Es ist für mich schwer zwischen Hobbies und Interessen zu unterscheiden. Vielleicht müsste man die beiden Begriffe so definieren, dass Hobbies mehr Zeit oder/und Geld beanspruchen, als Interessen. Ich bin mir aber auch bewusst, dass sich diese Einteilung über die Zeit ändern kann. Ich denke da vorallem an meine früheren Leidenschaften: das Briefmarken-Sammeln, Orgel-Spielen und Gartenarbeiten. Aus diesem Grund mache ich nachstehend keine Unterscheidung zwischen Hobbies und Interessen.
| Sport |
Sport gehört auch heute noch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich bewege mich gerne und geniesse es, wenn ich schwitze, meine Gedanke leicht werden und mein Körper müde wird.
Bereits in meiner Jugend ab 9 Jahren war ich Dauergast auf der Kunsteisbahn Margarethenpark. Ich bekam regelmässig die Saisonkarte. Anfänglich fuhr ich noch mit meinen "Schruubedämpferli" (= Kufen, welche an Bergschuhe angeschraubt wurden). Echte Hockey-Schlittschuhe bekam ich erst später im Gymnasium.
Ich war ein guter und gefürchteter Eisläufer, der es problemlos mit den Älteren aufnehmen konnte. Leider hat sich mein Traum, Eishockey spielen zu können durch das Veto meiner Eltern nicht verwirklichen lassen. Für sie war ein Mannschaftssport ein Hemmnis für meine Schulleistungen im Humanistischen Gymnasium (Bem: Alte Sprachen entsprachen gar nicht meiner Stärke. Ich war im falschen Gymnasium!)
Noch heute gehe ich jedes Jahr mindestens 1x auf die Kunsteisbahn, nämlich an jedem 2. Mittwoch im Januar zu meinem Kunschti-Fescht. Ich treffe dort meine Freundinnen und Freunde zu meiner Geburtstags-Party.
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| Landhockey beim HC Nordstern (1958 - 1962): oben v.l.n.r.: Max Lehmann, Peter Heimann, Gerard Werner, xxx, Brönimann, Urs Salvisberg, Otti, Peter Felber unten v.l.n.r.: xxx, Werner Keller, Walter Huck, Hans-Peter Baumann, Peter Huck, xxx |
Zu Beginn meiner Lehrzeit als Laborant in der CIBA bin ich von einem anderen Lehrling, Urs Salvisberg, auf das Landhockey aufmerksam gemacht worden. Ich ging ein paar mal mit ins Training beim HC Nordstern und schon bald konnte ich in der Juniorenmannschaft mitspielen. Bereits mit 18 Jahren kam ich als "linker Flügel" in der 1. Mannschaft der Nationalliga A zum Einsatz. Ich muss recht gut gewesen sein.
Eine Sportverletzung habe ich mir bei den Junioren zugezogen: Eine Hockey-Kugel (sie ist aus Hart-Kork und wiegt etwa 150 g) prallte an meine Augenbraue direkt über meinem rechten Auge und es kam zu einer typischen Boxerverletzung mit aufgerissener, stark blutender Braue. Es sah schlimm aus, denn das Blut floss echt übers Gesicht. Die Wunde musste durch den Vereinsarzt Dr. Zehnder genäht werden. Er machte seine Arbeit nicht so gut, denn nach etwa 12 Tagen brach eine Tetanus-Infektion mit Lähmungserscheinungen aus. Ich bekam Schluckweh und konnte z.B. gerade noch einen Finger in den Mund stecken. Ich hatte Glück und bin daran nicht gestorben, denn je später die Infektion nämlich ausbricht, desto gefählicher ist sie. Nach 15 Tagen Inkubationszeit verläuft die Krankheit meist tödlich.
Nebenbei verdiente ich mir mit Landhockey auch noch ein Taschengeld, indem ich 30-40-zeilige Kurzartikel über die eigenen Spiele für den Sportteil der damalige Basler National-Zeitung schrieb. Nach der Rekrutenschule habe ich mit Landhockey aufgehört.
Im 8. Schuljahr gings nach Kandersteg ins Skilager. Ich war blutiger Anfänger. Ein Jahr später war das Schul-Skilager auf dem Stoos (oberhalb Schwyz) im Schwyzer Berghuus. Auf diese Art und Weise lernte ich die Grundlagen vom Skifahren wie z.B. der Stemmbogen. Auf dem Idiotenhügel vom Stoos machte ich dann noch einen Unfall, ich stürzte und verstauchte mir die Beine und verdrehte die Knöchel. Kurzum ich wurde mit dem Rettungschlitten ins Schwyzer Berghuus gebracht, wo ich bei den Schulfreunden bleiben durfte, denn am nächsten Tag gings wieder heim nach Basel. Dort angekommen wurde ich eine ganze Woche ins Bürger-Spital zur Beobachtung gebracht ..... ohne dass irgendetwas gebrochen war.
Seither fahre ich gerne Ski. Ich war in Davos und fuhr vom Weissfluhjoch nach Klosters. Ich fuhr auf der Bettmeralp. In Wengen bewältigte ich die Lauberhorn-Abfahrt, aber in meinem Tempo, und war überrascht über das starke Gefälle des Zielschusses. Nicht vergessen darf ich auch die vielen Jahre im Wallis auf Bellwald im Ferienhaus von Edith und Pfupf. Dort fuhr ich am besten Ski und erlebte auch, wie meine beiden Kinder das Skifahren erlernten.
Ich war dann noch zweimal mit den Informatikern von Sandoz in Meiringen-Hasliberg. Schlussendlich besuchte ich auch einmal Katja und Reto in ihren Skiferien in Haute-Nendaz. Und letztmals im Frühjahr 2000 war ich mit Claudia auf der Lauchernalp im Lötschenthal, wo ich mir aber bei der 2. Abfahrt dem Daumen derart verstauchte, dass ich keinen Ski-Stock mehr halten konnte.
Mein erster eigener Ski war ein "Erbacher" aus Holz ohne Kunststoff-Belag. Jedes Jahr musste man eine spezielle rote Farbe als Belag aufstreichen. Mit etwa 18 Jahren erstand ich mir den ersten Kunststoffski, den Kneissl White Star. Dieser war schwer und unheimlich hart. Und zum Schluss konnte ich via Katja einen bereits etwas taillierten Atomic Riesenslaloim Ski kaufen.
Ende Aug. 2002 habe ich meine Skier an Lucien verschenkt und damit das Skifahren an den berühmten Nagel gehängt.
Da mir doch etwas gefehlt hat, habe ich noch im selben Jahr, nämlich anfangs Dez. 2002 anlässlich der Saisoneröffnung im Goms (Obergesteln) bei Koni und Klara Hallenbarter mit Langlauf und zwar mit dem Skaten angefangen. Zusammen mit Renato Bevilacqua, Sepp Meyer, Sepp Rieser und anderen nahmen wir während 4 Tagen Technik-Kurse.
Die Hauptschwierigkeit im Skaten ist das Gleichgewicht. Der gleitende Ski muss flach aufgesetzt und der Körper muss senkrecht auf ihm stehen. Ich war lange Zeit zu verkrampft und konnte längere Strecken nicht locker durchhalten. Meine Freunde sprachen mir Mut zu und meinten, dass es nur eine Frage der Uebung sei.
Anlässlich des 50. Geburtstags von Koni Hallenbarter wurden wir am 1. Dez 2003 zu einem Apero eingeladen. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Pokale, Medaillen, Ehrengaben, Teller etc gesehen, wie sie in seinem Pokalzimmer standen. Er war einer der grössten Langläufer im klassischen Stil, die die Schweiz je hatte. Er gewann als einziger den Vasa-Lauf, mehrmals den Engadin-Ski-Marathon, World-Loppet etc.
Tennis: Spät mit etwa 37 Jahren habe ich begonnen Tennis zu spielen, und zwar in der Wohnüberbauung Liebrüti in Kaiseraugst. Etwa 1-2 Jahre später trat ich dem Tennisclub Birsmatt in Therwil bei, dem ich dann auch noch als Präsident vorstand und den 10-jährige Jubiläum-Anlasse mit Ball im Bottmingerweiherschloss organisierte. Bei den Jung-Senioren spielte ich auch noch Interclub und brachte es bis zu einer R7-Klassierung. Meine Spielstärke war nicht so überwältigend. Ich lebte von meiner Schnelligkeit.
