minuten-Gespräch hatte mich nur Fr. 2.-- oder €1.75 gekostet. Allein mit diesem einen Telephon-Gespräch hat sich meine Prepaid-SIMM-Card von VIP-Croatia bezahlt gemacht. Für eine solche Karte mit 1 GB Daten-Transfer bezahlte ich nämlich 50 Kunar oder 7 Euro ... und diese Datenmenge reicht für 50-100 derartige Telefone plus Mail-Verkehr.
In der Finanz-Misere in Griechenland gibt es unzählige Ungereimtheiten:
Warum zieht man eigentlich die ehemaligen Finanz-Minister von Griechenland nicht zur Rechenschaft, die ihr eigenes Volk und ganz Europa mit gefälschten Finanzdaten über den Tisch gezogen haben. Diese sind meiner Meinung nach Verbrecher und gehören vor einen internationalen Gerichtshof.
Warum reduziert man u.a. die Renten und erhöht die Mehrwertsteuer, aber das milliardenschwere Militärbudget Griechenlands lässt man unberührt?
| 5. - 9. Juni 2011: Regen über Istrien Geschichten aus Solaris Deutsche Sprache, schwere Sprache | Istrien: 19 - 25°C |
Wetterbericht:
Vom Montag-Abend 6. Juni bis zum Donnerstag, 9. Juni lagen wir am Rande des grossen Europa-Tiefs: das Wetter war schlecht. Es war bedeckt und grössere und kleinere Schauer begleitet von Gewittern liessen ihre Last fallen. Ich setzte mich zwar zeitweise unters schützende Sonnendach und las in einem der Thriller, aber meist arbeitete ich im Wohnwagen an den Fotos zur Vorbereitung meiner HIT-Gallerie. Seit dem Freitag scheint wieder die Sonne.
Internet, das Thema auf Solaris:
Nach den schlechten Erfahrungen mit einem unprofessionell installierten Internet habe ich mir auf Empfehlung von Rudi aus "Jugend forscht" eine Prepaid Simm-Karte von VIP für den mobilen Internet-Verkehr angeschafft. 1 GB Daten-Transfer kostete 50 Kunar (entsprechend €7). Damit kann ich nun aus dem Wohnwagen surfen, wobei ich den datenintensive Windows- und Norton-Update ausgeschalten habe. Die Qualität und vorallem die Geschwindigkeit ist erstaunlich. Ich komme mir vor wie in einem Ferrari, der den Solaris-Internet-Traktor überholt.
Meine Homepage wird gelesen, auch wenn ich etwas "Böses" schreibe:
So werde ich mich zurückhalten und auch den Camper nicht erwähnen, der sein übergrosses Wohnmobil wie eine Wand direkt neben den Wohnwagen von Winfried stellte. Dies zeugt von wenig Einfühlungsvermögen und ist nicht förderlich für ein angenehmes Nachbarschafts-Verhältnis, weil es noch so viele freie Plätze hatte. Er ist kein Unbekannter, denn beim Grüssen war er seit jeher sehr restriktiv. (Vielleicht lernt er etwas übers Camper-ABC, falls er diese Zeilen lesen sollte!)
Deutsche Sprache, schwere Sprache: Liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser, Besucherinnen und Besucher dieser Intelligenz-Seite.
Ich kann es nicht mehr hören. Seit ein paar Jahren haben gewisse Politikerinnen und Politiker entdeckt, dass es in jeder personenbezogenen Tätigkeit auch weibliche Bezeichnungen gibt. Man meint damit der "Gleichberechtigung" gerecht zu werden.
Früher gab es nur Mitarbeiter oder Freunde, und darunter gehörten selberständlich auch die weiblichen Kolleginnen. Nun hört man in der Tagesschau oder politischen Sendungen richtiggehende Zungenbrecher wie "Lebensmittel-Kontrolleurinnen und -Kontrolleure". Ganz schnelle Sprecher und Sprecherinnen, meist Politiker und Politikerinnen, verschlucken ganz despektierlich das "innen" und sprechen von "Wählern und Wählern". So sind wir wieder dort, wo wir früher mal waren, die männliche und weibliche Form ist gleich. ja "Deutsche Sprache, schwere Sprache".
Aus Sicht eines Schweizers, in dessen Sprache auch fremdländische Bezeichnungen gang und gäbe sind, habe ich mir deren Machbarkeit auf Schweizer Territorium überlegt: Wie nennen sich wohl weibliche Gourmets? Oder der weibliche Charmeur? etwa "Charmeuse"? Oder die männliche "Liebesdienerin" resp. "Hure", vielleicht "Hurensohn"? Ist bei uns die "Politesse" die weibliche Form von "Politiker"? und "Matratze", die männliche Bezeichnung von "Maitresse"?
| 1. - 3. Juni 2011: Kachelmann Prozess Trüffel und Tartuffi in Istrien EHEC in Deutschland Disco-Party | Istrien: 19 - 25°C |
Der Kachelmann-Prozess: ein Desaster sondergleichen:
Mit den Plagiatslügen verschiedenster Politiker hat es begonnen. Dem Guttenberg hat man seinen offensichtlichen Betrug anfänglich als Kavalierdelikt entschuldigt. Im Kachelmann-Prozess gab es zwar keine Sieger, aber eine gewisse Presse wischte die erwiesenen massiven und vorsätzlichen Lügen der Klägerin unter den Tisch und spricht immer noch von einer vergewaltigten Frau. Damit hat sich vorallem Alice Schwarzer als Männerhasserin mit Peniskomplex geoutet und disqualifiziert. Lügen scheinen Teil der normalen Umgangsform zu werden.
Disqualifiziert haben sich aber auch die deutschen Medien wie Presse und Fernsehen. So ist es doch einfach nicht haltbar, dass man Vorverurteilungen beider Seiten in grossem Umfang vornimmt, dass man Prozess-Zeugen (=ehemalige Freundinnen) mit grossen Geldbeträgen bis zu € 50'000 zum Verkauf ihrer Sex-Geschichten mit Kachelmann einkaufte. Damit haben sich aber auch seine Freundinnen disqualifiziert, die zeigten, welch enormes Zerstörungspotential in enttäuschten Frauen schlummert Negativ überrascht war ich von den vielen männerverachtenden Emmas, die sich mit dem Freispruch nicht zufrieden geben können und von ihm trotz Freispruch weiterhin vom "möglichen Vergewaltiger" sprechen. (Gemäss Interviews in ARD und ZDF).
Anders das Verhalten der Schweizer Presse und Fernsehens. Beide Medien haben sich zurückgehalten. Selten war etwas über den Kachelmann-Prozess zu lesen, und wenn, dann waren die Berichte nüchtern und informativ.
Der Prozess selber war ein Skandal und erschütterte in mir das Vertrauen in die Rechtssprechung in Deutschland. Basierend auf einer Anzeige mit gefälschten Beweisen der Klägerin sass Kachelmann 132 Tage (mehr als 4 Monate) in Untersuchungshaft. Der Prozess dauerte 44 Verhandlungstage über einen Zeitraum von mehr als 1 Jahr. Seine Kosten für Anwälte und erlittene Rufschädigung sind unermesslich. Entschädigt wird er mit minimalen Kostenansätzen. Man hätte den Prozess nach dem Nachweis der ersten Lügen der Klägerin nach wenigen Wochen abbrechen können und müssen.
Zu Istrien gehören Trüffel-Speisen:
Es war wieder soweit, am Sonntag, 29. Mai fuhren Inge und Freddi, Hilde und Uli mit nach Fratrija in die "Konoba Malo Selo" einem wunderbaren Restaurant im Raume Buje. Trüffel-Speisen aller Art gehören zu den Highlights ihrer Speisekarte. Um den Trüffelgeschmack voll geniessen zu können, bestellte ich hausgemachte Nudeln mit Trüffel à 110 Kunar (= €15). Diese Kombination eignet sich aus geschmacklichen Gründen besser als die mit Rindsfleisch.
Medizinischer Bericht über meine Zerrung:
Nach 1 Woche geht es bereits etwas besser. Ich humple nur noch wenig. Heute Dienstag, 1. Juni konnte ich bereits wieder etwas Druck auf die Pedale meines Mountainbike geben.
EHEC in Deutschland:
Wie ich aus der Presse entnehme, sind in der Schweiz in jedem Jahr etwa 70-80 EHEC-Erkrankungen ganz normal. Dieses Jahr könnten es etwas mehr sein, denn in den letzten paar Wochen sind 25 Fälle aufgetreten. Die Schweizer Behörden raten von Panikmache ab. Es bestehe kein erhöhtes Risiko.