In André Güdel hatte ich jedoch einen Mentor, der jahrelang versuchte, mein ungehobeltes Spiel zu ändern. Mein "gestossenen" Aufschlag musste weg! Dann musste ein hartes Handgelenk her und ein Topspin, wie man ihn auch bei den Profis bewundern kann. (Bem: ja, der André ist ein Ästet!).
Seit Herbst 2000 spiele ich jeden Donnerstag mit André Güdel, Renato Bevilacqua und Rolf Gautschi ein ganz tolles und verbissenes Doppel. Es geht uns um viel Ehre...... und anschliessend ums feine Essen.
Seit Sept. 2001 nehme ich Trainerstunden bei Thierry Riegert, um mein Spiel total neu aufzubauen. Es muss eine neue "Topspin- und Slice-Backhand sowie eine druckvolle und präzise Topspin-Forehand her. Seit Mitte 2002 gehts aufwärts und mein Selbstvertrauen kommt zurück. Ich denke, dass ich nun wieder dieselbe Spielstärke wie vorher habe. Ich hoffe, bis in 1 Jahr André Güdel zu schlagen.
Die Erfolge stellen sich ein. Ich bin anfangs 2004 viel stärker als zu meinen besten Zeiten. Meine Topspin-Forehand ist stark und hart, mein Smash gefürchtet und effizient.
Es muss anfangs 1994 gewesen sein, als Alice Fahrion mich und meine Freunde auf der Kunsteisbahn motivierte, mit ihr Langstecken zu laufen und im Herbst den Greifenseelauf zu absolvieren. Aus dem anfänglichen Jux wurde bald grosser Ernst. Ich trainierte wie wild. Im 1994 bereits 378 Trainings-km inkl. dem 10.8 km langen Klausenlauf. im 1995 warens bereits 410 km mit dem Höhepunkt den Halbmarathon (21.2 km) von Greifensee in 1 Std. 54 Min. Im 1997 warens dann wieder um die 400 km und in den Jahren darauf klar weniger, weil ich von Krämpfen und Zerrungen geplagt wurde. Ich verlegte daraufhin meine sportlichen Ambitionen auf das Rennrad
Nachtrag vom Herbst 2002: In der Zwischenzeit weiss ich, dass Magnesium-Mangel Grund für die unerwarteten Krämpfe und Zerrungen war. Ich nehme seither 1-2 mal wöchentlich eine Magnesium Tablette.
Als ich im 1994 innerhalb Sandoz eine neue Aufgabe übernahm und die Abteilung wechselte, habe ich von meinen ehemaligen IV-PE-Mitarbeitern die ersten InlineSkaters geschenkt erhalten. Ein paar Jahre später habe ich festgestellt, dass es in der Zwischezeit grosse Qualitätsunterschiede in den Kugellager-Rollen gab und ich leistete mir das Neueste, nämlich Salomon-Inline-Skates mit Rollen der Qualitätsklasse ABEC=5. Damit wurde ich nochmals um einiges schneller, aber ein Problem habe ich immer noch nicht gelöst, das Bremsen, wenns steil runtergeht.
Vor etwa 10 Jahren (ca. 1992) habe ich mir ein Occasions-Rennrad der Marke SPECIALIZED mit Carbon-Rahmen und 2x8 Gängen zugelegt. Immer wieder sass ich aufs Rad und fuhr ein paar Kilometer. In den Ferien warens meist etwas mehr.
Mein Schicksal wollte es, dass ich seit Herbst 2000 mit 3 Ex-Radrennfahrern Tennis spiele. ..... und einer davon, der Renato Bevilacqua, organisierte auf Ende April 2001 eine Radrennwoche in Follonica (Toscana). Wir 4 entschlossen uns mitzugehen, wobei aber 2 Stunden Tennisdoppel pro Tag im Vordergrund stehen sollte. Auf dem Rad sollten sich die Leistungskilometer auf 30-40 pro Tag beschränken.
| Mein Wenger Rennrad (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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Bereits am ersten Tag gings jedoch über 75 km, am nächsten etwas reduziert über 57 km, dann 85 km und zum Schluss exakt 100 km. Ich war enorm überrascht, denn als Training wies ich nur etwa 50 km auf. Aber ich bewältigte die Distanzen recht gut und konnte im Pulk recht gut mithalten. Dieses Erlebnis war die Zündung für regelmässiges Training auf dem Rennrad und seither bin ich aktives Mitglied des Radrennclub Basel. Sie dazu auch Aufnahmegesuch vom 22. April 2001.
Als Weihnachtsgeschenk im Jahre 2001 habe ich mir ein neues massgeschneidertes Wenger-Rennrad, zusammengestellt nach meinen Wünschen, vermacht. Die Grundfarbe ist Signalblau mit gelber Schrift und Reifen. Es hat 3x9 Gänge (Campagniolo Veloce). Ich bin echt stolz und habe bei meiner 2. Follonica-Woche recht gute Figur gemacht. Ja, ich hatte auch schon über 600 km trainiert!
| Mein neues LOOK Rennrad (Klicke aufs Bild für Grossformat) |
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Seither fahre ich regelmässig mit dem Rennrad etwa 1'000 - 2'000 km pro Jahr. Dies ist nicht viel, aber wenns im Sommer recht heiss oder im Frühling/Herbst kühl ist, dann mag ich nicht früh aufstehen, resp. mich warm anziehen.
Etwa im Jahre 2003 habe ich von Daniela ein tolles Spezialized Mountain-Bike erhalten, das wunderbar zu meiner Körper-Grösse passt. In der Zwischensaison und vorallem in Istrien fahre ich oft auf den schotterigen nicht asphaltierten Strassen. Man lernt mit den Bikes sauber zu steuern und trainiert sein Gleichgewichtsgefühl.
Als ich im Herbst 2008 nach Thailand flog, um hier den Winter zu verbringen, kaufte ich mir in einem grossen Fahrradgeschäft in Hua-Hin im Novemer 2008 ein TREK-3900 Mountainbike für sagenhafte Fr. 400.--. Wie es sich später herausstellte, handelte es sich wahrscheinlich um einen gestohlenen Rahmen, denn die Rahmennummer war herausgefräst. Nichtsdestotrotz machte ich mit dem tollen Rad mehrere 100 km als Training für den Sommer.
Aber auch an mir ging das Alter mit der leichten Gewichtszunahme auf max. 89 kg im 2010 nicht spurlos vorbei. Auf der Ebene konnte ich zwar mit dem alten Rennrad hohe Tempi fahren, aber Berge waren für mich ein graus. Ich kam einfach nicht mehr hoch. Klar war ich mir bewusst, dass eine Reduktion meines Körpergewichtes viel bringen würde, aber gemeinsam mit einem neuen Rad wäre motivierend (???) So entschloss ich mich im September 2010, bei Rudi Wenger ein "LOOK 586 Carbon Rennrad" in den Farben Rot-Schwarz zu kaufen. Es war ein Spitzen-Rennrad, nur etwa 7,5 kg schwer, hatte Campagnolo Räder und Schaltung Centaur 3x10 Gänge und kostete SFr. 5'400.--. Am 18. März 2011, eben erst zurück aus Thailand, habe ich das Rad übernommen.
| Computer |
Mein Beruf war auch mein Hobby, denn seit 1972 war ich im EDV-Umfeld (Sperry Univac, Mildat, Sandoz, Novartis) tätig, und seit meiner Pensionierung habe ich genügend Zeit, mich meinem PC zu widmen:
Meinen ersten PC einen Star 386SX 16 MHz und VGA Monitor 14 Zoll mit 2 MB-RAM (aufrüstbar bis 8 MB) und 45 MB NEC-Festplatte mit MS-DOS 3.3 zu einem Kaufpreis von Fr. 3280.-- kaufte ich am 8. Dez. 1990 . Anschliessend profitierte ich von den tragbaren PC's in Sandoz resp. Novartis, denn diese durfte ich zu Hause benutzen.