Da Deutschland 10x grösser ist, könnten sich unsere Zahlen mit den offiziellen Zahlen des Robert Koch Institutes decken. Es scheint und ich hoffe es wenigstens, dass diese Krankheit eine aufgebauschte Erfindung der deutschen Medien ist, die in dieser Jahreszeit nichts aufregendes zu berichten wissen. Wer erinnert sich nicht an die Schweine- und Vogelgrippen der vergangenen Jahre, die einen Bruchteil der Toten verursachten als die alljährlichen normalen Winter-Grippen, über die man nicht berichtete. Man könnte es auch humoristisch beschreiben: EHEC ist der erste Erreger, der sich vorallem Deutsche Staatsbürger aus dem Norden aussucht.
Entwarnung: Lärm-Emissionen auf Solaris durch Massen-Parties von Jugendlichen:
Letztes Jahr schrieb ich an dieser Stelle entsetzt über die ganz-tägigen Belästigungen durch Hard-Rock-Disco-Musik, die nachts ein Schlafen verunmöglichten, und riet von einem Besuch der beiden Campingplätze Solaris und Lanterna über diese Tage ab.
Für dieses Jahr kann ich Entwarnung geben. Die Direktion Valamar hat ihr Wort gehalten. Gestern am Auffahrtstag, 2. Juni startete zwar die Party mit viel Musik, aber Abends war Ruhe und die Lautsprecher-Türme ausser Betrieb. Ich denke, so haben beide Seiten die Alten und die Jungen ihr Recht erhalten.
| 30 . Mai 2011: Thilo Sarrazin Atomausstieg in Deutschland und der Schweiz? | Istrien: 18 - 30°C |
Bis wann gelingt der Atomausstieg? Zu welchem Preis? Wer lügt da?
Erstaunliches passiert in Deutschland und der Schweiz. Beide wollen den Atomausstieg wagen. Bei den Deutschen innert der sagenhaften Rekordzeit von 11 Jahren, d.h. bis spätestens 2022 und dies fast zum Nulltarif. In der Schweiz sind wir realistischer und geben uns Zeit bis 2033 und einem offiziellen Verschiebe-Fenster. Die Kernenergie ist für den Bundesrat nicht für alle Ewigkeit vom Tisch! Dieses immer noch ambitiöse Ziel (Sprechweise des Schweizer Regierung) wird uns viel Geld kosten und die Industrie und Haushalte arg belasten. Ich mache mir da meine Gedanklen: Welches Volk wird da von der Regierung angelogen? Wetten, dass wir Schweizer ehrlicher aufgeklärt werden?
Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab:
Udo A. von Tar resp. Offenburg ist im Sommer mein Lieferant an geistiger und auch spannender Literatur. Neben Thrillers aller Art brachte er mir diesmal u.a. den Bestseller "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin, seines Zeichens ehemaliger Finanzsenator in Berlin. Vor 1 oder 2 Jahren stand sein Buch aber auch seine Person im Mittelpunkt der deutschen Presse- und Polit-Landschaft. Die Emotionen gingen hoch. Die ganze Parteien-Landschaft von Links bis Rechts kritisierte ihn aufs heftigste. Seine Partei die SPD startete sogar ein Parteiausschuss-Verfahren wegen Partei-Schädigung.
Bisher kannte ich sein Buch resp. seine Thesen nur aus der Presse und vorallem aus den verschiedensten Talk-Shows im Deutschen Fernsehen. Nun hielt ich sein Buch mit seinen unverfälschten Gedanken in der Hand. Um es kurz zu machen: Das Buch ist lesenswert. Seine Gedanken und Thesen sind nicht von der Hand zu weisen. Ich gehe sogar noch weiter: Jeder Deutsche sollte dieses Buch lesen, damit Deutschland sich nicht in Kürze abschafft.
Worum geht es in seinem Buch mit dem Untertitel "Wie wir unser Land aufs Spiel setzen"? Thilo Sarrazin meint und beweist dies auch, dass sich die Zusammensetzung der Deutschen Bevölkerung im Laufe von wenigen Generationen total zu Gunsten von islamischen Migranten drehen wird. Diese seien geburtenfreudiger und hätten 2-3x mehr Kinder, während die Zahl der deutschen Beölkerung durch erschreckende Geburtenrückgänge langsam zurückgeht. Bereit sind 40% der studierten deutschen Frauen kinderlos! Durch diese veränderte Bevölkerungsstruktur, die islamischen Migranten gehören zu einem grossen Prozensatz der Gruppe der Hartz-IV-Empfänger an, würde sich auch die Bildung massiv zu Ungunsten verändern, sodass es immer mehr an gebildeten erfindungsfreudigen Forschern und Ingenieuren fehlen wird. Und diese braucht man zur Entwicklung neuer Produkte und zum Wohlstand Deutschlands.
Ein grosser Teil dieser Hartz-IV Empfänger sei durch die grosszügige finanzielle Unterstützung durch Deutschland an Arbeit wenig interessiert. Mit dem Transfer-Kindergeld von € 332 je Kind lässt sich besser leben, als wenn man arbeiten müsste. So werden einesteils Kinder produziert, diesen fehlt jedoch das Vorbild arbeitender Eltern. Sie sehen auch keinen Ansporn, sich in der Schule anzustrengen um einen guten Job zu erlangen, denn das Geld für den Lebensunterhalt kommt ja schlussendlich vom Staat. Ihr zukünftiger Beruf wird Hartz-IV.
Früher, bis vor etwa 50 Jahren heiratete man nur, wenn man einen guten Beruf und Arbeit hatte, um eine Familie ernähren zu können. Heute ist dies in Deutschland nicht mehr nötig. Im Gegenteil, mit vielen Kindern kann man ohne Arbeit leben.
Um dem Entgegenzusteuern müsse alles unternommen werden, um die islamischen Migranten zu integrieren und ihre Bildung massiv zu erhöhen. Dazu müssen die Sozialleistungen reduziert werden, um den Migranten einen Anreiz zu geben, ihren Lebensunterhalt zu erwerben, zum Beispiel durch Sozialarbeit, Arbeit zu Gunsten der Oeffentlichkeit etc. Ebenso sollen die Kinder gezwungen werden, die Schule zu besuchen. Andernfalls soll das Transfergeld reduziert werden. Für die Bevölkerungsgruppe der Migranten soll nichts mehr gratis sein.
Es ist ein spannendes und empfehlenswertes Buch, das in mir die Frage aufwarf: wie es um die Schweiz wohl steht? Es vergleicht die PISA-Resultate verschiedener Länder. Es vergleicht mit typischen Einwanderungsländern, wie Australien, Kanada und USA, die derartige Sozialgeschenke nicht kennen, weshalb sie auch weniger von islamischen Migranten aufgesucht werden. Es geht auch auf die Lebens-Mentalität der verschiedenen Nationalitäten und Volksgruppen ein. Es zeigt auf, warum Asiaten nicht nach Deutschland auswandern, sondern nach USA gehen, obwohl deren dortige PISA-Resultate noch schlechter als die der Deutschen sind.
| 20. - 25. Mai 2011: Typisch kroatisch Parenzana-Eisenbahn-Strecke Alphorn auf Istrien Schweiz legt Atomausstieg fest | Istrien: 12 - 30°C |
Neues aus Solaris:
Die bisher eher tiefen und angenehmen Tages-Temperaturen sind in den letzten Tagen bis auf 30°C angestiegen. Es wurde heiss und sommerlich.
Internet, eine Farce:
Vergleichbar einem kleinen Bächlein mit wenig Wasser, also einem Rinnsal, funktioniert das Internet auf Solaris und soll in der Hochsaison mehrere Hundert Camper erfreuen. Was vor wenigen Jahren mit einer Abdeckung des halben Camping-Platzes begonnen hatte, funktioniert nur noch vorne an und in der Reception, und dies auch nur bei wenigen Benutzern. Der Router strahlt nur mit schwacher Leistung. Beschwerden werden wie jedes Jahr duch Versprechungen aufs kommende Jahr vertröstet. Man will die unmöglichen Wünsche der Gäste nicht verstehen.
Seit gestern Do, 26. Mai ist das Solaris-lnternet durch ein Passwort geschützt. Man erhält es von der Reception. Die Leistung wurde aber nicht besser.
Falls jemamd Wert auf ein funktionierendes Internet legt, sollte man den Campingplatz Solaris über Pfingsten und die Hochsaison meiden, weil sich dann viele Benutzer um die kleine Bandbreite und die wenigen Sitzplätze am Eingang des Platzes streiten.