Meinen nächsten eigenen PC, einen AMD Athlon 1600 MHz, 256 MB RAM und 20 GB Disc habe ich im April 2001 über Internet in der Auktionsseite www.ricardo.ch für Fr. 1007.-- ersteigert. Diesen PC habe ich auf 512 MB Arbeitsspeicher, 1 Lite-On CD-Brenner und Ethernet-Netzwerkkarte, und Ende 2003 um eine 80 GB-Festplatte ausgebaut.
Per 15. Okt. 2002 sah meine Informatik-Umgebung wie folgt aus: nebst meinem AMD-Athlon-PC nutzte ich 1 Notebook IBM-Thinkpad 650 MHz, sowie 1 Laserjet 4000, 1 HP Deskjet 940C Fotodrucker, einen HP-Scanner 5470C über ein Ethernet-Netzwerk mit ADSL-Internet-Anschluss. Auf dieser Konfiguration benutze ich folgende Applikationen:
MS FlightSimulator 2000. Erste Erfahrungen habe ich bereits vor Jahre mit der Version 4 gemacht. Diese war noch auf 1 Diskette erhältlich. Für den Flightsimulator 2000 sind bereits 3 CDs für die Programme, Landschaften/Szenerien etc nötig. Zur Steuerung der Flugzeige benutze ich einen Joystick "MS SideWinder FORCE Feedback 2" .
Quicken und Paymaker für den Zahlungsverkehr mit meiner Hausbank und PostFinance.
Für meine Büroarbeiten nutze ich MS Office 2000 mit MS Word, MS Excel und MS Powerpoint, Hotmail und MS Outlook fürs Mailing, WinFax fürs Faxen
Für den Systemunterhalt und allgemeine Tätigkeiten stehen IRFAN View als Bild-Betrachter, ZoneAlarm als Firewall, WinZip als Daten(ent)packer, Norton Antivirus 2002 als Virenwächter, FreshDownload als Download-Software
Winamp fürs anhören von Musik; CDEX zum konvertieren von Musik-CDs in das digitale MP3-Format.
Für Internet-Arbeiten benutze ich den MS Explorer 6.0 als Browser, Arachnophilia für den Web-Design/HTML-Coding, NetMeeting und ICQ als Chat- und Messenger-System, WS_FTP95 für Filetransfers, WebWasher zum Unterdrücken der Werbe-Banner.
Am Abend des 25. August 2004 schaltete ich meinen grossen AMD-PC ein, um Fotos zu bearbeiten, aber oh weh: mein PC begann zu dampfen wie ein Wasserverdunster. Erstaunlicherweise konnte ich ihn normal herunterfahren. Ich denke, dass ein Kondensator (oder die Batterie auf dem Mainboard) kaputt gegangen sein muss.
Am Tag darauf schaltete ich ihn nochmals ein. Ich war gespannt, was wohl passieren würde. Aber er arbeitete ganz normal, sodass ich versuchen konnte, meine Daten durch Brennen auf CR-ROM zu retten. Ich brannte 7 CDs. Alles funktionierte prächtig, nur das herunterfahren des PCs ging nicht mehr. Ich musste ihn "abschiessen".
Also entschied ich mich, einen neuen leistungsfähigen PC zu kaufen. Durch Zufall flatterte mir am selben Tag ein Prospekt von Interdiscount ins Haus, worin ein Medion-PC mit Intel Prozessor P4, 3.0 GHz, 512 MB Speicher, 120 GB Disc, DVD-Brenner, Video etc zu einem Preis von Fr. 1408.-- angeboten wurde. Den habe ich mir am folgenden Tag geholt und installiert. In der Zwischenzeit habe ich den Arbeitsspeicher auf 1024 MB verdoppelt. (Speicher kostet ja nichts mehr!)
Die Daten hatte ich zwar über CD-Roms gesichert, aber ich machten den Versuch, den nachträglich gekauften 80 GB-Disc vom alten PC in ein USB-2 Laufwerk zu stecken und ihn an den neuen PC anzuschliessen, was problemlos gelang. Nun hatte ich auf einmal ein externer Disc als Datensave, den ich auch an mein Notebook anschliessen konnte. In der Zwischenzeit habe ich im 2005 ein weiteres externes USB-Laufwerk mit 240 GB für externe Datensicherung gekauft.
Auf meinen mehrmonatigen Aufenthalten im Wohnwagen auf Istrien habe ich meinen Notebook IBM-Thinkpad immer bei mir gehabt und darauf gearbeitet. Zu Hause war er mein "Internet-PC", denn auf ihm liess sich ein neues Laden aller Software am leichtesten bewerkstelligen, wenn er vor lauter Viren nicht mehr wollte. Aber anfangs April 2005 wollte seine Magnetplatte nicht mehr. Tests zeigten, dass sie einige fehlerhafte Sektoren hatte. Er musste ersetzt werden. Ich schaute umher und kaufte mir am 16. April 2005 für Fr. 1263.-- einen neuen Notebook ACER ASPIRE 1363 WLMi mit einem AMD Sempron 3000+ Prozessor, 15.4 Zoll Bildschirm, 60 GB Disc, 512 DDR Ram, DVD Dual Drive und NVIDIA GeForce FX Go 5200 Grafikkarte. Ich habe nicht schlecht engekauft, habe einzig übersehen, dass das DVD-Laufwerk nur zum lesen und nicht zum brennen von CD/DVD geeignet war. Also kaufte ich mir noch ein externes DVD-Brenn-Laufwerk der Marke LITEON
Seit dem 1. Jan. 2007 bin ich Nutzer der Internet-Telefonie VoiP . Ich taste mich nun langsam an die neue Technologie heran. Ich sehe meinen Vorteil darin, dass ich via meinen Notebook und WLAN ab Campingplatz in Istrien oder Süd-Spanien günstiger in die Schweiz telefonieren kann, als mit dem Handy. Ich nutze dazu die Anbieter Skype, Peoplefone, Voipbuster, die sehr günstige Telephon-Tarife ins Festnetz anbieten. Anfang 2008 habe ich mir ein Skype-Handy angeschafft. Mit diesem kann ich nun, ohne den Notebook mitzutragen, von jeder WLAN-Stelle irgendwelche Festnetz-Nummer weltweit anrufen.
Es scheint ein 3-Jahres-Rythmus in der Lebensdauer eines Notebooks zu geben. Mein Acer-Notebook läuft zwar noch, aber gewisse Altersschwächen beeinträchtigen dessen Funktionalität: der CD/DVD-Reader funktioniert nicht mehr gut. Die Batterie hat nur noch eine Kapazität von ca. 30 Minuten. Die Disk-Kapazität mit 60 GB ist nicht mehr State-of-the-art.
Da ich am 20. Oktober 2008 für 5 Monate in den Fernen-Osten reisen werde, habe ich mir im September beim Deutschen Lebensmittel-Händler Aldi einen Medion-Notebook gekauft und dafür € 699 abzüglich 19% deutsche MwSt und zuzüglich 7.6% schweizer MwSt d.h. etwas über € 610 bezahlt.
Mich haben beim "MEDION AKOYA MD 96970 Multimedia Notebook" vorallem überzeugt, der starke Intel Core 2 Duo Prozessor, der grosse Arbeitsspeicher von 3 GB, die 320 GB Festplatte (mein alter Acer-Notebook verfügte nur über 60 GB), der Hochleistungs CD/DVD-Brenner und die intergrierte Webcam mit Mikrofon für Skype. Die übrigen Features waren Standard und auf jedem Notebook zu finden.
| Klicke aufs Bild für Grossformat |
![]() Meine private PC-Umgebung |
Nach nur 2 Jahren ist das passiert, wovor ich mich immer fürchtete: Der Bildschirm meines Medion Notebooks zeigte alles in 6-8 facher Ausführung. Es war keine Eingabe und damit auch nicht ein Recovery mehr möglich. Also ein echter Crash, aber meine Magnetplatte war nicht zerstört, wie ich später feststellte.
Bereits am darauffolgenden Tag (Mo, 20. Sept.) verirrte ich mich erstmals im neuen Elektronik-Grossmarkt SATURN im Stücki-Center. Ich wollte mich nur informieren, was die beiden Grossen auf dem Markt, eben SATURN und Media-Markt, anzubieten hatten. Aber es kam ganz anders. Ich erwischte einen jungen Verkäufer, der von der Materie etwas verstand und wirklich gut war. Ihm beschrieb ich meine Haupt-Anforderungen:
Und schlussendlich bot er mir für Fr. 899.-- einen 15.6 Zoll-Toshiba-Notebook des Typs "Satellite L650-17T" mit den neuen i5-430 Prozessoren und 2.66 GHz-Leistung, mit 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher und einer 320GB-Magnetplatte, einem Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung, selbstverständlich mit dem neuen Betriebssystem Windows 7 (64-bit) an. Eigentlich wollte ich mich ja nur umsehen, aber flugs war der Notebook bezahlt und mit einer handlichen Schachtel unter dem Arm begab ich mich zur PEARL-Factory, um mir dort für Fr. 28.-- (= €22) ein externes SATA-USB-Interface für die Magnet-Platte aus dem alten PC zu kaufen. Damit wollte ich alle meine Daten vom alten Medion-Notebook auf das neue System transferieren, was dann auch prima klappte.
Trotz grippeähnlicher Erkältung begann ich unverzüglich mit dem Setup vom Windows 7, wie es mir vorschwebte, und der Installation meiner Programm-Umgebung. Bereits am selben Abend konnte ich erstmals meine Homepage updaten und ein Skype-Gespräch führen. Nach insgesamt 3 Tagen lag eine optimale Umgebung vor mir.
Der erste Eindruck der 64-Bit-Version von Windows 7 war gemischt. Die Leistungsfähigkeit und -Stabilität war hervorragend. Die neue Fileverwaltung mit dem Windows-Explorer war stark gewöhnungsbedürftig, aber vielleicht finde ich da noch ein verstecktes Tool. Die 64-bit-Version wird empfohlen, damit mehr als 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt werden. Fast alles Programme, auch uralte konnten problemlos installiert werden. Probleme gab es am ehesten bei systemnahen Tools.
Auf nebenstehendem Bild gebe ich Euch einen Blick auf meinen Arbeitsplatz, als ich den alten Medion-Notebook auseinandernahm und die dortige Magnetplatte über das USB-Kabel an den neuen Toshiba-Notebook anschloss. Ich verfüge nun neben dem neuen Toshiba-Notebook noch über den 6-Jahre alten Medion-Desktop unter dem Pult, den ich für die Fotobearbeitung benutze. Den alten Acer habe ich aus Platzgründen ebenfalls liquidiert.
| Fotografieren und Filmen (Normal8 und Super8) |
Beim Schreiben nachstehender Erinnerungen stellte ich fest, dass ich immer einen neuen Fotoapparat anschaffte, sobald in meinem Leben etwas Neues und Besonderes passierte.
Meinen ersten Fotoapparat habe ich mir im 1. Gymnasiumsjahr etwa um 1954 zusammengespart. Es war ein Kistchen-Apparat aus China für 6x6cm-Schwarz-Weiss-Fotos. Er hatte ein Fix-Focus-Objektiv und erlaubte keine Blenden- und Verschluss-Einstellungen.
In meiner Laborantenlehre in der CIBA habe ich Peter Äschlimann kennengelernt. Er arbeitete im selben Gebäude (Bau 410). Er war ein eifriger Fotoamateur und bereits Besitzer einer Pentax Spotmatik, einer Spiegelreflex-Kamera mit Lichtmessung durchs Objektiv. Peter Äschlimann war Zeit meines Lebens Initiator und Ideengeber für meine fotografischen Schritte.
Es muss etwa 1960 oder 61 gewesen sein, da habe ich mir dieselbe Pentax-Spiegelreflex-Kamera, jedoch ohne Lichtmessung durchs Objektiv, mit einem 55mm-Normal-Objektiv gekauft. Es war ein grosser Schritt in die Zukunft. Ich konnte nun sogar Dias und Farbbilder, oder sogar Sportbilder knipsen. Geblitzt habe ich mit den Bltzlämpchen. Sie waren nur 1x brauchbar und mussten dann weggeschmissen werden. Ihre Blitzdauer war relativ lange und man musste die Verschlusszeit abhängig vom jeweiligen Blitzlämpchen einstellen.
Mit meiner Pentax begann ich in Schweiz-Weiss zu fotografieren und in meinem Dunkelkammer-Badezimmer selber zu entwickeln und zu vergrössern.
Auf meiner Hochzeitsreise durch Thailand und Hongkong im Herbst 1973 habe ich mir in Hongkong eine Minolta T-102 Spiegelreflexausrüstung mit Weitwinkel-, Normal und 135-mm Tele, sowie einen elektronischen Blitz gekauft. Die Blenden- resp. Verschluss-Einstellungen passierten automatisch. Ich konnte mit dem Tele sogar unbeobachtet Leute aus Distanz aufnehmen. Es war die Zeit der Familien- und Reise/Städte-Aufnahmen.
Im 1. Jahr nach meiner Scheidung 1990, Ruth W. hat mich dazu animiert, habe ich mir eine Canon AF-1000 Autofocus mit 2 Zoom-Objektiven 35-75mm und 75-300mm Brennweite (für Fr. 800.--) angeschafft. Ich brauchte nun auch die Schärfe nicht mehr einzustellen und hatte mit dem 4-fachen Gewalts-Zoom-Objektiv die Möglichkeit, im versteckten Fotos zu schiessen. Dieses Zoom entwickelt sich zu meinem Lieblingsobjektiv. Ich begann zu fotografieren, was man oberflächlich nicht sieht, d.h. ich fotografierte nicht eine Kirche, sondern suchte mir etwas spezielles an oder in der Kirche, was man nicht unbedingt sieht, z.B. ein Pflänzchen im Gemäuer, oder ein Türknopf, oder ein WC-Schild.
Anfang 2001 als ich pensioniert wurde, habe ich wieder einmal Peter getroffen und er beichtete mir, dass er sich eine Digital-Camera mit 3 Mio Pixel gekauft habe. Er sei begeistert und können nun über den PC die Bilder bearbeiten und auch ausdrucken.
Ein paar Grundlagen zur digitalen Fotografie: Dazu sollte man wissen, dass die Digitale-Foto-Technologie erst 4 Jahre alt ist. Die ersten Digitalkameras mit mehr als 1 Mio Pixel (=Bildpunkte) tauchten 1997 auf - damals rümpften ambitionierte Hobby-Fotografen noch zu Recht die Nase über die schlechte Abbildungsqualität. Schliesslich hat ein Foto auf einem Kleinbildfilm bei einem gutem Objektiv fester Brennweite eine Auflösung von etwa 9 Mio Pixel. Je mehr Pixel eine Bilddatei auf gleicher Fläche aufweist, desto höher ist die Auflösung und damit die Realitätsnähe des elektronischen Bildes.
Aber die Entwicklung der CCD-Sensoren (Charged Coupled Device), die bei den digitalen Kameras die Stelle des Filmes einnehmen, schritt in kurzer Zeit rapide voran. 1998 gab es die erste Kamera mit 2 Mio Pixel, 2000 wurde die Schwelle mit 3 Mio Pixel genommen, und seit Ende 2001 gibt es Kameras mit 4 und 5 Mio Pixels.
Es war ja nicht das erste Mal, dass ich Peter nachahmte und ich kaufte mir 1 Monat später im Mai 2001 die Casio Digital-Camera 3 Mio Pixel und einem MicroDrive 512 MB für 240 Bilder als Speicher. Gekostet hat das ganze Fr. 1450.-- . Seither konnte ich die fotografierten Ergebnisse sofort am PC beurteilen, weiterbearbeiten und auf meinem Fotodrucker ausdrucken. Mit Photoshop 6.0 hatte ich ein Werkzeug, das mir erlaubte, die Bilder professionell weiter zu bearbeiten. Diese Software war enorm vielseitig und es dauerte Jahre, bis ich sie (ein wenig) in den Griff bekam.
Seit dieser Anschaffung habe ich meine Canon-Ausrüstung nicht mehr benutzt. Ich habe sie nach 4 Jahren für noch Fr. 200.-- im Internet verkauft.