Licht, Sicherheit und Bewachung:
Trotz mündlicher und schriftlicher Aufforderungen von uns Betroffenen (seit Jahren) hat sich hier nichts getan. Die oberen Plätze und Wege beim Tennisplatz und dem Olivenhain sind weiterhin nachts unbeleuchtet. Nachts geht nichts ohne Taschenlampe. Es ist stockdunkel. Fehltritte müssen in Kauf genommen werden. Einmal täglich kann man einen Sicherheitsbeamten auf seinem Moped beobachten, wie er die ungeliebte Aufgabe so schnell wie möglich hinter sich bringt.
Schutz gegen Ueberschwemmungen:
Als Konsequenz der letztjährigen Ueberschwemmungen hat man oben am Platz gegen die externen Oliven-Plantage einen bis zu 2 m tiefen Wasser-Abflusskanal geschaffen und leitet etwaiges Wasser in den nahen Steinbruch. Als zweite Massnahme wurde eine Wasserfassung geschaffen, die das Oberflächenwasser via Minigolf-Anlage bis ins Meer führen soll.
Typisch Kroatien. Man denkt nicht über seine Nase:
Kürzlich, d.h. am Montag, 23. Mai, traute ich meinen Augen nicht, da fuhr doch die motorisierte Besichtigungs-Lokomotive des Nachbar-Campingplatzes Lanterna erwachsene Gäste durch den Campingplatz Solaris und zeigte ihnen die Nackten in freier Wildbahn.
Neues Personal an der Reception:
Wir trauern alle um die bisherigen Mitarbeiter an der Reception. Ausser Walter und Daniela sind alle durch Ungelernte ersetzt worden. Bei den "Alten" waren wir Gäste nach Jahren der Einarbeitungszeit "Könige".
Jahres-Camper geben auf:
Wer kannte nicht den Alfred auf den Inline-Skates und die Gerda aus München. Dieses Jahr kamen sie nicht mehr. Sie haben alles verkauft. Die Gesundheit von Alfred erlaubte es nicht mehr.
Vor zwei Jahren erkrankte Pascha schwer: Leukämie. Vergangenes Jahr war er ein paar Mal auf Solaris. Diesen Winter hatte er wieder einen schweren Rückfall. Vielleicht kommt er noch einmal.
In den letzten Jahren residierten Bärbel und Dieter auf den sog. "Golan-Höhen" mit wunderbarem Blick auf uns und das Waschhaus 12. Bereits vergangenes Jahr litt Bärbel an schwersten Rückenschmerzen. Dieses Jahr musste sie absagen, Diagnose Verengung des Spinalkanal. Wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder klappen sollte, denn ihr Lachen und vorallem ihr Wissen über die intimsten Geschehnisse der Camper fehlen uns.
| Parenzana und Mirna-Tal (Klicke aufs Bild für Grossformat) | |
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| Vor dem 222 m langen Tunnel bei Motovun (Max und Gerhard) | Ob da wohl ein Ton herauskommt? |
Parenzana:
In der k+k-Zeit der österreichischen Monarchie wurde im Anfang des 19. Jahrhunderts eine Eisenbahnstrecke durch Istrien gebaut. Teile dieser Strecke, aber ohne Schienen, sind noch erhalten und begehbar. Am Samstag, 21. Mai habe ich mit Gerhard Herold die Strecke Vizinada nach Motovun über etwa 13 km per Rad abgefahren. Der enge Weg führte uns über 2 Viadukte und unmittelbar vor Motovun durch einen 222 m langen unbeleuchteten Tunnel. Unterhalb Motovun mussten wir uns entscheiden, auf welchem Wege wir wieder nach Solaris zurückfahren wollten. Wir entschieden uns nicht für den steilen und kraftraubenden Weg via Motovun, sonden für die Strecke der Mirna entlang bis zur Meeres-Küste beim Steinbruch. Vorallem Gerhard litt. Sein Hintern war die mehrstündige Fahrt über 47km nicht gewohnt.
Alphorn in Istrien:
Ein paar Tage nach unserer Parenzana Fahrt gings am Abend des Mittwoch mit Gerhard ins Hinterland zum Fluss Mirna. Man muss wissen, Gerhard ist ein urchiger Bayer mit selbiger Aussprache. Er ist ein "Urviech". Er wollte mit seinem echten Alphorn aus Eschen-Holz im Mirna-Tal geeignete Orte mit Echo herausfinden. Und in der Tat fanden wir eine solche Stelle direkt unterhalb dem Agroturizm "Tekel" im Dorf Spinovzy, wo wir auch wunderbares Trüffel Gnochi mit einer kalten istrianischen Schinken-Käse-Platte zu essen bekamen. Es war sensationell, wie der Alphornklang nicht nur vom gegenüberliegenden Hügel zurückstrahlte, sondern auch von hinten.
Raclette-Essen:
Alle Jahre wieder lud ich Inge und Fredi, Uli und Hilde, sowie den 88-jährigen Hagener-Willi am Sonntag, 22. Mai um 16 Uhr ein zum traditionellen Raclette Essen mit frischen neuen istrianischen Kartoffeln, Mojo-Sauce, Senffrüchte, Wildsau-Salamettis, Gurken und Sardellen. 4 Stunden sassen wir beisammen, plaudert und quatschten .
Sport ist Mord:
Bereits 30 Minuten nach Spielbeginn humpelte ich wieder vom Tennis-Platz. Die Defekt-Hexe hat am Dienstag, 24. Mai mit einer Zerrung an meinem rechten Unterschenkel zugeschlagen. Nun lag ich also auf dem Liegebett unter dem Sonnenschirm und legte mir Kühlbeutel von Anni um den lädierten Knochen. Wie hasse ich es doch, mich als Kranker outen zu müssen.
FC Basel, Schweizer Meister 2011:
Ich bin kein angefressener Fussball-Fan. Oder doch? Heute Mittwoch Abend 25. Mai hat der ehemalige Bundesliga Profi Thorsten Fink als Trainer den FC Basel zum 2. Mal hintereinander zum Schweizer Meistertitel und damit direkt in die Champions-League geführt. Er siegte im letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Luzern klar mit 3:0 Toren. Seit 2002 dominierte der FC Basel den Schweizer Fussball. Er war in den vergangenen 9 Jahren 6 mal Meister und mehrmals Pokalsieger.
Die Schweiz plant Atomausstieg:
Der Vorschlag des Bundesrates (=Schweizer Regierung) vom 25. Mai, unsere 5 Atomkraftwerke nach Ablauf ihrer 50-jährigen Betriebszeit d.h. zwischen 2019 und 2034 abzustellen, ist ein kluger politischer Entscheid. Man legt sich damit nicht mit den extremen Emotionen und Forderungen gewisser Umweltschutzverbände an, und kann jederzeit einzelne Laufzeiten verlängern, falls die alternativen Energie-Massnahmen und -Ziele sich nicht realisieren lassen.
Eine sofortige Ausserbetriebnahme der AKWs wäre für die Schweiz eine Katastrophe. Mit der Atomenergie decken wir 40% unserer Elektro-Versorgung ab. Die AKWs decken den Basis-Bedarf für Industrie und Haushalte ab. Mir ist es unvorstellbar, wie man diese Energie-Menge durch Sparen und alternative Energie-Konzepte in Kürze und auf Dauer ersetzen kann. Und dazu kommen noch wahnwitzige Neu-Anforderungen durch die mit staatlichen Mitteln und Vergünstigungen subventionierten Elektro-Fahrzeuge (in Deutschland). Es wäre höchstens möglich, mit Gas- und Kohle-Kraftwerken den Teufel mit dem Belzebul auszutreiben, denn die durch Verbrennung erzeugten CO²-Gase sind für die Klima-Erwärmung verantwortlich ..... und können derzeit nicht "zwischengelagert werden.
Ich sehe keine Lösung, denn alle sauberen Alternativen werden aus heutiger Sicht die AKWs nicht ersetzen können. Wir werden mit der AKW-Technologie zu leben lernen müssen, vielleicht aber mit Kleinst-AKW, die sich besser und risikoloser betreiben lassen. Seit Beginn des industriellen Zeitalters vor 100 - 150 Jahren ist der Mensch mit seinen immer stärker ansteigenden Bedürfnissen ein Zerstörer der Natur. Dies können wir nicht ändern, denn keiner von uns ist bereit. auf den technologischen Fortschritt und Luxus zu verzichten. Nicht einmal die Grünen, die wollen nur einschränken, was aber nicht ausreichen wird.
| 15. Mai 2011: Regen auf Solaris Bienenschwarm E-Autos und AKWs | Istrien: 8 - 20°C |
Kalt, Regen .... die Eisheiligen:
Nun sind die Eisheiligen vorbei, denn heute Sonntag, 15. Mai schlug die kalte Sophie voll zu. Es regnete und die Temperatur stürzte in die Tiefe. Nachts um 23 Uhr zeigte mein Aussenthermometer 8°C
Ein Bienenschwarm macht Camping:
Als ich von Follonica zurück kam, wurde ich durch einen Bienenschwarm überrascht, der sich in meiner Abwesenheit in einem Olivenbaum nur 2 m von meinem Wohnwagen entfernt niederliess. Bisher waren die x-1'000e von Bienen anständig und liessen mich im Wohnwagen und in der Umgebung in Ruhe. Der Bienenstamm soll nun entfernt werden. Ein Experte aus Rijeka ist unterwegs. Wie lange wird dies wohl dauern, denn wir sind ja in Kroatien. (Bem: Es dauerte genau 1 Woche, bis die Solaris-eigenen Gärtner dem Bienenschwarm den garaus machten!)
Uli, Hilde und der Hagener Willi:
Es regnete und regnete, als auf einmal am Sonntag-Nachmittag,15. Mai um 14:30 Uhr Uli und Hilde sowie im Schlepptau der 88-jährige Hagener Willi mit ihren beiden Wohnwagen eintrafen. Bereits nach kurzer Zeit waren die beiden Wohnwagen plaziert. Am Abend sassen wir in meinem Vorzelt bei Pizza und Wein, sowie als Dessert einem Eiercognac zusammen und liessen alte Geschichten auffrischen. Es regnete und regnete.
Kaffee mein Glücksbringer:
Ich gebe es zu, anfänglich war ich auf Solaris unglücklich. Meine Kaffee-Maschine funktionierte nicht richtig. Es kam zu wenig Wasser und der Schaum war hilfsbedürftig. Nun habe ich "brutal" mit starker Essig-Lösung die Maschine entkalkt. 2 Stunden habe ich mir Zeit genommen. Seither bin ich wieder glücklich, denn der Kaffee mit Schäumchen erfreut meine Seele.
Pat muss noch lange im Spital bleiben:
Die Stimme von Pat tönt etwas erfrischender, aber man spürt, sie ist immer noch schwer krank. Mit einer Lungenentzündung hat es wenige Tage nach meiner Abreise begonnen. Was schlussendlich den körperlichen Absturz verursachte, weiss ich nicht. Unsere Englisch-Kenntnisse reichen für medizinische Diagnosen nicht aus. Ihr Arzt meint, dass sie noch 1-3 Monate im Spital in Bangkok bleiben muss.
Womit werden Elektro-Autos betrieben?
Da gibt es ein Land in Europa, deren Politiker alle ihre Atomkraftwerke so schnell wie möglich ausser Betrieb nehmen wollen. Dieselben Politiker wollen den Verkauf von Elektro-Autos durch finanzielle Anreize wie Verzicht auf 10-Jahre Kfz-Steuer fördern. Dieselben Politiker verschweigen, wo man den dazu nötigen Strom hernimmt. Es gibt wenige Möglichkeiten: Atomstrom aus dem Ausland sprich Fankreich, oder aus neuen Gas-Kohle-Kraftwerke, die für die Klima-Erwärmung verantwortlich zeigen. Warum wendet man sich nicht der Wasserstoff-Energie zu? Diese ist zu hauf vorhanden.
AKWs bleiben auch nach dem Abschalten gefährlich .... und sau-teuer:
Nur so nebenbei: Dieselben "grünen" Politiker verschweigen, dass durch die Abschaltung der Atomkraftwerke, die Atomgefahr beileibe nicht behoben ist, denn die Brennstäbe müssen mehrere Jahre "abgekühlt" werden .... In dieser Zeit bleibt die Atom-Gefahr bestehen.
Dieselben Politiker getrauen sich nicht offenzulegen, dass die Elektrizitäts-Kosten massiv ansteigen werden, denn die AKW-Eigentümer müssen die Amortisationskosten und die Kosten fürs Herunterfahren sowie den Abbau der Atomanlagen um 20-30 Jahre verkürzt verteilen.
| 7. - 14. Mai 2011: Radrennwoche in Follonica | Follonica: 16 - 26°C |
Bericht von der Radrennwoche in Follonica:![]() Viele spannende Details und auch Bilder findest Du im "Follonica-Bericht". Durch anklicken auf diesen Text kannst Du ihn lesen. |
| Radrennwoche in Follonica (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Max im Trikot der Brauerei Sonnenbräu und dem neuen Look-Rennrad |
Bei schönstem Wetter bin ich von Istrien in die Toskana nach Follonica gereist. Bei schönstem Wetter fuhr ich mit Freunden gegen 400km in der wunderbaren Landschaft der Toskana auf dem Rennrad und bei schönstem Wetter fuhr ich nach 1 Woche wieder zurück nach Istrien ... und 1 Tag später am Sonntag, 15. Mai regnete es an beiden Orten in Strömen.
Mit meinem Auto dem Skoda Superb war ich hoch zufrieden. Er fuhr wie auf Schienen und war in den Kurven um einiges stabiler als mein Saab. Für die mehrheitlich Autobahnstrecke benötigte er 7.1 Liter Benzin 85 Oktan pro 100 km. Schwer ins Geld ging die Autobahngebühr von 2x €35.10 in Italien.
Wie bereits erwähnt, mit dem Wetter hatten wir Glück. Der Sonnenschein liess die Temperaturen auf über 25°C ansteigen. Die kalte Bise, die in den ersten Tagen immer von vorne kam, trübte etwas die Fahrfreude, jedoch ab Dienstag war es dann wunderbar. Wir mussten uns mit Sonnencreme schützen, um nicht unanständig braun zu werden.
Gewohnt haben wir in den renovierten Bungalows der Ferien-Anlage "Golfo del Sole" etwa 3 km nördlich von Folonica hoch über den Dünen mit wunderbarem Blick übers Meer und zur Insel Elba.
| Frei lebende Wildschweine auf Montioni (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| 20 Wildschweine: Unerwartet kamen sie aus dem Wald heraus |
So hatten wir bei einem Kaffeehalt einen unvergesslichen Zusammentreffen mit 6-7 Wildschweinen mit ihren 12-13 niedlichen und verspielten Frischlingen.
Dann erlebten wir aber auch, wie eine etwa 1.5 m lange grüne Schlange uns auf dem Rennrad angriff. Ihr Kopf mit den Biss-Zähnen schoss nur wenige Zentimeter an meinem Fuss vorbei.
Wie üblich in Italien gehörte das Shopping zu unseren Hobbies: Im Weinkeller "La Cura" füllten wir uns die Lager mit dem exzellenten "Brecce Rosse 2009" à €9.90 und Olivenöl auf. Im "Novella" kauften wir den leckeren Wildsau Salami/Salamettis und als Höhepunkt unserer Kauf-Orgie musste sich der "Sumi-Veloshop" von Sumi-Trikots, Rennhosen, 20"-Reifen und Handschuhe trennen. Besonders gefallen haben mir die Carbon-Rennräder und -Mountainbikes der Preisklasse zwischen € 1'400 - 4'300.
Den Freitag reservierte ich mir für Kulturelles. Ich verzichtete auf eine Ausfahrt und begab mich mit dem Auto zum Städtchen "Massa Marittima" auf Fotopirsch. Die Basilika, die Stadt-Befestigung aus dem Mittelalter, die vielen engen Gässchen und die alten sehenswerten Eingangstüren hatten es mir angetan.
| 4. - 6. Mai 2011: Sonnenschein Fahrt nach Follonica (Toskana) Hit-Foto-Gallerie | Istrien: 8 - 23°C |
| 1. - 3. Mai 2011: Neuigkeiten aus Solaris | Istrien: 11 - 23°C |
Was ist neu auf Solaris? Es scheint, dass nach den beiden grossen Ueberschwemmungen im letzten Sommer das Haupt-Augenmerk auf den Wasserschutz gelegt wurde, jedoch unser Gebiet oben zwischen Waschhaus 11 und 12 ist immer noch Niemandsland, d.h. nachts ohne Beleuchtung:
| Camping Solaris auf Istrien (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Hochwasserschutz: Wasser-Ableitung durch die Camping-Hecke und weiter bis zum Steinbruch |
Oben an der Hecke des Platzes zur Oliven-Plantage wurde ein etwa 1-2 m tiefer Wasser-Kanal gegraben, der uns Camper vor Unwettern, wie wir sie letztes Jahr 2 mal hatten, schützen soll. Das Wasser wird dabei der Platzgrenze/-Hecke entlang bis zum Steinbruch geleitet.