Bereits im Sommer 2004 musste ich feststellen, dass meine Casio in gewissen fototechnischen Dingen schwach war und sich die Technik in der Zwischenzeit verbessert hatte: Die Zeit für die Inbetriebnahme von mehreren Sekunden und die Auslösezeit von 1-2 Sekunden dauerten viel zu lange. Schnappschüsse und Sportaufnahmen waren nicht möglich. Das 3-fach-Zoomobjektiv von 38-135 mm (umgerechnet auf analog Objektive) liess keine echten Teleaufnahmen zu. Die Farbentreue war noch nicht optimal. Ich musste jedes Bild im Photoshop nachbearbeiten.
So entschloss ich mich nach Erfahrungsaustausch mit meinem Foto-Guru Peter A. am 24. Sept. 2004 mir eine neue Digital-Kamera "Minolta Dimage Z3" anzuschaffen. Sie war erst seit August auf dem Markt, hatte 4 MegaPixel und brillierte u.a. mit einem grossen 12-fachen Zoom 35-420mm, sowie einem Anti-Shake System, das Verwacklungen ausgleicht, Serienbilder erlaubt etc. Die Auslösezeit war ca. 0.2 Sekunden und liess Schnappschüsse zu. Sie kostete inkl. SD-Speicher für 300 Bilder mit Fr. 750.-- noch halb soviel wie die Casio mit vergleichbarem Speicher vor 3,5 Jahren.
Mit der Minolta wurde ich aber gar nie richtig zufrieden. Meist lag sie im Schrank, weil die Casio bessere Aufnahmen machte. Es war eine Schönwetter-Camera. Sie hatte bereits bei 200 ISO ein starkes Bildrauschen, hatte Mühe mit dem Gegenlicht und konnte bei schwacher Beleuchtung den Autofokus nicht einstellen, was zu unscharfen Bildern führte . Das einzig schöne daran war das Tele-Objektiv mit dem Bildstabilisator.
Am 9. März 2005 war es dann soweit und ich kam wie die Jungfrau zum Kinde. Der Grossverteiler Migros hatte eine HP-935 Digital-Camera mit 5 MPixels für nur Fr. 99.50 (entsprechend etwa Euro 62.--) im Angebot (vor nicht ganz 2 Jahren kostete sie noch 550 Euro). ... und ich habe sofort zugegriffen und bereits nach ersten Tests das erstaunlich minimale Bildrauschen festgestellt. Viel besser als bei meiner Minolta Z3.
Seither ist meine HP dank der Grösse mein ständiger Begleiter. Die meisten Bilder mache ich mit ihr. Der Batteriebedarf war einzig etwas gross, aber ich hatte immer aufladbare AA-Reservebatterien bei mir. Die Minolta blieb weiterhin im Schwank, während ich die Casio endgültig und pietätslos in den Kehrricht ausmusterte.
Nach den Erfahrungen mit der etwas unhandlichen, viel Platz beanspruchenden Minolta Z3 und der recht kompakten HP-Kamera wurde es bei mir immer klarer. Ich werde nicht mehr auf grosse Spiegelreflex-Kameras umsatteln. Ich werde zukünftig nur noch mit kleinen kompakten "Schnappschuss-Fotoapparaten" arbeiten, die ich immer auf mir tragen kann. Die besten Bilder sind die unerwarteten Situationen!
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Am 18. Dez. 2006 habe ich meine nächste Anschaffung getätigt: eine Canon Powershot A540 mit 4-fach Zoom und 6 MPixel für Fr. 268.--. Ich las in der Computer-Zeitschrift PC-Magazin, dass diese Kamera an einem Test am besten abgeschnitten hätte. Sie bot viele attraktive Aufnahmemodi und manuelle Funktionen für den kreativen Fotografen. Der übersichtliche 2,5-Zoll LCD-Bildschirm ermöglichte komfortables Fotografieren und Betrachten der Bilder. War dies mein echter Casio-Ersatz? Denn meine geliebte HP-Kamera hatte ich Evelyne entlehnt.
Die A540 wurde schnell meine Allround-Camera. Sie war immer bei mir. Sie hatte überall Platz und die Qualität der Bilder war hervorragend.
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Den Winter 2008/2009 plante ich in Thailand zu verbringen. Zu diesem Zweck suchte ich im März 2008 als Ergänzung zu meiner Canon Powershot A540 eine Superzoom-Camera und entschied mich mit Hilfe von Peter Aeschlimann auf die Panasonic LUMIX DMC FZ18. Sie stach hervor durch ihre hochklassike Leitz-Optik mit enormem Zoom von 28 - 505 mm Brennweite und Lichtstärken F2.8 - 4.2. Sie deckte damit auch ein Weitwinkel ab. Zudem war sie kompakt, leicht, hatte ein ausgeklügeltes Stabilisierungssystem, Durchsichtsucher etc. Sie kostete Fr. 540.--. Sie sollte meine "Minolta Dimage Z3" ersetzen, mit der ich nie glücklich war.
Mit dieser Kamera machte ich in Thailand meine besten Erfahrungen. Ich war glücklich über meinen Entscheid, keine digitale Spiegelreflex-Kamera gekauft zu haben. Meine LUMIX war immer Schuss-bereit. Sie war relativ kompakt und hatte problemlos in meinem Rucksack Platz. Sie war nie ein Hindernis. Mit ihren automatischen Serienbilder-Funktion konnte ich mich erstmals auch an die HDR-Fotografie wagen, und dies ohne Stativ, aus der Hand.
Viele 1'000e Fotos habe ich geschossen und war rundum zufrieden, bis das automatische Zoom-Objektiv sich nur noch kratzend ein- und ausfahren liess. Dies war für mich ein Alarm-Zeichen, denn einen weiteren Thailand-Aufenthalt wollte ich mit einen angeschlagenen Kamera nicht wagen. So schenkte ich sie nach über 3 Jahren im Sept. 2011 meinem Freund Renato B., der sie noch mehrere Jahre benutzte und glücklich war.
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Vor einem Jahr habe ich mir für die Thailand-Reise die grosse LUMIX gekauft und war begeistert. Nun galt es nach nur 3 Jahren die Canon Powershot A540 zu ersetzen. Die Entwicklung der Digital-Pocket-Kameras hat sich überschlagen. Sie verfügen heute über technische Hilfen wie Bildstabilisatoren, Gesichtserkennung, Serien-Bilder, Zoom vom Weitwinkel bis zum super-Tele etc die früher undenkbar waren. Ich habe es bereits letztes Jahr geplant, für dieses Jahr brauche ich eine kompakte Digital-Kamera, die in jeder Tasche Platz haben soll.
Die Wahl fiel schlussendlich auf das kleine Schwester-Modell die Panasonic LUMIX DMC-FZ7 mit 10.1 Megapixel, 3648x2736, 3.0" Farbdisplay, 12x optischer LEICA-Zoom (25-300mm), Bildstabilisator, automatische Belichtungsreihen etc für Fr. 445.-- (€ 290) und dies bei einer exakt 3 cm dicken Kamera inkl. Objektiv.
Meine DMC-FZ7 wurde immer mehr zu meiner Lieblingskamera. Ich trug sie immer auf mir, sei es im Rucksack oder beim Radfahren in einer der Rückentaschen. Durch ihre Vielseitigkeit und das grosse Zoom konnte ich sie für alles gebrauchen.
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Nachdem meine grosse LUMIX DMC-TZ18 beim aus- und einfahren des Zoom-Objektives kratzende Geräusche abgab und ich sie deswegen ausser Betrieb nahm, suchte ich einen optimalen Ersatz.
Sollte es diesmal eine Spiegelreflex- oder wiederum eine Mega-Zoom-Kamera werden? Jede hat ihre Vor- und Nachteile:
Nachteile der Spiegelreflex:
Muss viel Material herumschleppen: Brauche mindestens 2 Objektive (Weitwinkel und Zoom), um dasselbe abzudecken, was eine Superzoom kann.