Parallel dazu haben sie die ganze obere Region, die letztes Jahr bei den Unwettern inmitten eines Sees stand, ausgeebnet. Dies tönt zwar gut, aber die jetzige rotbraune Erde, es wurde kein Rasen angesät, wird für lange Zeit kein gefreutes Campieren erlauben. Wehe, wenn es regnet, der braune Morast lässt grüssen. Dieter und Bärbel haben Glück gehabt, denn ihr alter Platz beim Volleyballfeld glänzt in rotbrauner Farbe ohne ein Fleckchen Gras !!!
In einer weiteren Grossbaustelle wurde ein weiterer Kanal im Eichenwald unterhalb unserer Wiese ausgehoben, am Gemüsestand vorbei unter der Strasse in einem Rohr kanalisiert und unterirdisch bis ins Meer geführt.
Auf der Elefanten-Wiese, neben der ich residiere, wurde der arg schiefe Baum beim Waschhaus 12 gefällt und durch 2 alte Olivenbäume ersetzt.
Das Internet funktioniert nur vorne an der Reception und dies auch nur schlecht und recht. Ich hatte in Thailand eine bessere Kapazität und Leistung.
Am vergangenen Dienstag habe ich erstmals Tennis mit den beiden Grazern Felix und Wolfgang, sowie Udo gespielt, der seine Gelenke wie ein ausserirdischer Krieger schwarz einbandagierte. Ich spielte gut, ja sogar sehr gut, und bin für die zukünftigen Taten gerüstet.
Mit dem Rennrad bin ich bereits 2x ausgefahren und habe festgestellt, dass meine hervorragende Kondition den nicht zu verachtenden Aufstieg via Kiwi nach Tar problemlos mit normalem Puls hinter mich brachte.
Die Temperatur stimmt. Tagsüber ist es angenehm warm. So lässt sich leben und auf der Liege die Sonne geniessen. Nachts hingegen wird es kühl (10°C), aber nicht so kühl wie in den letzuten Jahren, als ich noch Temperaturen um die 8°C erlebte und sogar nachts heizen musste.
| 26. - 30. April 2011: Auf dem Weg nach Istrien USA ein Schurkenstaat? | Basel: 13 - 27°C Istrien: 11-23°C |
Leider hat mein Internet-Provider "VTX-Datacomm" die IP-Adressen von Solaris gesperrt, sodass ich diesen Eintrag in meiner Homepage erst nach zwei Interventionen ein paar Tage verspätet laden konnte. Dies ist mühsam, denn sie sperrten mir auch Thailand. Ich werde wohl im Sommer den Anbieter wechseln müssen.
Für den Sommer auf Istrien - Solaris brauche ich bereits einen möglichst grossen Combi-Wagen, denn ich nehme meinen halben Haushalt mit: Angefangen bei der Kaffeemaschine, über viele Lebensmittel, die sonst zu Hause kaputt gehen würden, einer Kiste mit (Fach-)Büchern, Zeitschriften, einer Sportstasche mit Rad- und Tennis-Utensilien, je eine grosse Reisetasche mit den Hosen, Leibchen und der Bettwäsche, Froteetüchern etc. Es werden etwa 200-300 kg gewesen sein
Am Mittwoch, 27. April um 5 Uhr in der früh war Start mit einer Panne:
Ich setzte mich ins Auto und fuhr wie gewohnt langsam rückwärts von meinem etwa 7-10 cm erhöhten Parkplatz über die abgeschrägte Kante, die meinen Abstellplatz von der geteerten Strasse abtrennt. Es knirschte ... und dabei habe ich mir den Plastik-Unterboden auf der Fahrerseite abgerissen. Ein Blick unter das Auto und in den hinteren Radkasten zeigte mir, da war nicht mehr viel Reserve.
Über den Skoda-Pannendienst habe ich mir Hilfe durch die Fa. Gerber-Pannenhilfe kommen lassen. Mit einer etwa 1 m langen Metallrampe hat der Pannenhelfer mich auf die Strasse gelotst, den vorderen Teil des Unterbodens wieder angeschraubt und behelfsmässig mit Kabelbinder befestigt. Die hintere Teil war nicht mehr zu befestigen. Nach insgesamt 1 Stunde war der Schaden soweit behoben, dass ich nach Istrien fahren konnte, das ich auch ohne weitere Probleme erreichte. Der Mechaniker hat mich noch darauf hingewiesen, auf etwaige natürliche und auch künstliche Unebenheiten wie Auffahrten und Geschwindigkeits-Hindernisse in 30km-Zonen zu achten und zu umfahren.
Ich war stinksauer, denn ich hatte nicht einmal die volle Nutzlast geladen. Allein 4 Mitfahrer wären schwerer gewesen, nicht zu sprechen von der zulässigen Nutzlast von 600kg gemäss Skoda-Unterlagen. Das Auto lag mit meinem Istrien-Gepäck so tief, dass ich befürchten musste, bei grösseren Unebenheiten bei alten Bahnübergängen oder Brückenauffahrten aufzusetzen. Es muss etwas geschehen. So ist das Auto für mich nicht brauchbar. Ich werde mich mit meiner Garage zusammensetzen und das Problem lösen.
| Camping Solaris auf Istrien (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Standplatz meines Wohnwagens |
Nach dem Negativen noch etwas Positives ... der Skoda ist wunderbar gefahren. Eine echte Reiselimousine mit beeindruckend tiefem Benzinverbrauch.
Heute war nicht mein Tag: Begonnen hat es mit dieser Panne am Morgen früh, dann bremsten mich auf der Autobahn in Italien mehrere Staus und schlussendlich stand ich in Slowenien vor geschlossenen ALDI- und LIDL-Länden, denn die Slowenen feierten einer ihrer vielen politischen Feiertage. Und ganz zum Schluss stellte ich den Wohnwagen etwas schräg auf, sodass ich die Wassergräben der Vorjahre nicht mehr nutzen konnte und sie neu anlegen musste.
Am Mittwoch kam ich bei angenehmen Temperaturen tagsüber um 23°C an, baute in den nächsten Tagen das Vorzelt auf, richtete mich im Wohnwagen ein, holte meine Einrichtungen beim Edo und legte mich am Samstag erstmals an die Sonne, als Lohn für die geleistete Arbeit.
Hüte Dich vor den USA:
Wikileaks hat es bestätigt, was ich schon lange behaupte: Die Amerikaner sind nicht viel besser als die von Ihnen angefeindeten Schurkenstaaten. Hunderte von Unschuldige, sogar Minderjährige werden nämlich seit Jahren in Guantanamo auf Kuba ohne Gerichtsverfahren festgehalten. Das Verwerfliche daran ist, dass die Amerikaner diese Lager, früher nannte man sie Konzentrationslager, mit Absicht ausserhalb ihres Landes unterhalten, da hier die eigenen Gesetze nicht gelten. Die USA predigen den Rechtsstaat, pflegen aber aktiv menschenverachtende Methoden.
Aktuell und in bester Erinnerung ist die militärische Aktion der Amerikaner zur Ermordung von Osama bin Laden vom 2. Mai 2011. Trotz der Erleichterung, dass dieser Massenmörder unschädlich gemacht werden konnte, hat auch in diesem Falle die USA die internationales Recht zu seinen Zwecken zurecht gebogen. Sie haben nämlich gegen das geltende Völkerrecht verstossen und die Souveränität von Pakistan missachtet, indem es sich das Recht nahm, ohne Einwilligung auf pakistanischem Gebiet diese militärische Aktion durchzuführen .... und den toten Osama Bin Laden pietätslos ins Meer warf, ohne ihm eine Beerdigung gemäss seinem islamischem Glauben zu erlauben. Ich hoffe nur, dass sie wirklich den richtigen erwischt und getötet haben, denn es gab seit Jahren keine Bilder mehr von ihm. Wie konnte man einen DNA-Schnelltest machen, wenn man doch keine DNA-Spuren von ihm hatte?
(Bem: Ich bin immer noch überzeugt, dass der Osama bin Laden ein imaginäres Produkt des amerikanischen Geheimdienstes war. Er erlaubte der USA, die persönlichen Freiheiten der eigenen Bevölkerung und ausländischen Staatsbürger mit sog. Terrorgesetzen massiv einzuschränken.)
| 15. - 22. April 2011: Meine Stationen in den nächsten Monaten EXIT-Sterbehilfe Organisation | Basel: 13 - 27°C |
Pat ist schwer krank:
Am Sonntag, 17. April konnte ich mit Pat sprechen. Am Do, 21. April früh am Morgen hat Pat mich angerufen. Sie hatte immer noch eine brüchige Stimme. Ich hatte das Gefühl, dass Pat Angst hatte. Trotzdem, nach jedem Telefon bin ich beruhigt: Pat lebt noch.
Sie hat ihre Lungenentzündung überwunden, aber grosse Schmerzen im Rücken und in ihren Beinen erlauben ihr kein Aufstehen und Gehen. Sie ist ans Bett gebunden. Ihr ganzer Körper "spinnt". Es ist wie vor einem Jahr. Pat ist schwer erkrankt. Ihre erwachsenen Kinder schlafen abwechslungsweise, wie es in Thailand üblich ist, jede Nacht bei Ihr im Spital.
| Europa-Karte (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Meine Stationen im Sommer 2011 |
Radfahren und meine Fitness:
Bereits gegen 1'800 km habe ich seit Anfang 2011 in Thailand und in der Schweiz auf dem Mountain-Bike und dem neuen Rennrad zurückgelegt. Das neue Carbon-Rad ist Spitze. Die spezielle Rahmen-Geometrie erlaubt eine effiziente Kraftübertragung auf die Pedale. Ich fühle mich gut in Form, was mir mein Puls zeigt. Ich freue mich auf die Radwoche in der Toskana in 3 Wochen.
Auf nach Istrien:
Am (Oster-)Mittwoch, 27. April breche ich nach Istrien auf. Die grosse Freude fehlt, ich mache mir Sorgen, aber ich kann ja nichts ändern. Ich bin jedoch überzeugt, die Luftveränderung und das Wiedersehen mit den dortigen Freunden wird mir gut tun.
Zurück in Istrien beginnt dann das übliche Zigeuner-Leben mit feinem Essen, Ausfahrten mit dem Rennrad und/oder Mountainbike, Tennis und Nichts-Tun, Lesen, Grillieren etc.
Abgesehen von einem kleinen Unterbruch um Pfingsten, während der ich meine zurückgehaltene Post in der Schweiz abholen muss, bleibe ich bis Mitte August in Istrien. Ihr wisst es ja, nach 90-Tagen in Kroatien muss ich das Land verlassen.
Manchmal ist die Zeit einfach zu kurz:
Es ist Tradition, dass ich mich zwischen meinen Auslandaufenthalten mit möglichst vielen Freunden treffe: mit meinen ehemaligen Mitarbeitern aus Sandoz IV-PE ass und plauderte ich im Rest. Gifthüttli; mit Monica und Fränzi verbrachte ich einen schönen Abend bei feinem Essen; Meine Tennisfreunde verabschiedete ich beim Rolf in Olten, wo Rolf, der doch nur Trockenfleisch mag, ein Rindfilet "Bleu" grillierte. Weltmeisterlich das Mousse von Katharina; In Binningen traf ich zusammen mit Monica den Nicki Dörflinger aus Thailand; und von meinem Finanz-Manager Antonino Ilardo wurde ich zum leckeren Italiener in Zürich eingeladen. Die 6 Wochen hier in Binningen waren jedoch zu kurz für alle meine Freunde. Bitte seid mir nicht böse. "Ich hab Euch alle lieb".
"Selbstbestimmung im Leben und im Sterben"
so lautet das Fundament der Schweizer Sterbehilfe-Organisation EXIT (http://www.exit.ch) . Seit Dienstag, 19. April bin ich Mitglied in dieser Organisation. Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, damit ich im Falle einer schweren Erkrankung oder einer irreversiblen Hirnschädigung nicht durch eine technisch perfektionierte Medizin gezwungen werde, weiter "leben" zu müssen. Mit Hilfe der Sterbehilfe-Organisation EXIT kann ich meinem Leben auf friedlichem Wege ein Ende setzen.
Dieser Satz tönt für Unvoreingenommene schrecklich und lässt die Gedanken zu, dass es mir zur Zeit sehr schlecht geht und ich unter Depressionen leide. Dies ist keinesfalls der Fall. Ich bin bei klarem Verstand, gut drauf und voller Ideen und Pläne für die Zukunft. Ich finde jedoch, dass man sich Gedanken über das Ende des Lebens machen muss, denn irgendwann passiert es. Zu diesen Ueberlegungen gehört aber auch die "Patientenverfügung", die ich bereits vor meiner Prostata Operation im 2009 verfasst habe. In ihr habe ich festgelegt, was mit mir passieren soll und darf, während ich nicht ansprechbar im Spital liege.
| 1. - 14. April 2011: Sommer Bücher von Amazon Krankheiten Navi-Gerät | Basel: 13 - 27°C |
Sommer über Europa:
Sommerlich warm bis 27°C war es in den ersten Tagen des April, bis es am 13. April zum drastischen Temperatursturz auf 13°C kam.
Amazon-Versand:
Ende März habe ich auf meinem PC die Grafik-Software Photoshop CS5 installiert, was ich weiter unten beschrieben habe. Am Sonntag-Nachmittag, 3. April habe ich beim Internet Buchversand Amazon in Deutschland zwei Handbücher über diese Software bestellt und bereits 3 Tage später am Mittwoch-Morgen, 6. April war das schwere Buchpacket in meinem Briefkasten. Dies war die eine Ueberraschung. Die andere aber war der Preis. Ich bezahlte für beide Bücher nur etwas mehr als die Hälfte, was ich in der Schweiz hätte bezahlen müssen, nämlich € 72. Zudem fielen keine Versandkosten an.
Es ist ein Aergernis, ja Frechheit, dass in der Schweiz trotz tieferer MwST ein bis zu 50% überhöhter Wechselkurs angewendet wird, nämlich 2 SFr für 1 Euro.
Wir werden älter und "kränker":
Jahrelang waren alle meine Freunde voller Lebenslust und gesund. In der Zwischenzeit hat sich dies leider geändert. Der Zahn der Zeit nagt bei uns allen. Ich realisiere, dass ich bald 70 Jahre alt werde. Während ich vor 1.5 Jahren unters Messer musste, aber seither kerngesund bin, wurden einige meiner Freunde krank und mussten sich medizinisch behandeln lassen:
So leidet meine liebe Freundin Bärbel aus Bechhofen bei Kaiserslautern seit bald 2 Jahren an übermenschlichen Rücken-Schmerzen, weil sich drei Rücken-Wirbel verschoben haben. Nur mit den stärksten Schmerzmitteln kann sie es aushalten. In den nächsten Tagen wird sie zum x-ten Mal in die NeuroChirurgie eingewiesen. Sie hofft auf Schmerz-Linderung, der Solaris-Aufenthalt ist in Frage gestellt.
Nicht viel besser geht es meiner Pat aus Thailand. Sie liegt seit bald 3 Wochen mit einer Lungenentzündung im Spital und kämpft ums Leben. Es ist wie letztes Jahr. Wenige Tage nach meinem Abflug zurück in die Schweiz kollabierte ihr Körper. Ich habe im Moment keine Ahnung, wie es ihr geht. Ich habe seit 1 Woche keinen Kontakt mehr zu ihr, denn sie darf nach ärztlicher Weisung nicht telefonieren. (Bem: Ich hatte sie heute Do, 14. April kurz am Telefon. Ihre Stimme war brüchig und schwach. Es geht ihr himmeltraurig.)
Auch zwei meiner Velo-Freunde aus Basel sind angeschlagen: Der Dominique B. musste sich einer Darm-Operation unterziehen und dem Heini S. ging es wie bei mir an die Prostata.
Ich bin glücklich, dass ich geistig fit, gesund und rüstig bin. Aber es schmerzt mich sehr, weil es bei meinen Freunden und vorallem Pat nicht gut aussieht und ich nicht helfen kann.
Ein neues Navigations-Gerät:
Mein altes Navigationsgerät war bereits 3 Jahre alt und immer noch brauchbar. Da ich durch meine Abwesenheiten es vergasss, die eingebaute Batterie immer wieder aufzuladen, ist die Batterie nach der 2. Totalentladung unbrauchbar geworden. Kein "Pfuuus" mehr! Man merke sich: Die heutigen aufladbaren Batterien dürfen nie unter 20% der Kapazität entladen werden!