Durch die Objektiv-Wechsel kann Staub in das Innere der Kamera dringen und den Bildsensor verschmutzen. Bei einer Superzoom Kamera ist dies nicht nötig ( und möglich)
Vorteile Spiegelreflex:
Die Spiegelreflex ist in Bezug auf Technik und Fotoqualität unbestritten viel besser. Jedoch für ein gutes Foto braucht es weniger Spitzen-Technik als ein gutes Auge und das entsprechende Talent. Die Kamera hat im Normalfall nur einen Anteil von 10-20% am Spitzenfoto.
Schlussendlich entschied ich mich nochmals für eine Superzoom-Kamera und stiess dabei auf die Fuji-Kamera "Finepix HS20EXR", weil sich ihr Zoom-Objektiv manuell verschieben liess. Sie kostete Fr. 368.--. Sie überzeugte mich zusätzlich durch ein extremes 30-fachen Megazoom-Objektiv mit Brennweite 24 - 720mm/F2.8 - F5.6, elektronischem Sucher und klappbarem Display, einem optischen Bildstabilisator und den Dateiformaten JPEG und RAW.
Ein Jahr habe ich die Fuji eingesetzt. Auch in Thailand, aber es kam keine Liebe auf. Wie bei keiner meiner vorherigen Kameras musste ich aufpassen, dass der Autofokus funktionierte, dass die Sonnenblende sich nicht verschob und dadurch fehlerhafte Bilder durch Schattenwurf entstanden. Zudem kamen asphärische Linsenfehler dazu, indem sich gerade Linien wie der Horizont sich krümten. Fuji hat ganz deutlich an der Qualität des Objektivs gespart. Und schlussendlich waren die Bilder im Raw-Format in himmeltraurigem Zustand, was mir zeigte, dass nur mit grossem programmtechnischem Aufwand die schlechte Bildqualität in JPEG umgewandelt werden konnten. So entschied ich mich nach meiner Rückkehr aus Thailand einen Ersatz für diese Fuji-Kamera zu suchen.
Nach meinem Misserfolg mit der Fujifilm-Kamera schaute ich mir im Mediamarkt die Nachfolger der Panasonic-Megazoom-Modelle an. Zwischen Fr. 400 und 500 kosteten sie. Zusammen mit einem Verkäufer diskutierte ich über die Vor- und Nachteile der aktuellen Foto-Apparate. Ich erzählte ihm von meinen Erfahrungen, aber auch von meinem Wunsch, dass die neue Kamera ein manuell bedienbares Zoom-Objektiv haben sollte. Er zeigte mir anhand kleinerer Kompakt-Kameras, die alle mit manuellem Zoom ausgerüstet waren, dass der Trend wirklich in diese Richtung geht.
Wir fachsimnpelten noch weiter über die HDR-Fotografie und auf einmal landeten wir bei den Spiegelreflex-Kameras. Die beiden CANON 60D und 600D waren als Aktionen erhältlich. Naturgemäss haben beide manuell betriebene Zoom-Objektive. Sogar die Schärfe lässt sich manuell einstellen. Beide mit einem drehbaren beweglichen TFT-Display.
Nachdem ich einmal darüber geschlafen hatte und mich eingehend im Internet die Test- und Erfahrungs-Berichte sowie Vergleiche studierte, entschied ich mich für die halb-professionelle "CANON EOS-60D" mit 18 MegaPixel, mit dem 18-55mm f/3.5-5.6 Canon-Zoom (entsprechend 28-320mm bei 35mm analog-Format) und zusätzlich dem Tamron Zoom-Objektiv 18-270mm f/3.5-6.3 (entsprechend 28-400). Ohne Zubehör bezahlte ich dafür Fr. 1'375.--
Durch dieses 28 - 400 mm TAMRON-Zoom komme ich meiner Ideal-Vorstellung recht nahe, so wenig wie möglich ein Objektiv wechseln zu müssen.
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Über meine Filmapparate kann ich mich nur noch wenig erinnern. Scheinbar forderte mich dies Hobby zu wenig. Es verlangte von mir zu wenig Kreativität. Ich machte nur Familienfilme. Aus diesem Grund, habe ich nie eine Video-Kamera angeschafft.
Es muss die 1. oder 2. Gratifikation (1959/60) gewesen sein, mit der ich aus Sicht meines Vaters eine Normal-8-Filmapparat kaufen durfte. Es war zu jener Zeit ein kostspieliger Spass, denn ein 15m langer Film (ca. 12 Minuten) kostete zu jener Zeit Fr. 20.--. Eine enorme Summe. Die Kamera hatte 3 Wechjselobjektive, die sich drehend aufschieben liessen.
Nach meiner Heirat mit Doris ( etwa 1973) kaufte ich mir eine neue Filmkamera mit Zoom-Objektiv. Diese Super8-Kamera benutzte ich, bis meine Kinder Katja und Daniela keine sehenswürdigen Sequenzen mehr abgaben. Die Preise der Filme senkten sich dank der Discount-Geschäfte auf etwa Fr. 12.--/Film.
Die mehreren Hundert-Meter Familien-Schmalfilme habe ich im 2007 und 2008 über die Drogerie Rühle in Weil a. Rhein digitalisieren lassen. Sie warten nun darauf, dass ich sie über eine Software bearbeite.
Peter Äschlimann war Mitglied im CIBA-Fotoclub. Er zeigte mir, wie man Schwarzweiss-Filme selber entwickelt und Bilder vergrössert. Ich war davon derart fasziniert, dass ich mir eine eigene Ausrüstung mit dem Vergrösserungsapparat DURST-35 angeschaft habe. Wennn ich vergrösserte, durfte niemand ins Badezimmer, denn dort habe ich mich eingerichtet und es musste dunkel sein. Als einziges Licht diente eine spezielle dunkelgrüne und dunkelrote Lampe. Ich benutzte Ilford-Filme und Vergrösserungspapiere, sowie Neofin rot als Entwickler der schwarz-weiss-Filme.
1991 habe ich anlässlich eines Kurses der Volkshochschule über "Licht in der Fotografie" letztmals schwarzweisse Filme entwickelt und Bilder vergrössert. Ich habe mich an das Thema "Regen im Rheinhafen Basel" gewagt und tolle Bilder geschaffen.
Mit der Anschaffung meiner Casio Digitalkamera habe ich auch begonnen, mich mit der digitalen Bearbeitung von Fotos über meinen PC zu beschäftigen. Ich habe dafür meinen leistungsfähigen AMD-Athlon-PC mit 512 MB Hauptspeicher, einer grossen 20 GB-Festplatte und einem CD-Brenner mit Nero 5 nur für die digitale Bearbeitung meiner Fotos reserviert. Daran habe ich einen hochauflösenden HP-Scanner 5470c mit Durchsichteinheit angeschlossen. Er erlaubt mir das digitalisierte Scannen von Kleinbildbildern und Dias mit einer Auslösung von 2400x4800 PPI. Als Fotodrucker setzte ich die verschiedensten Drucker von HP ein. Im Laufe der Jahre hat sich meine Computer-Hardware laufend verändert und verbessert. Zuerst waren es Desktop-Systeme und seit meiner Pensionierung habe ich immer einen Notebook bei mir.
In Bezug auf die Software hat sich im Laufe der Jahre nicht so viel geändert, höchstens die Versions-Nummern. Ich begann zur Bearbeitung der Fotos mit dem Photoshop 6.0 und nutzte dazu anstatt einer Mouse das Wacom-Digital-Tablett mit Pencil. Dann haben sich die Tools wie IRFAN-View, ACDSee, ShiftN, XnView, Autostitch, etabliert. Seit 2008/09 gehören HDR-Tools wie FDRTool und Photomatix zu meinen Basis-Werkzeugen.
Alle brauchbaren Fotos sichere ich in doppelter Ausführung auf CD/DVDs, und seit die externen USB-Magnetplatten immer günstiger werden, sind alle meine Fotos auf grossen Magnetplatten gespeichert und damit abgesichert.
| Camping |
Freud und Leid durchs Camping waren in meinem Falle ganz nahe beieinander. Ich erlebte ganz tolle Zeiten, traf wunderbare Freunde im Camping, verlor aber auch meinen Vater am 4. August 1964 während seiner Camping-Ferien in England, als meine Eltern meine Schwester in Bornemouth besuchten. Ich war nicht dabei und weilte zur der Zeit in der Offiziersschule in Dübendorf.