Also habe ich mich im Internet nach einem neuen Navigationsgerät umgesehen. Es sollte nicht so teuer sein, aber auch die Länder Slowenien und Kroatien abdecken. Zum Schluss entschiede ich mich fürs "NAVIGON 70 Plus" zu einem Preis von Fr. 199.-, da es u.a. mit einer Zusatzgebühr von Fr. 20.-- erlaubt, während zweier Jahre die neuesten Karten herunter zu laden.
| 19. - 31. März 2011: Die GRÜNEN kommen Erste Eindrücke vom Skoda und Rennrad Rundum-erneuerter PC Burma-Reise | Basel: 7 - 18°C |
Die Erdbeben-, Tsunami- und Atom-Katastrophe in Japan (11. März) hat auch mich nicht unberührt gelassen und meine bisherige positive Einstellung zur Atom-Energie erschüttert. Ich bin mir zwar bewusst, dass in Japan mehrere Einflüsse die ganz grosse Katastrophe auslösten, aber das Unwahrscheinliche ist eben doch geschehen. So sehe auch ich es als Aufgabe, dass wir mit grosser Kraft die Energie-Alternativen fördern müssen, um auf den Bau neuer Atomkraftwerke verzichten können. Was wir aber keinesfalls dürfen, in Panik zu verfallen, es sei denn, wir sind bereit auf unseren Wohlstand zu verzichten.
Unbestritten waren "DIE GRÜNEN" die grossen Sieger der Wahlen vom Wochenende in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Vorallem die FDP, aber auch die SPD waren die grossen Verlierer, obwohl dies die SPD trotz des Debakels in Rheinland-Pfalz nicht wahrhaben wollte. Sie haben in einem Land, wo sie seit Jahrzenten regieren und auch einen populären Ministerpräsidenten stellen, gegen 30% ihrer Stimmen verloren!
Im ersten Moment war ich ob der Resultate schockiert, denn für mich sind die GRÜNEN eine destruktive NEIN-Sager-Partei ohne etwas zur Weiterentwicklung des Landes beizutragen. Sie sind es, die die notwendigen Nord-Süd-Stromleitungen für den Transfer der in den grossen Windkraft-Parks in der Nordsee gewonnenen Elektrizität durch Einsprachen bisher verunmöglichten. Ich erinnere mich auch noch gut an die Rot-Grüne Bundesregierung Schröder-Fischer, die bis vor etwa 6 Jahren regierte. Seither hat Deutschland das teuerste Benzin in Europa, was nichts für die Umwelt brachte, aber viel Geld in die Kassen spühlte.
Vielleicht hat der Erdrutsch-Sieg der Grünen auch sein Gutes. Nun ist die schöne Zeit des Bla-Bla vorbei, sie müssen regieren, Real-Politik ist gefordert. Es genügt nicht mehr, auf der Angst- und Oeko-Welle zu schwimmen. Es sind Entscheide zu fällen und dabei auch die Konsequenzen auf den Tisch zu legen. Gespannt bin ich, wie sie ihre bisherigen Forderungen umsetzen werden:
werden sie das Milliarden-Projekt "Stuttgart-21" unverzüglich beenden, wie sie es gefordert haben?
werden sie einen raschen Ausstieg aus der Atomkraft realisieren, ohne dass sie (Atom-)Strom aus dem Ausland einkaufen oder neue Umwelt zerstörende CO2-speiende Gas- und -Kohle/Oel-Kraftwerke bauen müssen. Wie hoch werden dabei die bereits heute hohen Strompreise ansteigen, denn der vorzeitige Rückbau der Atomkraftwerke werden den Steuerzahler Milliarden kosten, weil die Stromkonzerne ihre Rückstellungen für den Abbau auf die ursprünglich bewilligte und geplante Laufzeit anpassten.
werden sie die Finanzen konsolidieren, ohne dass sie den Strassenverkehr mit weiteren Steuer-Belastungen massiv erhöhen.
| Mein LOOK-Rennrad (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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| Die integrierte Sattelstütze meines Rennrades |
Ersten Erfahrungen mit meinem neuen "SKODA SUPERB": Grandios.
Die Motorenleistung dank des Turbo-Motors überraschend. Eine Laufkultur, wie sie früher nur mit einem 6-Zylinder zu ereichen war, leise aber auch schnell. Ich kann ihn fahren wie eine gemütliche Familien-Kutsche, aber auch sportlich wie ein Porsche. Immer wieder überraschten mich neu entdeckte Features, wie sie zwar bei den meisten modernen Autos erhältlich, beim Skoda aber zumeist in der Grundausstattung integriert sind:
Als es heute etwas regnete, begann der Schweibenwischer automatisch im Intervall zu wischen.
Sobald ich ins Auto einsteige, ist mein Mobile-Telefon in meinem Jacket automatisch mit dem Bord-Computer und dem Radio verbunden.
Das Licht passt sich den Lichtverhältnissen der Umgebung automatisch an.
Die Radio- und Stereo-Anlage ist mit Vorsicht zu geniessen, denn sie verführt einem die Augen zu schliessen, weil man sich in einem Konzertsaal wähnt.
Ich habe noch nie ein Auto gesehen, das im Fond auf den Hintersitzen derart viel Platz für die Beine hat.
Erste Eindrücke auf meinem Rennrad:
In der Zwischenzeit bin ich bereits gegen 300 km mit meinem neuen Rennrad gefahren. Es begann jedoch mit einem kleineren Schreck und Aerger, denn als ich zur ersten Ausfahrt aufsteigen wollte, war der Sattel viel zu hoch. Ich musste meinen Hintern drehen, um mit den Füssen die Pedale rundherum treten zu können. Was bei einem normalen Rad kein Problem darstellt, man löst eine Schraube und schiebt das Sattelrohr etwas herunter, war bei meinem High-Tech-Rad nicht möglich, denn das Sattelrohr ist in den Rahmen integriert. Ich musste zum Velohändler Ruedi Wenger, um von ihm die Sattelstütze um 2 cm kürzen zu lassen, was mit seinen Spezial-Werkzeugen problemlos machbar war.
Seither geniesse ich das leichtgängige Fahren. Wie ein nervöses Pferd reagiert mein Renner mit den Campagnolo-Spezialrädern auf jede Bewegung, aber auch jede Strassenunebenheit. Der Carbon-Rahmen dämpft die Schläge auf den Strassen. Die 3x10er-Schaltung funktioniert wie Butter. Ich fühle mich wohl auf dem Rad.
Die Natur spielt verrückt.
Am 15. März bin ich bei wunderbarem Wetter aus Thailand zurückgekehrt. Vor etwa 10 Tagen bebte die Erde im Norden von Thailand und zerstörte wunderbare Städte und Dörfer, die ich mehrere Mal besucht hatte. Leider gab es auch hier Tote, Verletzte und Leute, die vorher schon arm waren und nun auch noch das letzte Hab und Gut verloren hatten.
Ein paar Tage später berichtete mir Pat von dem Kälteeinbruch in Bangkok mit viel Regen, denn statt der Ende März üblichen 35-40°C lag das Thermometer bei ungefähr 20-25°C. Vor etwa einer Woche dann die grossen Ueberschwemmungen und Erdrutsche im Süden von Thailand rund um die Insel Koh Samui, wo sogar die thailändische Marine Hunderte von fest sitzenden Touristen aus dem überfluteten Land retten musste. Weit über 30 Menschen sind bei diesen Ueberschwemmungen um Leben gekommen.
Windows 7 auf meinem Oldie-PC:
Die letzten paar Tage waren für mich stressig und schlussendlich erfreulich, denn ich installierte auf meinem mittlerweilen bald 7 Jahre alten Medion PC das neueste Betriebssystem Windows 7 und heute am Freitag, 1. April die neueste Photoshop-Version CS5 .... und alles lief. Dies zeigte doch, dass mit genügend Speicher, ich habe 2.5 GB, auch Windows 7 mit Photoshop läuft. Zwar nicht so flott wie auf dem neuesten Toshiba, aber ....
Burmas-Reise im 2012 (früher Birma und heute Myanmar):
Als Rentner gibt es kein Ausruhen. Noch während des vergangenen Thailand-Aufenthaltes begannen die Vorbereitungen für den Winter 2011/12. Nachdem ich bereits das Haus gemietet hatte, buchte ich gestern Freitag-Nachmittag, 1. April die Reise auf dem Schiff von Mandalay über den Ayeyarwady-Fluss bis nach Yangon (Rangoon) der ehemaligen Hauptstadt von Burma . Diese nostalgische Reise mit unzähligen Ausflügen und Besichtigungen startet am 9. Jan. 2012 und führt in 11 Tagen von der zweitgrössten Stadt Burmas "Mandalay", die man auch Stadt der Mönche nennt, den Fluss hinunter in den Süden nach Yangon.
| 15. - 18. März 2011: Basler Fasnacht Mein neues Auto Ein neues Rennrad | Basel: 9 - 18°C |
Heimflug von Thailand in die Schweiz:
Nach 12-stündigem Flug aus Bangkok kommend, bin ich am Dienstag, 15. März um 06:30 in Zürich gelandet, und mit dem Zug nach Basel weitergefahren. Dort holte mich Renato B. ab und brachte mich nach Hause.