Alles begann im Sommer 1960, als ich mit meinen Freunden Dieter (Reinker) und Gerd (Näf) per Eisenbahn nach Rom und anschliessend nach Sorrento bei Neapel fuhr. Im Gepäck befand sich ein altes weisses 3er-Zelt von Werner Gürtler. Gekocht haben wir mit einem Petrol-Kocher. In Sorrento hingegen haben wir öfters auswärts gegessen, bei einer Nona direkt oberhalb des dortigen Camping-Platzes.
Dies war der Anfang meiner Camping-Karriere, aber auch der meiner Eltern, denn bereits 1 Jahr später kauften sich meine Eltern an der Schweizer Mustermesse ein Fraso-Familienzelt, das schlussendlich über 30 Jahre seine Dienste tat, zuletzt bei meiner Schwester Christina. Mit diesem Fraso-Zelt bereisten wir in einem Fiat 1100 und später einem Fiat 1200 zu viert mehrmals Italien (Florenz, Rom, Sorrento, Pescara) und zu dritt auch England (siehe weiter oben).
Unsere erste Familien-Reise führte uns im 1961 an dieselben Stätten, die ich 1 Jahr vorher mit meinen Freunden erleben durften. Für mich war es zugleich eine Premiere, weil ich 1 Monat vorher meinen Auto-Führerschein machte und mein Vater meistens mir das Lenkrad überliess, weil er mit dem hektischen italienischen Strassenverkehr seine Probleme hatte.
Im 1963, d.h. zwei Jahr später fuhr ich mit meinen Freunden Dieter und Gerd zum Camping nach Dänemark. Für den Fiat mussten wir meinem Vater Kilometergeld (Fr. --.40/km) bezahlen. Eine grosse Summe bei über 3000 km Strecke. Es ging via Esbjerg, Aarlborg zum nördlichsten Punkt Dänemarks nach Skagen dann via Schweden (dort herrschte noch Links-Verkehr) zurück zur idyllischen Insel Moen und weiter nach Kopenhagen und Hamburg. Wir waren ein tolles Team, entluden das Auto und stellten das Hauszelt innert 30 Minuten auf.
In Kopenhagen haben wir uns auch im Rotlicht-Milieu herumgetrieben und unsere ersten Pornohefte gekauft, wobei aber die Frauen ohne Unterleib d.h. retouchiert abgelichtet waren. In Hamburg waren wir selbstverständlich auch auf der Reeperbahn, sahen die erste nackte Frau auf der Bühne im Salambo und gehörten zu den wenigen, die die Beatles im Starclub live erlebten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir aus dem Starclub auf die Strasse traten und die Autos auf der Reeperbahn lautlos an uns vorbeifuhren, derart laut spielten die Bands im Starclub.
Während meiner Zeit am Technikum in Winterthur und meiner anschliessend ersten beruflichen Tätigkeiten bei der amerikanischen Computerfirma Sperry Univac wohnte ich in Winterthur, Dübendorf und Glattbrugg. In dieser Zeit zeltete ich den ganzen Sommer am Greifensee bei Uitikon.1969 kaufte ich mir für Fr. 1'000.-- einen alten gebrauchten KIP-Wohnwagen. Er war mein Stolz und stand vom Frühjahr bis im Herbst direkt am Greifensee und etwas später machte ich mit ihm sogar noch Wintercamping in Unterwasser.
Ich wohnte bereits in Glattbrugg, campierte während des Sommers am Greifensee und kam dann auf die Idee, im Toggenburg und zwar in Unterwasser Wintercamping zu machen. Der KIP-Wohnwagen musste aber vorerst wintertauglich gemacht werden: Die Fenster habe ich doppelglasig gemacht, indem ich eine zweite Kunststoffscheibe mit 4 mm dickem doppelseitigem Klebeband aufklebte; den Hohlraum zwischen den Aussen- und Innenwänden habe ich mit Styropor-Granulat isoliert; Dann habe ich einen 3x3m grossen isolierten Vorbau erstellt, der schlussendlich grösser als der eigentliche Wohnwagen war. Geheizt habe ich im Vorbau mit einem Oelofen.
Im Juli 1985 begann meine nächste Camping-Periode in Istrien. Mit einem ausgeliehenen Zelt fuhr ich mit meiner Familie mit Doris und meinen Kindern Katja und Daniela auf den Campingplatz Solaris auf Istrien. Unser Ford-Taunus Kombi (1600ccm) schleppte uns sicher ueber 800 km zum Ziel. Jahr für Jahr fuhren wir dorthin. Es entstanden Freundschaften, die bis zur heutigen Zeit hielten.
1 Jahr nach meiner Scheidung erfüllte ich mir einen weiteren grossen Wunsch: am 14. April 1990 bestellte ich mir einen roten Ford Sierra Combi mit Automat (Anhängelast 1200 kg) und 3 Wochen später einen 5.95 cm langen Wohnwagen der Marke Hobby. Er hatte 2 gemütliche Sitz- und Schlafgruppen und eine wunderbare Toilette. Am Donnerstag-Abend 5. Juli 1990 um 19 Uhr fuhr ich als stolzer Besitzer mit meinem neuen Gefährt in den Süden auf meinen Campingplatz Solaris.
Dies war der Anfang eines neuen wunderbaren Lebensabschnittes. Heute weiss ich es. Ich blühte nochmals richtig auf und genoss das unbeschwerte Leben in meinem Wohnwagen.
Mit Ruth W. und meinen Kindern fuhren wir im 1991 nach Grosseto, Rom und Neapel, wo wir uns Pompeji und Herkulaneum anschauten. Beeindruckend für die 14 jährige Katja das Phallus-Symbol der Freundenhäuser in Pompeji. Weil sie den Namen Phallus nicht behalten konnte, nannte sie ihn "Populus".
Im 1992, dem ersten Jahr nach dem Jugoslavien-Krieg, begleiteten mich Daniela und mit Ihrer Freundin Bettina nach Istrien. Die beiden Mädchen verliebten sich unsterblich in Massimo und seinen Freund aus Triest. Eine schwere Belastung für den Vater, der gar nicht richtig wusste, wie er sich verhalten sollte.
Im Jahr danach wurde ich von Daniela nach Istrien begleitet, die ihren Massimo besuchte. Im selben Herbst fuhr ich mit Vreni nach Süd-Frankreich in das Gebiet von Saint Tropez.
Im 1994 begann meine ganz grosse Zeit mit Silvia. Zuerst auf Solaris und im Folgejahr mit der Italienreise nach Rom und Neapel.
Im 1996 explodierte mir auf der Hinfahrt nach Istrien bei Desenzano das Automatik-Getriebe. Das Auto wurde durch den Automobilclub Italien wohl abgeschleppt, jedoch nicht mein Wohnwagen. Der blieb auf der Autobahn und wurde bis am Morgen vollständig ausgeraubt. Mir blieb nur das, was ich auf dem Körper trug. Ich hatte jedoch erstmals ein Handy bei mir und konnte mit dieser Hilfe den TCS konsultieren. Dank TCS-Schutzbrief mietete ich mir einen Renault Megane und fuhr noch ein paar Tage zu meinen Freunden nach Solaris, wo ich ein Appartement mietete.
Die Istrien Ferien im 1997 blieben mir deswegen in Erinerung, weil ich keine aktuelle Grüne Versicherungskarte bei mir hatte und deswegen das Gültigkeitsdatum von 1996 auf 1998 mit Kugelschreiber fälschte. Der Slowenische Zollbeamte entdeckte diese Fälschung und behandelte mich 3 Stunden wie ein Verbrecher, liess mich jedoch nach Aufnahme eines Protokolls weiterziehen. Ein paar Monate später erhielt ich vom Gericht in Koper den Schuldspruch: "Einmaliger Landesverweis, der durch meine Ausreise bereits erfolgt sei." Ein paar Jahres später wurde ich offizell amnestiert.
Im Herbst 1999 und im Sommer 2001 fuhr ich mit Claudia nach Cap d'Agde und nach St.Tropez. Dazwischen und anschliessend immer wieder nach Istrien.