Ein bisschen Sonne, dann Regen und Kälte:
Bei einer Temperatur von 35°C bin ich in Bangkok abgeflogen und bei 2°C in Zürich gelandet. Die Temperatur stieg jedoch in Basel im Laufe des Tages bei blauem Himmel und Sonnenschein bis auf 18°C. Aber bereits am Tag darauf begann es wieder zu regnen und die Temperaturen blieben unter 10°C.... und es regnete auch am Samstag, 19. März.
Basler Fasnacht:
Als ich vor einem Jahr den Flug nach Thailand und zurück buchte, habe ich willkürlich den Dienstag, 15. März als Rückflug-Datum gewählt und nicht geahnt, dass ich damit noch rechtzeitig zur Basler Fasnacht kommen würde. So ging ich am Nachmittag nach meiner Ankunft bei wunderbarem Wetter auf Schnappschuss-Jagd. Die Stadt war bumsvoll und die Räppli (=Konfetti) flogen nur so herum. Ich habe es aber bereits zu der Zeit gemerkt, dass sich bei mir eine Erkältung anbahnte. Und tatsächlich musste ich am Mittwoch und auch am Donnerstag zu Hause bleiben, denn es hatte mich erwischt. Keine Grippe, aber eine echte Erkältung: Die Nase lief, kalte Beine, aber gesunder Appetit.
| Impressionen von der Basler Fasnacht (Klicke aufs Bild für Grossformat) | |
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| Zwei Trommler im Imbergässli | Fasnachtsstimmung im Konfetti |
Grosskampftag:
Am Freitag, 18. März war mein grosser Tag, denn ich habe mir zwei grosse Geschenke gemacht. Um 09:00 holte mich Renato B. zu Hause ab, um mit mir in der Garage Lerch (Rothrist) mein neues Auto, den "Skoda Superb 1.8 TSI Ambition 5D Combi" zu übernehmen. "Superb" nennt sich die Luxusklasse der Skoda-Marke und basiert auf den VW-Passat Chassis/Teilen. Wie bereits bei meinen vorigen Autos habe ich mich wiederum für einen "Silberpfeil" entschieden. Das einzige Negative beim letztjährigen Vorführwagen, das ruckende Anfahren durch den Turbo ist behoben. Mein Superb kann sanft anfahren wie ein Rolls-Royce oder sportlich wie ein Porsche. Ich war erstaunt, wieviel Auto und Elektronik ich für mein Geld erhalten habe. Ich glaube, ich habe gut gewählt.
Mein neues Look-Rennrad: Auf dem Heimweg gings mit dem neuen Auto zum Ruedi Wenger, wo ich mir mein zweites Geschenk, das neue "Look Carbon Rennrad Mod. 586" abholte, das ich letztes Jahr noch vor meiner Abreise nach Thailand bestellte und zusammenbauen liess. Der edle Rot-Schwarze-Design mit Campagnolo Centaur 3x10 Schaltung und Rädern ist eine echte Augenweide. Es wiegt nur 7 Kilo, wobei allein der Rahmen nur 964 Gramm schwer ist: Ein Ferrari auf 2 Rädern.
Ein Blickfang am 586-Modell ist die federnde Sattelstütze. Sie erinnert auf den ersten Blick an eine der modischen integrierten Sattelstützen, funktioniert aber völlig anders. Auf die Sattelstütze, die im passend gekürzten Sitzrohr steckt, wird ein Elastomer-Element aufgeschoben, das es in drei verschiedenen Härten gibt und als Federung wirkt.
| Mein neuer "Skoda Superb Kombi" und mein neues "Look Carbon Rennrad" (Klicke aufs Bild für Grossformat) | |
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| Uebergabe des Skoda Superb Kombi durch Hr. Luigi Casciello | Mein neues LOOK Carbon Rennrad |
| 11. März 2011: Erdbeben, Tsunami und Atomunglück in Japan |
Ich war bereits in Bangkok, als ich am thailändischen Fernsehen die Schlagzeilen EARTHQUAKE und JAPAN las, untermalt von schrecklichen Bildern der Zerstörung. Verstanden habe ich nichts, nur aus den Bildern geahnt, dass da grauenhaftes passiert sein musste.
In Japan hat das Beben der Stärke 8,9 zu schweren Zerstörungen und einer bis zu 23 Meter hohen Flutwelle geführt. Der von dem schweren Erdbeben vor der Küste Japans ausgelöste Tsunami erreichte 6 Stunden später sogar die Küste von Hawaii mit Wellen von bis zu 2 m.
Allein das Erdbeben mit der nachfolgenden Tsunami forderte zwischen 15-20'000 Toten, was aber in der Konsequenz schlimmer war und die gesamte Erdkugel betraf, der Tsunami zerstörte die Stromversorgung und die Notstrom-Generatoren zur Kühlung der 6 Atomkraftwerke in Fukushima. Seit Tagen wird nun mit allen Mitteln versucht, einen sog. SUPER-GAU oder Kernschmelzung zu verhindern.
Was mir am meisten zu denken gibt, ist die Vermutung (Tatsache?), dass nicht nur die Bevölkerung sondern die gesamte Welt von den Japanern belogen wird. So ist es für mich nicht nachvollziehbar, wie man Ueberdruck aus einem Reaktor ablassen kann, wo doch keine Stromversorgung mehr vorhanden ist. Klettert da einer auf die Reaktor-Hülle und öffnet von Hand ein Ablassventil, in einer Umgebung, die total verseucht sein soll, zu der keine Menschen mehr Zutritt haben? In der Realität bedeutet dies doch, dass durch grosse Lecks in der Hülle radioaktiv verseuchter Wasser-Dampf ungehindert entweichen kann. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Wasserspritzaktionen durch Wasserwerfer und Feuerwehr-Autos die Reaktoren vor einer Kernschmelzung retten können. Japan ist ratlos und ich auch!
Für die westliche Welt hat dieses AKW-Desaster Konsequenzen unermesslichen Ausmasses. Ein weiteres solches Unglück kann und will sich keine demokratische Regierung mehr erlauben. Man weiss nun auch, dass die Risiken dieser Technik zwar klein sind, aber im Eintrittsfalle grauenhafte Konsequenzen haben.
Ich gebe es zu: ich war immer ein Atombefürworter. Ich war und bin ein Technokrat. Nun beginne auch ich nach Auswegen zu suchen. Es gibt jedoch nicht viele Wege. Sicher nicht die der Grünen und Sozialdemokraten, die alle AKWs sofort ausschalten wollen. Dies ist reiner Populismus, denn wie sollen allein die von den Umweltschutz-Organisationen in den Himmel gehobenen Elektromobile betrieben werden?
Bei einer Sofort-Ausschaltung werden wir uns alle massiv einschränken müssen:
Die Privathaushalte können nicht mehr sicher sein, dass sie genügend Strom für die elektrischen Zahnbürsten, die Beleuchtung, Kühlschränke und Waschmaschinen, sowie Fernseher, Radio und Computer erhalten werden.
Extremer sehen die Konsequenzen für die Oeffentlichkeit und die Industrie aus. Diese müssten die Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs, die Strassenbeleuchtungen, die Leuchtreklamen und Klimaanlagen der Warenhäuser und Hotels reduzieren, die Produktion drosseln, und wegen deren Redimensionierung Mitarbeiter entlassen.
Ich meine, wir müssen in der Schweiz den 40% Atom-Energie-Anteil sukzessive durch Alternativ-Energie ersetzen. Aber dies wird 10-20 Jahre, vielleicht sogar mehr, dauern bis alle AKW nicht mehr benötigt werden. Kohle- oder Gas-Kraftwerke sind keine Alternative, denn ihr CO2-Ausstoss ist als Konsequenz nicht viel besser als die Radioakivität.
| Umwelt-Katastrophe in Japan (Klicke aufs Bild für Grossformat) | |
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| Die Tsunami-Ausbreitung bis in die USA | Zerstörungen soweit das Auge reicht ! |
Mail an Max LehmannSchafmattweg 13, CH-4102 Binningen |
Homepage von "Rudi Wenger 2-Rad-Shop" http://www.wenger-2-rad.ch/ |
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