Den Winter 2006/2007 verbrachte ich im Süden von Spanien auf dem Campingplatz El Portus in der Nähe von Cartagena (Provinz Murcia). Es war einerseit eine wunderschöne neue Erfahrung, aber auch das schreckliche Ende einer hoffnungsvollen Zeit mit einer Traumfrau.
Im Jahr darauf zog es mich von Okt. 2007 bis März 2008 nochmals nach Südspanien, aber auf den Campingplatz Los Madriles bei 30868 Isla Plana. Der Campingplatz war nicht weit vom letztjährigen entfernt, er bestach jedoch durch seine Sauberkeit und die wunderbaren Hanglage mit Blick aufs Meer.
| Kochen und feines Essen |
Zum ersten Mal gekocht habe ich im Militär in meiner Gamelle auf einem Holzfeuer im Wald: Chili von Carne. Geschmeckt hat es gut, ja vorzüglich, aber das Putzen der Gamelle war ein Horror.
Dazu ein heisser Tip: die Gamellen oder Töpfe vor dem Heizen über einem Holzfeuer mit einer Handseife einreiben. Der Russ lagert sich dann auf der Seife ab, die sich mit Wasser leicht abwaschen lässt.
Meine weiteren Kochkünste haben sich aufs Grillieren beschränkt, wo ich recht gut war und meine Trutenbraten excellent schmeckten.
Nach meiner Scheidung von Doris im 1989 war ich auf einmal mit der Tatsache konfrontiert, für mich selber zu kochen! Als erstes kaufte ich mir, ich erinnere mich noch als wärs gestern, eine Pommesfrites-Presse mit Friteuse-Pfanne und machte mit die ersten Poimmes-Frites. Die schmeckten wunderbar
Das konnte es ja nicht sein, dacht ich mir und suchte mir eine grössere Herausforderung, die ich in der chinesischen und asiatischen Küche fand. Ich kaufte mir einen gusseisernen Wok und die notwendigen Kochbücher, und übte.
Das tolle an dieser Küche ist, dass man das meiste gemütlich vorbereiten kann, um es dann innert weniger Minuten zu garen und zu braten. Es ist aber auch kurzweilig, weil der Besuch dabei aktiv mithelfen kann.
Seit Herbst 2002 besuche ich regelmässig die Kochkurse der EBM (Elektro Birseck Münchenstein) für thailändische, indische und indonesische Küche. Hier lerne ich nun das richtige Umgehen mit den asiatischen Gewürzen.
Ich erinnere mich noch gut daran, dass mein Vater oft einen Sonntags-Zopf gebacken hat. Und dies wollte ich auch versuchen. Die ersten Zöpfe waren hart und schwer verdaulich. Sie gingen nicht richtig auf. Als ich aber den Trick mit dem 2-maligen aufgehen und dem Ruhenlassen an kühlem Ort erkannte, wurden meine Butterzöpfe immer besser. Seit 2000 backe ich auch Brote mit verschiedenen Körnern wie Sesam, Sonnenblumen.
Mit Früchten aus eigenem Garten habe ich es auf diesem Gebiet zur Meisterschaft gebracht. Quitten- und Johannisbeer-Gelée, Himbeer- und Brombeer-Konfitüre, Buttemost waren meine Spezialitäten. Eine meiner Spezialitäten war, dass ich bei der Himbeer- und Brombeer-Konfitüre nach der Zugabe vom Zucker und nach dem Aufkochen, die Früchte mit einem Mixer verfeinerte und die Beeren-Körner durch ein grobes Sieb heraustrennte. Auf diese Weise blieb nur der Saft und das Fruchtmark übrig, was zu einer feinen streichfähigen Konfitüre führte.Selbstverständlich bekam jede Konfitüre ihre eigene Etikette "Us dr Kuchi vom Max".
| Musik |
"Eine kleiner Nachtmusik" und das "Forellen-Quintett" sind die beiden klassischen Musikwerke, an die ich mich aus meiner Kinder- und Jugendzeit erinnern kann. Mein Vater hat nämlich aus dem Nachlass eines Zahnarztes Dr. Wouters mehrere 33 Touren-Langspielplatten übernehmen können. Auf einem uralten Plattenspieler mit Metallnadeln habe ich stundenlang die klassischen Werke, die damaligen Schlager wie z.B. "In einer kleinen Konditorei" oder Märsche wie den "Radetzki-Marsch" oder Aufnahmen von Caruso abgespielt.
Nach der Pubertät habe ich meine Interessen an klassicher Musik verschüttet, bis im Jahre 1990 Ruth W., eine meiner ersten Freundinnen nach der Scheidung, mich wiederum für klassiche Musik motivieren konnte. Als Höhepunkt aus jener Zeit erlebte ich mit Ruth in den Caracalla-Thermen in Rom eine monumentale Aida-Aufführung mit echten Elefanten, Pferdewagen und über 700 Statisten.
Zum früheren "Radio-Symphonie-Orchester" und dem Nachfolger "Basler-Symphonie-Orchester" habe ich eine ganz besondere Beziehung, denn Bogdan Ulaga, einer meiner Freunde spielt dort bei den 1. Geigen.
Weitere Highlights habe ich erlebt, als Yehoudi Menuhin mit den London-Philharmonikern in Basel spielten. Und schlussendlich habe ich am 3. Juli 2004 im Amphitheater in Pula ein Abschiedskonzert von Luciano Pavarotti erlebt.
Es war immer mein Traum, ein Musik-Instrument spielen zu können. In der Jugend "musste" ich zwar Klavier spielen. Ich machte es nicht gerne und sah auch kein Ziel drin, obwohl der Klavierlehrer von meinem Talent überzeugt war.
Anfang der 80er-Jahre habe ich mir eine elektronische Orgel der Marke Technics U90 gekauft. Sie kostete etwa Fr. 8'000.--. Das besondere war, dass ich beim Verkäufer (Walter Bernstein, Grienstr. 15, 79576 Weil am Rhein) Orgel-Stunden nahm. Walter Bernstein war ein ehemaliger Berufs-Musiker (Handorgel und Orgel) und einmal im Monat trafen wir uns bei Musik, Kuchen und Tee in seiner Wohnung. und übten Akkord-Griffe, Melodien, Schlager, Schnulzen, aber auch tolle Beatles-Melodien wie Yesterday. Der Vorteil einer elektronischen Orgel ist, dass ich lautlos mit Hilfe eines Kopfhörers üben konnte und niemand meine Fehler miterleben musste. Ich habe schöne Fortschritte gemacht, aber fehlerfrei konnte ich nie spielen. Ich habe mich immer vertippt. Während der Scheidungswirren habe ich mit der Musik aufgehört und die Orgel im Jahre 2001 verschenkt.
| Sammeln von Briefmarken |
Als 7- oder 8-jähriger Primarschüler habe ich mit der Sammlung von Briefmarken begonnen, als ich eine Schachtel dieser kleinen Papierchen geschenkt erhalten habe. Ich war ein typischer Sammler (und Jäger). Alle gezähnten Papierchen wurden von mir registriert und in Alben abgelegt. Davon zeugen unzählige Alben und Steckbücher in 2 grossen Schränken. Später habe ich mich spezialisiert auf Deutschland, Liechtenstein, UNO-Schweiz und Schweizer Briefmarken. Ich war sogar an Auktionen im Ausland anzutreffen. Seit 15 Jahren habe ich die abonnierten Neuheiten nur noch in grossen Schachteln aufbewahrt, denn meine Interessen haben sich geändert. Internet, Sport und Kultur wurden immer wichtiger.
Heute am 11. August 2005 habe ich mein lanjähriges Abonnement für Schweizer Briefmarken-Neuheiten gekündigt. Damit endete auch offiziell ein Lebensabschnitt, der vor etwa 55 Jahren begonnen hat.
Mein Problem nun: Was mache ich mit meinen Schätzen? Ich kann mich nicht von ihnen trennen und in meinem Bekanntenkreis gibt es keinen Sammler.
Auf Weihnachten 2007 habe ich meine ganze Briefmarkensammlung an Martin Abplanalp verkauft. Er ist bereits ein langjähriger Sammler und wird meine Sammlung in seine integrieren.
| Gartenarbeiten |
Mail an Max Lehmann
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